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anzöbbeln bis Zobter (Bd. 9, Sp. 820)
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Artikelverweis an- zöbbeln: -ǫ-, einen leise anrühren, antippen abseits Simm-Ellern.auf -zöbbeln: -ǫ-, auflockern, etwa Heu, Gras Rheinb-Wald. nach -zöbbeln: -ø-, –-, langsam, lässig hinterdreintrotten Eusk-Lechenich, Köln-Stdt, Dür-Stdt. PfWB ElsWB LothWB ver -zöbbeln: etwas, einen v.
1.
a. zerstreuen Saarbr-Stdt. —
b. verklüngeln, verschlampen Waldbr-Geilenkausen. —
2. --, verleiten, verführen Bernk-Neumag.

Zöbbelöbb Köln-Stdt m.: gutmütiger, friedfertiger Mensch; do bes doch noch immer dä ale, gode Z.

Zobber-fleisch s. bei Solper.
 
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Zobbert vereinz. -ǫb- Mörs-Xanten m.: Schürze.
 
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Zobel I vereinz. -ō- Bitb-NWeis f.: drollige, komische Sache.

Zobel II -ō- = Hündin s. unter Zaupe; Zober :- s. Zuber.
 
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Zobter tsobdər Saarbr-Stdt m.: der letzte im Abzählreim der Kinder, im Gegensatz zum Ander »der erste«.

 

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