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zostern bis Zotte I (Bd. 9, Sp. 833)
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Artikelverweis zostern, zöstern schw.:
1. -- dahinziehen, reisen Sieg-Ägid. —
2. -ǫ- Neuw-Dattenbg; -- Ahrw-Sinzig unordentl. gehen, langsam herankommen; gezöstert kunn.

Zöster -- Sieg-Ägid m.: Verzug, Zögerung; dat hät en langen Z. gegenn.

Zot -- = Sorte (s. d.).
 
Artikelverweis 
Zote I das Wort ist nur vereinz. aus dem Nhd. bekannt, u. zwar Saarbg-Beurig, Sol-Stdt f., meist Pl.: wie nhd., schlechte, unanständige Witze.

Zoten-reisser -rītər Sol-Stdt m.: wie nhd.
 
Artikelverweis 
Zote II tsō:t Saarbg-Beurig; -ō·ə.- Prüm-Waxw f.: Hebel zum Losheben von Lasten; auch Stelle, wo man den Hebel ansetzt.

zoten Prüm-Waxw schw.: eine Last z., loshebeln.
 
Artikelverweis 
Zoter -:d- Trier-Stdt m.: einer, der mit seinem langweiligen Geschwätz nicht fertig wird.

zotern ebd. schw.: viel u. langweilig schwätzen.

zötern = matschen s. zäutern bei Zäut.

Zotte I = Ausguss s. Zute.

 

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