Wörterbuchnetz
Rheinisches Wörterbuch Bibliographische AngabenLogo dfg
 
Ramme II bis zurammeln (Bd. 7, Sp. 54)
Abschnitt zurück Abschnitt vor
Artikelverweis Ramme II das Wort, mhd. Lexer ramme ‘Fallklotz zum Einstossen von Pfählen’, ndl. ram ‘Sturmbock’, engl. ram, eine Ableitung zu Ramm V ‘Widder’, ist als ra·m., Pl. -·m.ən Berg u. neuerdings auch sonst in den Städten verbr. f.:
1. Werkzeug, mit dem man die Erde, Pfähle, Pflastersteine feststampft. —
2. übertr. scherzh. das männl. Glied Klev.

PfWB rammen ebd. schw.:
1. etwas r., meist fasr. oder enr. (dies auch Siegld, Rip), etwa einen Pfahl, einen Pflasterstein. —
2. dat Fuhrwerk hät den Bom gerammt dran gestossen, ihn beschädigt.

Ramm ram, Pl. -·m.ə Neuw-Kurtschd m.: Damm.

Ramm-bär Gummb-Berghsn m.: Werkzeug, mit dem man Pfosten oder Bretter in den Boden einrammt. Ramm-pfahl -p:l Bernk m.: dicker Pf., der in den Weinberg eingerammt wird, damit er sich nicht nach unten arbeitet. Ramm-stein (s. S.) m.:
1. Prellstein Gummb-Berghsn. —
2. Einfassstein am Bürgersteig Düss-Stdt.

rammeln -a- Trier, Neuw, Rip [-ę- Simm-Schlierschd] schw.: absol. die Türe fest verbauen, verschliessen; auch verr.

durch- rammeln: sich d., sich durchzwängen Wittl-Springiersb. PfWB ein -rammeln:
1. etwas e., fest in den Boden schlagen Trier-Stdt. —
2. sich e., sich fest einschliessen Ahrw-Remag. ver -rammeln:
1. die Türe (udgl.) v., versperren, verschliessen Simm, Rip Berg. —
2. Brot v., ungleich schneiden Trier-Stdt. zu -rammeln: die Türe (udgl.) z., zusperren Rip u. Simm-Schlierschd.

 

Eingabe
Wörterbuchtext:
Stichwort: