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Deutsches Sprichwörter-Lexicon von Karl Friedrich Wilhelm WanderLogo textgrid zeno bmbf · Logo textgrid zeno bmbf · Logo textgrid zeno bmbf
 
Engel bis Englisch (Bd. , Sp. )
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Artikelverweis Engel
1. Auss guten Engeln sind Teuffel kommen.Henisch, 895.
 
2. Besser ein alter Engel, denn ein junger Teuffel.Henisch, 895.
 
3. Der engel wall ist die beste mawr.Henisch, 895.
 
4. Die Engel rucken die frommen vom bösen herumb, vnd schiessen den Pfeil inns Hertz, das mustu nicht thun.Lehmann, 178, 3.
 
5. Die Engel seind viel Klüger, denn die Teuffel.Lehmann, 178, 5.
 
6. Die Engel wohnen im Himmel.
Dän.: Englene ere i himmelen, men skrøbelige mennesker paa jorden. (Prov. dan., 145.)
 
7. Die jungen engel werden alt teuffel (die alden Düvel).Franck, II, 15b; Tappius, 18a; Tunn., 3, 17; Henisch, 895; Eyering, III, 110; Pauli, Schimpf, VIa; Simrock, 5298.
Engl.: A young saint, an old devil.
Frz.: De jeune angelot, vieux diable. (Bohn I, 15; Leroux, I, 8.)
Holl.: Jonge engeltjes zijn gemeenlijk oude duiveltjes. (Harrebomée, I, 184.)
It.: Angelo nella giovanezza, diavolo nella vecchiezza.
Lat.: Angelus juvenis senibus satanas in annis. (Eiselein, 145.)
 
8. Ein Engel, der aus dem Himmel fällt, sieht noch oft zurück.
 
9. Ein Engel kommt überall fort, auch ein Esel weicht ihm aus.
Anspielung auf die Geschichte Bileam's.
 
10. Ein jung engel wirt wol ein alt teuffel. Franck, II, 156a; Gruter, I, 26; Eyering, II, 133; Lehmann, 219, 41; Luther, 77; Simrock, 2067; Körte, 1115; Eiselein, 145.
Dän.: Ung engel vorder gjerne gammel djævel. (Prov. dan., 144.)
 
11. Einem warnenden Engel darf man nicht den Rücken zeigen.
 
12. Einen Engel kennt man schon am Kleide.
 
13. Einer ist des andern Engel oder Teufel.Simrock, 2068.
 
14. En Engl op de Straat, een Düüwl in de Kaat. (Süderdithmarschen.)
Ein Engel draussen, ein Teufel im Haus.
Holl.: Een engeltje op straat, een duiveltje over den haard. (Harrebomée, I, 184.)
 
15. Engel bleiben Engel und Satans Knechte Teufels Verlauf.
 
16. Engel erhalten mehr in allen dingen auff der Welt, als die Teuffel verderben.Lehmann, 178, 1 u. 781, 21.
 
17. Es ist noch vor Engeln nicht sicher, wer sich vor dem Teufel verwahrt.
 
18. Es sind nicht alle Engel, die schöne Kleider tragen.Sprichwörtergarten, 273.
 
19. Halte jeden für einen Engel und verschliess die Sachen vor ihm als vor einem Diebe. Simrock, 2070; Eiselein, 145.
 
20. Manchen möchte der Engel mit dem Schwert ins Paradies treiben, aber er sucht noch an der Pforte zu entfliehen. (Abyssinien.) – Altmann II.
 
21. Mancher will einen Engel bei den Füssen nehmen, und der Teufel hat ihn beim Kopfe.
Holl.: Als ge meent, den engel bij de voeten te hebben, houdt ge den duivel bij den kop. (Harrebomée, I, 184.)
 
