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Lalatsch bis Lällen-tent (Bd. 5, Sp. 61)
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Artikelverweis Lalatsch  Saarbr-Lauterb Sg. t. m.: langer L. langer, schlapper Mensch.

Läl-beck s. bei lällen; Lale = langer, fauler Mensch s. Lala; la-letzt = neulich s. bei allda- u. letzt.
 
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Lälf lęləf(χən) Monsch-Kalterherbg (die Gruppe weiterhin in Monsch) Sg. t. n.: verhätscheltes Kind.

lalfern laləfərə Monsch-Rohren schw.: schön tun, schmeicheln, bes. von Liebenden.

Lalfert laləfərt, Pl. -tə ebd. m.: ein schon grösseres Kind, das andauernd die Mutter umschmeichelt, belästigt, an ihrer Schürze hängt.

ver-lälft -lęləft Monsch-Kalterherbg Part.: dat Köngk es v. verwöhnt, zimperlich.

lälk = hässlich, gemein s. lelk.
 
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Lälle lęl, Pl. -lən ein klevld. Wort in Geld, Mörs, Klev, Rees, Duisb f.:
1.
a. unterer Kehllappen bei Hahn u. Huhn Allg. —
b. Wamme der Kuh Rees-Brünen Haldern. —
c. Schleim, den das Füllen bei seiner Geburt ausspeit Klev-Warbeyen. —
2. die Rachenmandel, Schleimdrüse am Anfang des Schlundes etwas unterm Zäpfchen u. dieses selber im Halse des Menschen: de L. es mi geschwolle, — gefalle; hei hät et an de L.; de L. strike Sympathiemittel, den Unterarm mit heissem Öl einreiben Allg.

Lällen-tent lęləntęnt Dinsl-Aldenr m.: Bengel.

 

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