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räpp bis Ge-räpps (Bd. 7, Sp. 84 bis 85)
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Artikelverweis räpp ręp Rip, Nfrk: im Auszählr.: Äll de zäll, de zick de zäll, de r. de bäpp de Knoll! Eup-Stdt, — di säll, di sipp di sar, räbbe, di r., di Kn.! Köln. Ene, sene, sar, räppte, r., Knoll! Kemp-Dülken, — räppe di päppe (häppe di päppe), di Kn.! Mörs-Orsoy.

Rapp I = Traubenkamm s. Rappen; Rapp II = Reibe s. Rappe III.
 
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Rapp III vereinzelt SNfrk -a- Geld; -ǫ- Heinsb-Karken 1880 Sg. t. m.: grobes Flachswerch, Abfälle beim Schwingen des Flachses.

Rapp-papp Geld-Pont m.: dicke, süsse Milchsuppe, nach dem Räpen (Reffen) des Flachses aufgetischt.
 
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PfWB ElsWB LothWB Rapp IV, Räpp I das Wort, für brassica napus, nhd. Raps, ist seit ca. 1880 im Veralten, da Rapssaat immer weniger geübt wurde; doch in der Überlieferung erscheinen gegenüber den mehr verbreiteten Ersatzwörtern Flur, Kloss (Kluət), Ölsaat, –samen, Rübsaat, –samen, Samen, Saat, Samensamen, Sauersaat, Sommerrübe, –sdat, –samen, Spürksamen, Stecksaat, Winterrübe, –samen, Zaudich (eile dich) noch einige geschlossene Geb. mit ręp (seltener -a-) Simm, Goar, Bernk (Hunsr), Zell-Starkenbg [brassica rapa rabs Simm-Laub]; südl. des Soonwaldes an der Nahe u. in Bernk-Allenb Sensw, Ottw-Heiligenwald ręb [Birkf Schwarzenb, Kreuzn-Hennw Kirn rap; Wend-Grumb Ronnenbg Werschw rębs]; dann -a- Merz; -ā- Saarbg, Trier, Bitb (in den drei Kreisen selten -a-); -a- Mos in Bernk, Zell, Koch, Daun-Betteld, Prüm-Olmschd, Aden-Arb; -- Wittl-Seinsf; -ǫ- Trier-Konz; dann Rip -ā- Monsch-Stdt, Jül-Gevelsd; -a- Sieg, Waldbr-Bladersb, Remschd, Bergh, SErk, Jül-Hottorf Müntz; dann -ā- SNfrk in Erk, Grevbr, Neuss, MGladb, Kemp, Kref, u. weiterhin Geld, Klev, Dinsl [Rees-Bislich -ę-]; seitdem jüngst der Anbau von R. wieder aufgekommen ist, begegnet rabs, –ps durchweg im gesamten Geb. (abgesehen von der Nahe u. dem Hunsr, Hochw u. seltener im SNfrk) [rǫbs Prüm-Feuerschd; -ps Dür-Lüxh; -ā- Bergh-Mödr, Jül-Gereonsw, Mörs-Lohmühle; rās Jül-Schleiden; rips Schleid-Lechenich] Sg. t. m.:
1. Raps, brassica napus, als Sumer- u. Winderräpp Hunsr, Allg. RA.: Och, wie bliht der R. so gel; och, wie guckt der Paff so scheel! Birkf. Die Wies grint (grünt), et bliht der R. so schen; och, wenn ich doch bei mei Kathrin kennt gehn! Bernk-Thalveldenz.

[Bd. 7, S. 85]



2.
a. wille Räpp Hederich Goar-Perschd; rabs Birkf. —
b. raps Leinsamen Eup, Mörs-Neuk; rap Klev-Stdt.

Rapp-blume rāpblum Geld-Kervenh f.: Raps, in der Wetterregel: Den Märt (März) mott den April R. lewere on den A. de Mai Roggenohre. Rapp-blüte -blī:t, –ō:- (s. S.) Allg. f.: die Bl. des Rapses. Rapp-kraut Bitb-Seimerich n.: Raps 1. PfWB Rapp-kuchen (s. S.) Allg. m.:
1. Ölkuchen, aus den Rückständen des gepressten Rapses hergestellt. —
2. Rodonkuchen Klev. PfWB Rapp-öl rapōăliχ, –ōli (s. S.) Bitb, Bernk-Graach, Kemp, Geld, Klev n.: Rüböl. Rapp-rübe -r:pə Bo-Lannesd Pl. t.: Raps 1. Rapp-saat rāpz·ə.t Kemp, Geld, Mörs; rap(s)- Remschd, Mettm f.: dass. Rapp-samen -smə (s. S.) Birkf Saarbr,, Ottw, Trier-Heiligkreuz, Bernk-Talling Weiperoth, May-Stdt, Prüm-Welchenhsn, Köln-Brauw, Wippf-Hohkeppel, MülhRh-BGladb m.: dass. RA.: Ich hon's uf der Bruscht wie R. Hustenreiz Saarbr-Ludw. Rapp-tuch rępdūx Saarbr, Ottw, Wend n.: Tuch, zwischen die Wagenleitern des Erntewagens gespannt, früher hauptsächl. beim Einfahren des Raps, jetzt für jedes Getreide.

Ge-räpps Kreuzn-Langenlonsh Sg. t. n.: Stoppelrüben.

 

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