22. Nirgends (sind) weniger Engel, als wo die Aeltern Engel erziehen.
Oder vielmehr zu erziehen wähnen.
 
23. Sage nicht mein Engel, wenn dich Beelzebub besucht.
 
24. Schöner Engel, vorn mit einem B.Simrock, 2065; Eiselein, 145.
 
25. Wann ein Engel zum Teuffel wird, so sind's gar böse Teuffel.Lehmann, 218, 30; Simrock, 10170.
 
26. Wenn die Engel kommen, verstecken sich die Teufel.Burckhardt, 23.
 
27. Wenn ein Engel ein Teuffel wirt, so wirt er gar böss.Henisch, 896; Petri, II, 650; Sailer, 166.
 
28. Wenn ein Engel in den Spiegel guckt, so schielt ein Satan heraus.
 
29. Wenn ein Engel und ein Teufel einander die Hand geben, so geht einer verloren.
 
30. Wenn sich der Engel zum Teufel setzt, lernt er lügen.Sprichwörtergarten, 219.
 
31. Wenn sich ein Engel in einen Esel verwandeln will, so muss er Dominicaner werden.Klosterspiegel, 47, 19.
 
32. Wer sich mit Engeln die Hüfte verrenkt, muss nicht mit dem Teufel kämpfen.
 
33. Den Engeln seine Flöhe (Läuse) verkaufen. (Oesterr.)
Ins Kloster gehen.
 
34. Der hat einen guten Engel gehabt.Lehmann, 178, 4; Eyering. I, 806; Schottel, 1114b; Sailer, 303.
Sagt man, wenn einer Widerwärtigkeiten entgangen ist.
Dän.: Han har havt en god engel som har bevaret ham i den nød. (Prov. dan., 144.)
 
35. Der westkappelsche Engel reitet. (Holl.)
So sagt man in Holland, wenn West- oder Südwestwind weht, der den Hafendamm von Westkappel in der Regel stark einnimmt, den dortigen Arbeitern lohnende Beschäftigung schafft und dadurch für sie zum Engel wird.
 
36. Die Engel betrüben vnd die teuffel erfrewen.Henisch, 895.
 
37. Die Engel im Himmel singen (pfeifen) hören.Sandvoss, 253.
Wenn jemand grossen körperlichen Schmerz empfindet.
 
38. Ein Engel aus der Holzkammer. (Schles.)
Scherzhaft oder spöttisch von einer weiblichen Person, die sich weder durch Liebenswürdigkeit noch Schönheit auszeichnet.
 
39. Einen guten Engel haben.Agricola I, 555; Egenolff, 225b; Guttenstein, I, 119.
 
40. Er hat seinen Engel (Malech) gut gewöhnt. Tendlau, 240.
Sodass er sich nicht mit Kleinigkeiten begnügt.
 
41. Er hat veilchenblaue Engel gesehen.
So sagt der Franzose sehr naiv von den Träumern, Geistersehern, wie es auch wol auf die sogenannten Hellseher (Clairvoyants) passt, die mit dem Magen lesen, während sie mit dem Kopfe schlafen.
 
42. Er will den Engeln die Mühe ersparen, ihn in Abraham's Schos zu tragen.
Von einem, der ein schlechtes Leben führt.
43. Es flog ein Engel durchs Zimmer.Simrock, 2066; Eiselein, 145; Sandvoss, 254.
So sagt man, wenn in der Unterhaltung plötzlich eine Pause eingetreten ist. Wahrscheinlich ist mit dem Engel der Todesengel gemeint. (S. Hafer und Polizeidiener.)
 
44. Mit den Engeln lachen.
Ohne Grund oder Gegenstand.
Frz.: Rire aux anges. – Voilà, dit le chevalier, un réveil assez gai, et à qui en as-tu donc, ou si c'est aux anges que tu ris? (Leroux, I, 2.)
 
45. Sein Engel ist ein Bettler.
Von jemand, der nur in Betteleien Glück hat.
Jüd.-deutsch: Sein Malech is e Gascht. (Tendlau, 241.)
 
46. Sein Engel ist kein Bettler.
Von jemand, der vom Glück bedeutend begünstigt wird.
Jüd.-deutsch: Sein Malech is kaan Gascht. (Tendlau, 239.)
 
