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Ränne II bis Ransel (Bd. 7, Sp. 78)
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Artikelverweis Ränne II ręn, re·n., Pl. -ə(n), zu ranja gebildet, hier u. da gegenüber dem verbreiterten Rinne, z. zwar Saarbr, Wend-Mainzw, Birkf-Eisen, Simm-Schönborn, Koch-Bertrich (--), Daun-Boxbg, Aden, Ahrw, Neuw-Asb, Siegld-Kromb, Sieg-Marienf, Monsch-Rötgen Zweifall, Dür-Birgel Gey OZier Pier, Jül-Mersch, Aach-Breinig Schleckh, Erk, MGladb-Geistenbeck, Mörs, Klev-Üdemerbr, Lennep, uWupp, Dinsl f.: Rinne, Kanal von Holz oder Metall, um Wasser hindurchzuleiten.

Ge-ränne -rę·n. Aden-Liers Sg. t. n.: Gosse.

Rännels rę·n.əlts uWupp 1870 Sg. t. n.: der Lab, zum Gerinnen der Milch.

rännen I -ę- uWupp u. Sol 1870 schw.:
1. die Milch r., gerinnen machen, indem man sie auf dem Feuer erwärmt oder etwas Rännels (s. o.) hinzufügt. —
2. intrans. de Melch rännt gerinnt.

rännen II = rinnen (s. d.).
 
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rannen -a- (u. -ę-) Mörs-Neuk schw.: rennen. — Abl.: die Rannerei, dat Gerann, der Ranner. S. auch ranseln.
 
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Rannewelt ranəwəlt. rǫ- Wittl-Sehlem n.: Rand der Feldstücke, Pflugwendestelle.

rannig -a- = brünstig, von der Kuh s. rindig.
 
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ranniken das Wort ranəkən ist im Berg in Gummb, Wippf, Lennep, Sol-Steinbüchel (-əχən) u. in Dinsl, Mörs-Hombg Marienbaum bezeugt schw.: sich aus Spass lärmend u. ringend balgen, spielend seine Kräfte messen, drängeln, quälen; herōmr.; se send am r. — Abl.: die Rannəckerei, dat Geranneck, der Rannecker, ranneckig.

ab- ranniken: sich a., sich ausser Atem laufen; sich balgen bis zur Ermüdung.an -ranniken: einen a., barsch anreden, anfahren Klev-Calcar.

ranschieren s. rangschieren.

Ransel s. folg.

 

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