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Deutsches Sprichwörter-Lexicon von Karl Friedrich Wilhelm WanderLogo textgrid zeno bmbf · Logo textgrid zeno bmbf · Logo textgrid zeno bmbf
 
Abtei bis Abtrumpfen (Bd. , Sp. )
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Artikelverweis Abtei
1. Abteien sucht man lieber als das viertägige Fieber.Fischart, Prakt.
 
2. Abteien und Maulwurfshaufen muss man auf keinem Kiesboden suchen.
 
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Abtheilen
Wer wol abteilet, der lehret wol vnd recht.
»Ist ein altes Sprichwort.« (Sarcerius, S. 9.)
 
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Abtheilung
Mit Abtheilung der Güter zertrennen sich auch die Gemüther.
 
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Abthun
1. Ist's abgethan, ist jeder ein guter Rathsmann.
 
2. Er thut ab und an.Sprenger II.
Von einem Redner, der, wenn man glaubt, dass er ans Ende wäre, wieder anknüpft und sich durchweg in Wiederholungen ergeht. Von einem Schiffe entlehnt, das, ehe es in den Hafen einsegelt, bald einmal nähert, bald wieder zurückweicht.
 
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Aebtissin
Zur Aebtissin wird erkoren, die die meisten Kinder geboren.
 

 

[Zusätze und Ergänzungen]
2. Wenn die Aebtissin Ein Kind hat, so hat jede Nonne zwei.Altmann VI, 394.
 
3. Sie kann täglich Aebtissin werden.Mathesy, 357b.
Von einer alten Jungfer.
 
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Abtöffeln
Einen abtöffeln. (Nürtingen.)
Prügeln, ursprünglich mit dem Toffel, Pantoffel.
 
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Abtreiben
Abgetrieben wie ein altes Droschkenpferd. Frischbier, I, 15.
 
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Abtrieb
Der Abtrieb ist von den Einwohnern hergebracht. (S. Einwohner 2.)Graf, 104.
 
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Abtrocknen
Was nützt das Abtrocknen, wenn man nicht aus dem Regen geht.
 
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Abtropfen
Hier tropft nichts ab.
Kein Gewinn, Vortheil.
 
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Abtrumpfen
Den hab i atrumpft. (Idiot. Austr.).
Mit einer scharfen Antwort abgefertigt.

 

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