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Zodder bis Zöff (Bd. 9, Sp. 822)
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Artikelverweis Zodder -ǫ- Geilk-Honsd m.: stive Z. steife, dicke Masse, zähe Flüssigkeit.

zödder = seitdem s. bei seit.
 
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zoden ein Wort der WEif, u. zwar Trier-Welschbillig, Bitb-NWeis SThomas Wiersd tsō:dən; Bitb-Stdt tsū·o.dən; Rittersd -ū·.-; Prüm-Waxw -ō·ə.- schw.: zerren, rütteln, mit einem Hebel hochzuheben suchen, mit Gewalt fortbewegen. RA.: Ales Z. un Bruaden (s. broden) kan neist heləfen (dienen) alles Ziehen u. Drehen nützt nichts Bitb-Rittersd.

Zod -ōt Bitb-NWeis m.: Hebel.

Zode -ō:t Bitb-Wiersd f.: langwierige Arbeit.

Zod-baum -bm Bitb-NWeis m.: = Zod.
 
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Zöe ts·ə. vereinz. Eup-Raeren f.: unreinliches, vernachlässigtes Weib, welches über andere räsoniert u. bei dem es zu Hause verwildert u. schmutzig aussieht.

zöern ts·ə.rə vereinz. Eusk-Kreuzweingarten schw.: sich mit altem Zeug behangen, maskieren.

Zof I = Lakritze s. Saft II; Zof II s. folg.
 
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Zofe -ōf Köln-Stdt f.: en al grau Z. ein altes Weib.

Zof-düppen s. Suppen-düppen.

Zöff -ø- = Sofie (s. d.).

 

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