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Deutsches Sprichwörter-Lexicon von Karl Friedrich Wilhelm WanderLogo textgrid zeno bmbf · Logo textgrid zeno bmbf · Logo textgrid zeno bmbf
 
Enteneier bis Entfliehen (Bd. , Sp. )
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Artikelverweis Enteneier
Wenn man Enteneier auch dem Schwan unterlegt, er wird doch keine Schwäne aus ihnen herausbrüten.
 
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Entenmilch
Entenmilch schlickert nicht.
 
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Entenschnak
Dat is en rechter Entenschnak. (Holst.) – Schütze, III, 322.
Nichtssagendes Geschwätz.
 
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Entenschwanz
Sie hat vom Entenschwanz gegessen.Egerbote, 1875, S. 64.
Sie ist ein Plappermaul, eine Schwätzerin.
 
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Entensteiss
Er hat vom Entensteiss gegessen.Körte, 1120b.
Von Schwätzern und besonders denen, die alles durcheinander schnattern.
 
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Ententeich
Das ist aus dem Ententeich geschöpft.
Von erfundenen Gerüchten, Nachrichten u.s.w.
 
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Entenzucht
Entenzucht treiben.
Euphemistisch für: Lügen erfinden und verbreiten, besonders durch Zeitungen (s. Zeitungsente). »Der hiesige Correspondent, der allerdings nicht ohne Verdienst um die Entenzucht (Erfindung unbegründeter Nachrichten) ist, schreibt« u.g.w. (Breslauer Zeitung, 1863, Nr. 540; ferner Nr. 601, S. 3229.)
 
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Enterbung
Enterbung ohne Schild gestattet kein Recht. Graf, 205, 171.
 
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Entfallen
Es entfällt auch bisweilen einer witzigen Henne ein Ei.
 
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Entfernen
1. Je weiter entfernt, je grösser die Sehnsucht.
 
2. Wer sich entfernt, verliert seinen Antheil. Burckhardt, 637.
Denn wer nicht da ist, isst nicht mit, oder bekommt die Knochen.
 
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Entfliehen
1. Man entflieht nicht leicht einer Gefahr ohne Gefahr.
 
2. Mancher entflieht dem Falken und wird vom Sperber gehalten.

 

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