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rabitzig bis Rabus I (Bd. 7, Sp. 10)
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Artikelverweis rabitzig ravitsĭχ  vereinzelt in Malm-Amel Adj.: stets auf seinen Vorteil bedacht.
 
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Rabolt  Mosfrk in Saarl-Hüttersd, Merz-Weisk; -bol Bernk-Dhron Sg. t. m.: R. schleihn Lärm schlagen [Kampf der weidenden Kühe Hüttersd]. S. Ravolt (Revolte).
 
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Raboltes , Pl. -əsə vereinzelt (vgl. mhd. Lexer roubolt) Siegld m.: verächtl. starker, rauher, wüster Mensch.
 
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Rabott (vgl. mnd. rabbat n. ‘wildes Treiben’; rabunten (rubunten) gân ‘Narrenpossen treibend durch die Strassen ziehen’; norw. rabundus gaa, zu lat. rabere ‘rasen’; vgl. auch frz. rabot ‘Hobel’)  SNfrk in Geilk, Erk-OKrüchten Sg. t.: in der Wend.: Op R. goəhn zur Arbeit gehen.

rabottern  Rees-Wesel schw.: verächtl. schwer arbeiten, schuften.
 
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Rabuffel vereinzelt Köln-Stdt Sg. t. m.: verächtl.
1. belästigendes Geräusch. —
2. rauher Mensch.
 
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Rabullje (s. Rapallje)  Klev (o. O.) Sg. t. f.: Schar; kom sön ganz R. dor an.
 
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Rabünselchen (Bünsel ‘Bündel’) , Pl. -əlχər LRip in Köln-Stdt, Jül (-bø-) n.: dralles Mädchen.

Rabunzel = Feldsalat, Lerchensporn s. Rapunzel.
 
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Raburzel  Altk-NFischb Fischbacherhütte, Siegld Sg. t. m.: R. schlah(n) Purzelbaum schlagen.
 
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PfWB Rabus I das Wort, spmhd. Lexer rabusch ‘Kerbholz’ < tschechisch rabusche, serbisch rabosch; omd. 16. Jhdt ‘in die rapuss werfen’, ist als rabūs  Rhfrk in Birkf, Kreuzn, Bernk-Rhaunen

[Bd. 7, S. 11]


Sg. t. f.: in der Wend.: Ebbes en de R. gen zum allgemeinen Gebrauch bestimmen, z. B. einen Korb Äpfel, Kuchen; ebbes en de R. werfe preisgeben; et es alles en de R. es geht alles verloren [etwas en Rapuse gen verloren geben Kobl 1787].

 

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