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rakusen bis Ram II (Bd. 7, Sp. 42)
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Artikelverweis rakusen rakū:zə  Ahrw-Stdt, Rheinb-Meckenh (also LRip zwei Belege in der Nachbarschaft) schw.:
1. zornig poltern, wütend schimpfen. —
2. beim Arbeiten rauh sein, alles durcheinanderwerfen. — Abl.: die Rakuserei, der Rakuser.

Ral -ā:- = Bindstecken, grosses Stück s. Reidel; Räl -:- = Zaun aus Pfählen u. quergelegten Stangen s. Regel II.
 
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ralen -āl- Birkf schw.: sich r.
1. sich in ein grösseres Ganze fügen, sich eingewöhnen, den Verhältnissen sich anpassen, gehorsam sein, sich artig benehmen; Fortschritte machen. —
2. et ralt sich net es lässt sich nicht regeln.

Raletät = Seltenheit s. Rarität.
 
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ralken -a- eine Weiterbildung zu ndl., mnd. rallen (s. u.) ‘lärmend schwatzen’ Rees-Wesel schw.: sich r., sich balgen, ringen, von Knaben. — Abl.: die Ralkerei, dat Geralk.
 
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Ralle ra·l., Pl. -·l.ə vereinzelt Rhfrk in Simm-Castellaun f.: Raspel für die Kartage.

rallen -a·l.- vereinzelt OMosfrk in Koch-Lutzerath schw.: r. gohn klatschen gehen; vgl. ndl., altklev. (Theut.), mnd. rallen ‘lärmend schwatzen’.
 
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ver-rallen vəra·l.ə wohl < verrātələ im SNfrk in Heinsb-Karken, MGladb-Hardt Viersen u. in Kemp allg. schw.:
1. undicht werden, u. dadurch auseinandergehen u. zusammenbrechen, von Fässern u. Kübeln; rissig werden, sich lockern, von Rädern in der Hitze; de Kar ös ok verrallt.
2. v. för Dorsch vor Durst vergehen.
 
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rallsch wohl zum obigen rallen; s. auch rollig; rals Klevld in Geld-Schravelen Adj.: brünstig, von der Katze; de Katt es r.
 
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ralpsen eine Weiterbildung zu rallen unter Einfluss von rülpsen, räpsen, u. zwar ral(ə)bsə OMosfrk in Koch-Moselkern schw.: rülpsen, aufstossen, nach dem Essen. — Abl.: die Ralpserei.

ram -ā- = mager, schmächtig s. ramm; Räm I -- = Rain (s. d.); Räm II -- = Milchrahm s. Raum I; Ram I -ā-, –-, –-, –ō- = Milchrahm s. Raum I; Ram II -ā-, –ā:- = Rahmen s. Ramen.

 

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