47. Weder Engel noch Bengel.
Niemand.
 
48. Die Engel erscheinen erst den Hirten und dann den Weisen.Harssdörffer, 2546.
 
49. Du darfst blos einen Engel mit rother Nase aufsuchen, sagte die Mutter zu ihrer kleinen Tochter, als diese fragte, wie sie den Vater im Himmel auffinden werde.
 
50. Ein Engel, der durch's Feuer geht, versengt sich den Fittig.
»Lieben Mädchen, meidet schlechte Gesellschaft in Ost und West, bei Ball und Fest; der reinste Engel fiel in Gesellschaft der Teufel. Ein Engel, der durch's Feuer geht, versengt sich den Fittig.« (Saphir im Horizont.)
 
51. Un dat wüllt ênmol Engels warden, sä de Pastor, as he 'n Hupen besapener Buern sêg.Schröder, 836.
 
52. Von Engeln und Fischen ist nicht gut predigen.
 
53. Wenn die bösen Engel in einen Menschen fahren können, so können es auch die guten. Opel, 295; Pistor., I, 119.
 
54. Wenn die Engel wandern, lacht der Himmel.
Sagten hübsche Mädchen, die bei schlechtem Wetter ausgingen in Hoffnung auf gutes.
 
55. Wenn ein Engel beim Teufel sässe, so würde er von ihm lügen lernen.Pers. Rosenthal, 297.
 
56. Wenn mer welt enen Engel sin, muss mer gedöldig we ä Kuin; un weil do dat nit best, alt marsch en de Girpuus-Kess.Geschräpels, 5.
 
57. Wenn's ke Engel gibt, machen mer Deiwel draus.
Sagt der Handwerker u.s.w., wenn ihm etwas nicht recht gerathen will.
 
58. D' Engele mach'ns Bett. (Elsass.) – Firmenich, III, 486.
Wird gesagt, wenn's schneit.
 
59. Den Engeln die Augen ausstechen.
Legt man, heisst es, einen Rechen so, dass die Zähne über sich stehen, so sticht man dadurch den Engeln die Zähne aus. Gleicher Uebelthat macht man sich schuldig, wenn man ein Messer so legt, dass die Schneide über sich steht. (Journal von und für Deutschland, 1786, XI, 432.)
60. Die Engel fahren über das Feld.
So sagte man in der Schweiz früher, wenn der Wind bei schönem Wetter Wellen im Korne schlug.
 
61. Die Engel spielen Kegel.
So sagt man in einigen Gegenden Deutschlands, wenn es donnert. Auf der deutschen Sprachinsel Luserna in Welschtirol sagt man in diesem Falle: Die Frau Klafter (die dort, wie hier der Storch, die kleinen Kinder bringt, welche sie in grossen Fässern hält und mit Lehm füttert) spült ihre Fässer aus. (Gartentaube, 1873, Nr. 52, 846a.)
 
62. Er würde einen schönen Engel geben.
In Niederösterreich scherzhaft von einem dummen Menschen.
 
63. Mer hend en Engel übercho.Steiger, Sitten, II, 125.
Um zu sagen: es ist ein Kind gestorben.
 
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Engelchen
1. Ein jungk Engelken wert wael ein olt Düvel. Körte, 1116.
Luther meint, der Teufel habe »solch verflucht Sprichwort errichtet«. Er thut wol aber dem Sprichwort unrecht, da es blos die Möglichkeit und nicht die Notwendigkeit einer solchen Verwandlung ausspricht.
 
2. Junge Englichen seyn insgemein alte Teuffel. Winckler, VIII, 5.
 

 

[Zusätze und Ergänzungen]
3. Es ist grade säu, as wenn emme de Engelkes op de Tunge muiget. (Sauerland.)
 
4. Es muss ein fein Engelchen sein, der in Meister Hämmerleins Himmel gehört.Köhler, 30, 5.
 
5. Du Engelchen aus der Holzkammer. (Schles.)
Halbspöttische Freundlichkeitsäusserung.
 
6. Ein Engelchen und ein Teufelchen.
Von einem Ehepaar. Auch beim Kartenspiel eine gute und eine schlechte Karte, z.B. im Skat.
 
