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anrämpeln bis Rampes I (Bd. 7, Sp. 63 bis 64)
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Artikelverweis an- rämpeln: einen a., absichtlich stossen, derb anschnauzen ebd. u. Trier, Daun-Neroth, Monsch-Rohren, Sieg, MülhRh, Sol (-a-), Geilk, Mörs-Asbg.ein -rämpeln: einem etwas önr.; dat weren eich öm noch ö. vergelten Trier-Stdt, Koch-Urschmitt Leienkaul, Neuw-Datzeroth, Schleid-Reifferschd, Rheinb-Meckenh, Eup.

Rampes -a- uWupp 1870 Pl. t.: Schläge, Hiebe.
 
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rampen II -a- ein berg., wohl zu Rampen gehörendes Wort in Gummb-Schwarzenbergisch, Sol (u. -ǫu-), uWupp schw.: etwas r., in der Gesamtheit, in Bausch u. Bogen, ohne zu wiegen, kaufen, ramschen. — Abl.: die Ramperei, dat Gerampe, –ps.

ab- rampen: einem etwas a., in Bausch u. Bogen abkaufen ebd.; -a-, –ǫu- Sol.

Ramp Sg. t. m.: etwas em R. gellen im Ramsch.

rämpen -ę- = mit weiten Stichen nähen s. bei Rämpe.
 
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PfWB ElsWB Rampen ein Wort (vgl. mnd. rampe ‘Behältnis, Sack’; nd. ramp ‘Menge bunt zusammengewürfelter Sachen’) vorzügl. des Berg in Wippf, MülhRh, Sol, dann noch in Bo-Kardrf Hemmerich Merten u. ganz abseits im Siegld (Bed. 2 b), Bernk-Woppenr, Wend-Steinbg (Bed. 2) mit rampə(n) Sg. u. Pl.; -ę- Sol-Pattschd; dann rampəl, Pl. -ələ MülhRh-BGladb Katterb Schildgen, Sol-Leichl Steinbüchel u. im N. abseits -- Mörs-Neuk Stdt m.:
1. dicke, derbe Schnitte Brot, ordentlicher Brocken Fleisch, Wurst [Rämpen dicke Pflaumen Sol; Rämpel Türriegel Sieg-Heisterbacherrott]. —
2.
a. rambə das untere u. obere Rindestück vom stehenden Eichenbäumchen, beim Lohschälen Wend-Steinbg. —
b. rambə Pl. verächtl. Unterleib; ainem voar (en) de R. drere; ech ha de R. voll Siegld [Ramp(e) f. Verladestelle, nach dem Nhd.].
 
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Rampenasch rampənā: , Pl. -žə Köln-Stdt (u. -n:χə), Aach-Stdt (hier auch rapən:χə n.) f.: Schmauserei, lustige, fröhliche Gesellschaft, lustige Bande; geər bei e Rapenäche siə gern bei einem Schmause sein Aach-Stdt.
 
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Rämpert ręmbərt, Pl. -də Saarbr m.: verächtl.

[Bd. 7, S. 64]


grober, plumper, dummer Kerl; R.ə Neckn. derer vom Köllertal.
 
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Rampes I rambəs, –pəs Sg. t. m.:
1. Sauerampfer; s. Amper; su suər wie R.
2. übertr. saurer Wein, der einem den Mund zusammenzieht Simm, Goar, Neuw, Ahr (hier auch unreife Traube); s. Rambass.

 

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