Wörterbuchnetz
Rheinisches Wörterbuch Bibliographische AngabenLogo dfg
 
Räbben bis Rabbo (Bd. 7, Sp. 5 bis 6)
Abschnitt zurück Abschnitt vor
Artikelverweis Räbben rębə vereinzelt SNfrk in Kemp-Mülhsn Ödt Pl. t.: Pressrückstand beim Obstpressen.
 
Artikelverweis 
ver-rabben-sacken Emmerich schw.: etwas v., verwahrlosen.
 
Artikelverweis 
Räbber -ęb-, Pl. -bərs (s. Rabatt II, Räbel) Klevld in Mörs-Lohmühle Neuk m.: schmaler, unbebauter Streifen neben Weg oder Ackerland, etwa 1 Fuss breit, der um ein geringes höher liegt als der Weg oder das Ackerland.
 
Artikelverweis 
Rabberzalien rabərtsā:lĭən  vereinzelt WMosfrk in Prüm-Leidenborn Sg. t. f.: nichtssagendes Gespräch über überflüssige Kleinigkeiten. — S. Labberzal.
 
Artikelverweis 
rabbes in der Eif in Daun, Malm, Monsch in der Verb. ribəs on rabəs [-p- Monsch-Rohren] Adv.: alles ganz, völlig; jet ribbes on rabbes (met r. on r.) opfresse mit Haut u. Haar; et wor r. on r. fort.
 
Artikelverweis 
Rabbes I rabəs Mosfrk in Goar-Weiler, Neuw (nicht kurköln.) Sg. t. m.: R. mache im Klickersp. für sich allein spielen.
 
Artikelverweis 
Rabbes II rabəs, Pl. -əsər vereinzelt LRip in Bergh-Mödr n.: kleine Schlafkammer über dem (Pferde)stalle, für den Knecht.
 
Artikelverweis 
Räbbes rębəs, Pl. -əsə Klevld m.:
1.
a. dicke Kartoffel Klev. —
b. Kartoffelreibekuchen,

[Bd. 7, S. 6]


auch Räbbeskuk Klevld. —
2. Kartoffelreibe Mörs-Labbeck. — S. auch Rappes bei rappen ‘reiben’.

räbbig = rauh, hartkrustig s. rappig.
 
Artikelverweis 
PfWB Rabbiner  Allg., meist Sg. t. m.:
1. wie nhd. RA.: De es esu gern gesinn (gesehen) wie de Sau beim R. Köln-Stdt. —
2. Schimpfw., dou R.! Aden-Liers.
 
Artikelverweis 
Rabbo nach frz. rabot ‘Hobel, Schürhaken’ rabo , Pl. an der Saar in Saarbr-Wehrden, Saarl-Diefflen m.: Rührstange mit schaufelartigem Eisen, zum Umrühren des Mörtels.

 

Eingabe
Wörterbuchtext:
Stichwort: