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Rabott bis rabust (Bd. 7, Sp. 10 bis 11)
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Artikelverweis Rabott (vgl. mnd. rabbat n. ‘wildes Treiben’; rabunten (rubunten) gân ‘Narrenpossen treibend durch die Strassen ziehen’; norw. rabundus gaa, zu lat. rabere ‘rasen’; vgl. auch frz. rabot ‘Hobel’)  SNfrk in Geilk, Erk-OKrüchten Sg. t.: in der Wend.: Op R. goəhn zur Arbeit gehen.

rabottern  Rees-Wesel schw.: verächtl. schwer arbeiten, schuften.
 
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Rabuffel vereinzelt Köln-Stdt Sg. t. m.: verächtl.
1. belästigendes Geräusch. —
2. rauher Mensch.
 
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Rabullje (s. Rapallje)  Klev (o. O.) Sg. t. f.: Schar; kom sön ganz R. dor an.
 
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Rabünselchen (Bünsel ‘Bündel’) , Pl. -əlχər LRip in Köln-Stdt, Jül (-bø-) n.: dralles Mädchen.

Rabunzel = Feldsalat, Lerchensporn s. Rapunzel.
 
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Raburzel  Altk-NFischb Fischbacherhütte, Siegld Sg. t. m.: R. schlah(n) Purzelbaum schlagen.
 
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PfWB Rabus I das Wort, spmhd. Lexer rabusch ‘Kerbholz’ < tschechisch rabusche, serbisch rabosch; omd. 16. Jhdt ‘in die rapuss werfen’, ist als rabūs  Rhfrk in Birkf, Kreuzn, Bernk-Rhaunen

[Bd. 7, S. 11]


Sg. t. f.: in der Wend.: Ebbes en de R. gen zum allgemeinen Gebrauch bestimmen, z. B. einen Korb Äpfel, Kuchen; ebbes en de R. werfe preisgeben; et es alles en de R. es geht alles verloren [etwas en Rapuse gen verloren geben Kobl 1787].
 
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Rabus II rabū:s  vereinzelt in Kobl-Stdt, Daun-Neroth 1860, Neuw-Datzeroth (-bȳ:s), geschlossener in Waldbr Sg. t. f.: Zorn, Aufregung; en mingem R. Waldbr, Allg.

rabüs rabȳ:s  Monsch-Witzerath Adj.: zornig, grimmig u. dabei roh; he wuər schnell esu r.

rabust = kräftig, gesund s. robust.

 

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