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rabi bis rabottern (Bd. 7, Sp. 10)
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Artikelverweis rabi rābi Bitb-NWeis (s. o. rabes): im Auszählr.: Eni, meni, dunkel, Funkel, r., schnabi, dibbi, dabbi, Hesse Mates, Thele Gubli!

Räbi -- = Minderwertiges s. Rebbi.
 
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PfWB ElsWB rabiat  zu lat. rabies ‘Wut’, engl. rabiate Rip, Düss Adj.: rücksichtslos, roh; ene r.ə Kerl; en r. Fraumensch Mannweib.
 
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Rabinen-böhnchen rabī:nənby·n.χə vereinzelt u. veralt., aus Lupine entstellt uWupp 1870 n.: gelbe Lupine.
 
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rabinsetig (-achtig)  Aach-Stdt Adj.: aufgebracht, erregt.
 
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rabis : die Bernkasteler rufen den Cuesern zu: Cuser, r., Domino, hädder (hättet ihr) Brot, do wärt dir froh; h. Wein, do w. dir fein; h. Bier, do w. dir e Stier!
 
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Rabitt , Pl. -tən vereinzelt OBerg in Gummb-Berghsn f.: verächtl. mageres, dürres Weib.
 
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rabitzig ravitsĭχ  vereinzelt in Malm-Amel Adj.: stets auf seinen Vorteil bedacht.
 
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Rabolt  Mosfrk in Saarl-Hüttersd, Merz-Weisk; -bol Bernk-Dhron Sg. t. m.: R. schleihn Lärm schlagen [Kampf der weidenden Kühe Hüttersd]. S. Ravolt (Revolte).
 
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Raboltes , Pl. -əsə vereinzelt (vgl. mhd. Lexer roubolt) Siegld m.: verächtl. starker, rauher, wüster Mensch.
 
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Rabott (vgl. mnd. rabbat n. ‘wildes Treiben’; rabunten (rubunten) gân ‘Narrenpossen treibend durch die Strassen ziehen’; norw. rabundus gaa, zu lat. rabere ‘rasen’; vgl. auch frz. rabot ‘Hobel’)  SNfrk in Geilk, Erk-OKrüchten Sg. t.: in der Wend.: Op R. goəhn zur Arbeit gehen.

rabottern  Rees-Wesel schw.: verächtl. schwer arbeiten, schuften.

 

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