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Zölmes bis zömpel (Bd. 9, Sp. 825)
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Artikelverweis Zölmes tsølməs Heinsb-Karken Kirchhv m.: einfältiger Mensch.

Zolp = Pfütze s. Zulpe, Zülpe; Zolper = Salzlake s. Solper; dazu die dort fehlende Abl. solperig tsuəpəreχ »schlammig« Eup-Stdt.

zölvern -ø- = in den Speisen manschen s. zülbern.

Zommel -ǫ- (Altk-Hellert »schlampiges Frauenzimmer«), -ō- (Eup-Raeren »Lumpen«) f. = Zammel (s. d., diese Lautung fehlt dort); zommeln -ǫ- Kemp-Stdt, Neuss-Stdt = plaudern, langsam gehen s. zammeln bei Zammel (diese Lautung fehlt dort).
 
Artikelverweis 
Zömmelömm tsøməløm Köln-Stdt; -lømp Köln-Mülh m.: einer, der nicht voran macht, nicht behende ist; ene scheife Z. einer, der beim Gehen mit den Beinen um sich schlägt.

Zommes-düppen = Essensträger s. Suppen-.
 
Artikelverweis 
Zomp tsompt, –mp, –ump, sompt m.: Ziehleder zum Ausheben der Wackelsteine, ein Knabenspiel Saarl-Stdt.

Zompel -o- = unordentl. Mensch s. Zumpel; zömpel = simpel (s. d.).

 

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