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Rafua bis Ragoles (Bd. 7, Sp. 34 bis 35)
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Artikelverweis Rafua : im Neckspr. auf Lennep-Radevormwald: De es van Rua op de R. (Hohenfuhrfeld, alter Gerichtsplatz), wo de Hongk (Hund) Rüə hett (heisst) un des Katte Mis un de Frau Wif un de Käs Hotte.

[Bd. 7, S. 35]


rägdig = voll Krätze s. räudig bei Raud.

Rag(e) = Wut, Groll s. Rasche.
 
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Räge (zu ragen) r, Pl. rə Saargeb. f.: Brettergestell, zum Aufbewahren von Obst, Brot udgl.

Rägel -j-, Pl. -ələ Siegld m.: ein aus dem Balkengestell über dem Hammer im alten Hammerwerk herausragender, fest eingebauter Balken, gegen den der von den Nǫckə der Hammerwelle hochgeworfene Hammer beim normal schnellen Lauf der Welle jedesmal anschlug.
 
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ragen -ā:γ- schw.: nach dem Nhd. in den Städten angewandt; dem Buom ragt en de Lout (Luft) Kref; ərfirr- ərfirragend Trier-Stdt. — Vorrā hervorragend, besonders Saarbr-Püttl.

Räger -ə- = Fischreiher s. Reiger.
 
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Rägerüg rγəryx Mörs-Neuk f.: Flecken, die in feucht fortgelegter Wäsche entstehen.

ragg- -ag- s. Gruppe rack-.

ragolen = tief umgraben s. rigolen; Ragoles = Lakritze s. Lagores.

 

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