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rabbeln II bis ver-rabben-sacken (Bd. 7, Sp. 5)
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Artikelverweis rabbeln II, räbbeln das Wort, ndl., mndl., nd. rabbelen, mengl. to rabble, nord. rabbla entsprechend, ist verbr. im NLRip, SNfrk, Klevld (zu vergleichen ist rappeln) u. zwar -ab- Bergh-Glesch, Jül-Langw, Erk-Körrenz, Geilk, Heinsb, Geld, MGladb; -ę- Bergh-Heppend, Klev, Emmerich; -ǫ- Kemp-Hüls schw.: gedankenlos schnell u. viel schwatzen Allg.; in der Bart r. undeutlich sprechen Geilk-Prummern. — Abl.: die Rabbel(er)ei, dat Gerabbel(s), der Rabbeler, die Rabelersch.

ab- rabbeln: ein Gebet a., ableiern.

Rabbel, Räbbel -əl, Pl. -ələ, –əlts f.: verächtl.
1. Klatschbase, die von Haus zu Haus klatschen geht, u. zwar -ab- wie oben u. Sieg-Sieglar; -ab- u. -ęb- MGladb; -ę- Heinsb (das Zeitw. -a-), Klev, Emmerich (schnippiges Mädchen). Alde R., halt owen Räbbel! Klev. —
2.
a. -ab- wildes, ausgelassenes Mädchen MGladb, Kemp, Sieg-Ägid. —
b. -ęb- ein Kind, das immer fort will, es nicht auf dem Schosse aushält, übermässig beweglich ist; du klen R.! Malm-Bütgenb Nidrum.

Rabbel-buckse rabəlboks Kemp-SHubert f.: Rabbel 2 a. Rabbel-maul -ębəlmul Klev n.: Person, die gedankenlos schnell u. viel schwatzt. Rabbel-tute -ębəltūt Rees-Esserden f.: dass.

rabbelig Adj.:
1. -ab-, –ę- schwatzhaft Verbr. wie rabbeln u. Eusk-Stdt. —
2. ausgelassen, wild Kemp-SHubert.

rabbelsch rabəlts  Geld, Emmerich Adj.: ausgelassen, wild.

rabben = reiben s. rappen bei Rappe II.
 
Artikelverweis 
Räbben rębə vereinzelt SNfrk in Kemp-Mülhsn Ödt Pl. t.: Pressrückstand beim Obstpressen.
 
Artikelverweis 
ver-rabben-sacken Emmerich schw.: etwas v., verwahrlosen.

 

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