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Engelein
1. Ein Engelein geht durch die Stube.
Die Gesellschaft ist mäuschenstill. (S. Engel 43.)
 
2. Engelein werfen. (Rottenburg.)
Wenn die Knaben flache Steine (in Nürtingen: Pläpperlen) so über eine Wasserfläche werfen, dass sie einigemal aufschnellen. (S. Butterschnitte 2.)
 
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Engelhard
Er hat Engelhard's Hännes1 Messer.
1) Johannes Engelhard's. – In Nordhausen bei Kassel von einem Aufschneider gebräuchlich.
 
Artikelverweis 
Engelrein
Engelrein und glas schön sein.Fischer, Psalter, 2a.
 
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Engelsblick
Hüte dich vor Engelsblicken, wenn der Teufel sie schickt.
Frz.: Paroles d'angelot, oyles de diablot. (Leroux, I, 9.)
 
Artikelverweis 
Engelsköpfchen
Das ist ein wahres Engelsköpfchen.
Holl.: Het is een engelenkopje. (Harrebomée, I, 184.)
 
Artikelverweis 
Engelsstimme
Engelsstimm' und Teufelsgedanken.
In Venetien sagt man: Worte von Engelchen und Teufleinskrallen. (Reinsberg III, 68.)
Poln.: Modli sie pod figura (Christusbild) a ma djabla za skóra. (Wurzbach I.)
 
Artikelverweis 
England
1. Engelland ist der Weiber Paradeiss, der Knecht Fegfewer vnd der Pferde Hell. Lehmann, II, 152, 89; Gruter, III, 30; Berckenmeyer, 89; Pistor., III, 81; Simrock, 2071; Reinsberg V, 21 u. 112.
Nach einem englischen Sprichwort scheinen aber die Engländer die Stellung der Frau in Frankreich noch vorzüglicher zu finden, denn, heisst es: Eine schöne Frau ist in Frankreich das Idol aller, die sie kennen, die Königin ihres Mannes und die Tyrannin ihrer Liebhaber. (Reinsberg V, 112.)
Dän.: Engelland er qvindernes paradis, tjeneres skjærs-ild, hestenes helvede. (Prov. dan., 145.)
Engl.: England is the paradise of women, the hell of horses and the purgatory of servants. (Bohn II, 47 u. 348.)
Frz.: Loyauté d'Anglois, bonne terre, mauvaise (male) gent. (Leroux, I, 188.)
 
2. Englands Verlegenheit ist Irlands Gelegenheit.
Wahlspruch der Celten, um anzudeuten, dass die Irländer jeden günstigen Augenblick benutzen, um auf Englands Kosten sich zu stärken. (Vgl. Bucher, Der Parlamentarismus, Berlin 1853, S. 178 fg.) Auch die kürzlich in Nordamerika für den Zweck der Losreissung Irlands von England gegründete und über die ganze Union sich ausbreitende Fenian-Brüderschaft (vgl. Neuyorker Staatszeitung vom 12. Nov. 1863) spricht dafür. Das Sprichwort lässt aber auch eine allgemeine Anwendung auf andere entsprechende Verhältnisse zu.
 
3. Es ist nicht alles aus England, worauf London steht.Sprichwörtergarten, 256; Reinsberg IV, 19.
Gegen die Ausländerei der Deutschen, die so gern dem Fremden den Vorzug vor dem Vaterländischen geben. Oft verkauft schon ein fremder Name eine Sache, wenn sie auch aus der Fabrik einer Nachbarstadt ist.
 
4. Wenn es in England nicht regnet, so schneit's.
Bezieht sich auf das feuchte Klima des Landes. Die Engländer scherzen in ihren Sprichwörtern selbst darüber, indem sie sagen: Wer nur einen Mund hat, wird in England nie an Durst leiden (Reinsberg V, 113.), da er ihn nur öffnen darf, um zu trinken. Der Boden des Landes scheint aber so durstig zu sein, wie, nach andern Sprichwörtern, die Engländer selbst, wenigstens in einzelnen Bezirken des Landes; denn ein anderes englisches Sprichwort behauptet: Der Boden von Hampshire braucht jeden Tag einen Regenschauer und Sonntags zwei. (Reinsberg V, 115.)
 

 

[Zusätze und Ergänzungen]
5. Er glaubte nach England zu schiffen, und kam nach Holland.Simplic., I, 614.
 
6. England lebt von Steinkohlen, Thee und Plumpudding.
 
7. In England fahren.Grimmelshausen, Vogelnest, I.
 
Artikelverweis 
Engländer
1. Der Engländer hat seinen Verstand in den Fingerspitzen, der Franzose auf der Zunge. Reinsberg V, 7.
Das sagen die Russen. Aehnliches hat man auch von den stammverwandten Deutschen behauptet. (S. Deutsche 6.) Die Engländer sind indess im Sprichwort gegen sich selbst noch viel strenger, denn sie sagen: Ein echter Engländer weiss nicht, wenn etwas gut ist. (Reinsberg V, 112.) Mit Irländern und Schotten sich vergleichend, sagen sie: The Englishman weeps, the Irishman sleeps, but the Scotchman goes while he gets it. (Bohn II, 503.)
 
2. Die Engländer prügeln die ganze Welt, aber die Amerikaner prügeln die Engländer. (Nordamerika.)
 
3. Ein Engländer ist nie in Frieden, als wenn er im Streit ist; der Schotte ist blos zu Hause, wenn er auswärts ist, und ein Engländer nur vergnügt, wenn er Mängel findet.
 
4. Es ist ein polnischer Engländer. (Ostpreuss.)
Dem Sinne nach gleich: ein Ausländer (s.d.) aus Zinten. (Frischbier, 136.)
5. Ich habe alle meine Engländer (Gläubiger, Schulden) bezahlt.
Auch die Franzosen nennen ihre Gläubiger Engländer: Il y a des Anglais dans cette rue, je n'y veux pas aller. (Leroux, I, 211.)
 

 

[Zusätze und Ergänzungen]
6. Der Engländer erfindet, der Franzose vervollkommnet.
Frz.: L'Anglais invente, le Français perfectionne. (Ausland, 1871, Nr. 18.)
 
7. Der Engländer isst das Meiste, aber der Deutsche trinkt das Meiste.Hesekiel, Speise und Trank.
 
8. Der Engländer lässt seine Moral am Cap der guten Hoffnung; aber wenn er heimgekehrt ist, wird er wieder ein frommer Mann.
 
9. Hier kann ein Engländer England vergessen.
 
Artikelverweis 
Englisch
1. Englisch reden und teuflisch meinen.
 
2. Sie schwätzt englisch, dass kên Sau versteht. (Pennsylvanien.)
Spott der Deutschen in den ältern deutschen Landbezirken auf Frauen, welche, von alter Weise abweichend, die englische Sprache der dort herrschenden deutschen vorziehen, wenn sie dieselbe auch noch so schlecht sprechen. So sagt der in Buffalo erscheinende Weltbürger vom 14. Juni 1851 in einem Artikel über »Pennsylvanisch-deutsche Sprache und Häuslichkeit«: »Was is's, wenn sie (die jungen Bauern) so en ênfellige Schneegans (vornehm erzogenes Mädchen) fun ere silkbonnet Lädy (seidenhütigen Dame) kriegen, das sich schämt, deitsch zu schwätzen, weil sie en bissel Englisch gelernt hat, das kên Sau versteht.«
 
3. Hier geht's langengelsch. (Stettin.)
D.i. grossartig, hoch her. – Langenglisch und kurzenglisch kommt auch beim Auswürfeln der Zeche vor.
 
4. Ick waer mit em kortengelsch danzen. (Stettin.)
Ihn durchprügeln, mit dem Begriff des kurzen Processmachens.

 

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