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Gruft II bis Grül (Bd. 2, Sp. 1444)
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Artikelverweis  NRhWB PfWB Gruft II -uf(t) Sg. t. f.:
1. nach dem Nhd.
a. Krypta in der Kirche. —
b. eigene Grabstätte. —
2. übertr. jryfχən n. Unterrock der Frauen mit daran genähter Taille ohne Ärmel Malm-Bütgenb.
 
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grühen -ø·y.ə, –·y.(j)-, –y-, –:j-, –-, –- (s. blühen) MGladb, Kref, Kemp, Geld, Mörs, Klevld [-ū- Klev-Pfalzd Goch] schw.: wachsen, gedeihen; dick, fett werden; et Water gröjt; bes. bei Kindern u. Vieh, sej gr. gut; se welle gr.; zöngk (seit), dat en hei ös, gröut e. RA.: Hej gröjt näs de Katt van de Maikäfer er wird mager Klev-Calcar, Rees. Gr. en blöhjen (blühen) Allg. — Schwanger sein.

an- grühen: in den angröujende Märgen (Owend) in der Dämmerung Rees. auf -grühen: aufwachsen Allg.

Grüh -øy (usf.) [jrū:t Kemp-Stdt (sehr selten)] Sg. t. m.: Wachstum, Gedeihen; gene Gr. enhan kraftlos, schwächlich sein; dor sett kenen Gr. drin das wächst schlecht; he hät so reit geine Gr. en der Arbeit der Faulenzer.

Grüh-back -bak Klev m.: Mistbeetkasten des Gärtners.
 
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Grujel -ūj-, meist Pl. -əln Bitb-NWeis Bollend Geichl; -ž- Bitb-Mettend f.: Schauder. RA.: De Gr.n gihn am (einem) aus es gruselt mich.

grujeln -ūj- ebd.; -īj- Trier-Geizenbg schw.: schaudern; et grujelt mich ganz.

grujelig -ūj- Bitb (s. o.) Adj.: gruselig, Schauder erweckend.

Grujeling -ūjeleŋ, meist Pl. -·ŋ.ən Bitb (s. o.) m.: Schauder; de Gr.ən sen mer zur Kopp (Kopfkuppe) ausgang.

Grül -ȳ- = Geizhals s. Gräuel.

 

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