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Zoses bis Zot (Bd. 9, Sp. 833)
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Artikelverweis Zoses -- vereinz. Bitb-NWeis m.:
1.
a. von Menschen verursachtes Durcheinander; o wat en Z.!
b. unzusammenhängende Rede, aus der man nicht schlau wird. —
2. Mühe, die jmd. bereitet; wat as dat en Z. mat diər!
 
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Zossel, Zössel -os- Siegen, uWupp; -øs- Rheinb-Flamersh, Köln-Niehl f.:
1. unordentl., schlampiges Frauenzimmer Siegen, Rheinb-Flamersh. —
2. Zauderin uWupp; faules Weibsbild Köln-Niehl.

zosselig Siegen Adj.: schlampig, unordentl.

zosseln schw.:
1. durch Unachtsamkeit etwas verstreuen, verlieren; auch zösseln, –e- Siegld. Abl. dat Gezessel Umherliegendes; vgl. auch zisseln. —
2. zaudern, langsam arbeiten uWupp.

an- zosseln: agezosselt komme nachlässig, säumig herbeikommen Siegld-Eiserf.ver -zosseln: etwas v., verstreuen, verlieren Siegld-Geisweid Rinsd UWilden.

Zossel-buckse -botsə uWupp f.: langsamer Arbeiter.

zössen = besänftigen s. zissen; Zossis = Wurst s. Sossies.
 
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Zoster -ǫ- vereinz. Neuw-NMühlen f.: arbeitswütige Frau; dat es en sichtige (richtige) Z.
 
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zostern, zöstern schw.:
1. -- dahinziehen, reisen Sieg-Ägid. —
2. -ǫ- Neuw-Dattenbg; -- Ahrw-Sinzig unordentl. gehen, langsam herankommen; gezöstert kunn.

Zöster -- Sieg-Ägid m.: Verzug, Zögerung; dat hät en langen Z. gegenn.

Zot -- = Sorte (s. d.).

 

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