Wörterbuchnetz
Rheinisches Wörterbuch Bibliographische AngabenLogo dfg
 
Grotzen II bis Grubbel I (Bd. 2, Sp. 1441 bis 1442)
Abschnitt zurück Abschnitt vor
Artikelverweis Grotzen II -ǫ- Sg. u. Pl. m.: schwerer Stein Bergh-Glessen; ke Grötzche rein nichts Bergh-Bergerhsn.
 
Artikelverweis 
NRhWB grotzen -ǫ- Schleid-Baasem, Bergh-NEmbt, Dür-Disternich, Eup-Raeren, Jül, Aach, Erk, MGladb, Geilk, Heinsb, Neuss; -- Bo, MGladb-Korschenbr schw.:
1. ohne eigentliche Veranlassung unzufrieden, mürrisch brummen, nörgeln, heftig schmollen, leise schimpfen; mit unzufriedener Miene schweigend oder im verärgerten Tone redend umhergehen, bes. von alten Leuten Allg. —
2. grunzen, vom

[Bd. 2, S. 1442]


Schwein Jül-Tetz Broich; knurren, vom Hunde Allg. — Abl.: die Grotzerei, dat Gegrotz, der Grötzer, grotzig, sich zergr.

an- grotzen: einen a., anbrummen.

Grotz-balg, grotzbär, Grotzbeutel (-bȳ:l), Grotzkerl, Grotzlöffel (-lēəpəl), Grotzgatt, Grotzsack Allg. m.: einer, der grotzt.

Groven = eiserner Kochtopf s. Groppen; Grovers -:- = Hahnenfuss s. Krahfuss; Groz -:- = Haken, Schreckgespenst s. Kraz; grozen -:- = schimmeln s. bei grau; Grubbel I = Dreischar s. grubbeln III.

 

Eingabe
Wörterbuchtext:
Stichwort: