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Quörtsche bis quucks (Bd. 6, Sp. 1360 bis 1361)
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Artikelverweis Quörtsche -ət, Pl. -tə LRip in Köln-Ld, Bergh f.:
1. schwächliches Kind, Tier, z. B. zuletzt ausgeschlüpftes Küken Bergh-Bottenbr. —
2. verächtl. schlecht brennende Lampe Köln-Frechen.

Quos I -:- = kleiner Junge s. Quas III; Quos II -- = Quast III (s. d.); Quost -ǫ- = ze Qu. gohn verloren gehen s. Quist IV.
 
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Quote -ō:t, Pl. -tə Eup-Raeren f.: Anteil.

quotschen -ǫ- = schwatzen, hinwerfen s. quatschen.

Quottel -ǫt- = Wachtel s. Quattel.
 
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quubbeln (s. wubbeln, quibbelen) Nfrk vereinzelt u. verstreut schw.:
1. -ub- quabbeln, sich hin- u. herbewegen, von fetter Masse Erk-Elmpt. —
2. -ob- aufwallen, von kochendem Wasser Gummb-NSessmar. — Abl.: die Quubbel(er)ei, dat Gequubbel, quubbelig.
 
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quucken -ukə im Ablaut zu quacken vereinzelt SNfrk in Erk-Elmpt schw.:
1. intrans. einen hohlen Laut von sich geben, etwa beim harten Falle; hierfür auch daneben -ugələ.
2. trans. etwas, einen qu., derb hinwerfen, dass dabei ein hohles Geräusch entsteht; jet (enen) en e Eck qu. — Abl.: die Quuckerei, dat Gequuck(s).

[Bd. 6, S. 1361]


quuckelig Adj.: dot es mech su qu. en der Mag mir geht es im Magen so durcheinander, es kollert.
 
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quucks -uks vereinzelt SNfrk in Kemp-Lobberich Adj. präd.: aller Klicker im Spiel verlustig.

 

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