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betteln bis bettelig (Bd. 1, Sp. 657 bis 663)
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Artikelverweis  NRhWB betteln Rhfrk bęrələ ö. Kreuzn-Nussbaum Eckw, sonst -- [uNahe (einige Orte) blə]; OMosfrk będələ; WMosfrk -:-; Rip, Nfrk -ęd- [uAhr, Eusk, Monsch --; Köln -e-; Lennep-Ronsd Remschd. MülhRuhr --; Wermelsk -ęi-; Dinsl-Aldenr blə; im Klevld dafür meist ən] schw.: meist ohne Obj.; doch auch mit Acc. der Sache; meist mit ‘um’
1. um Almosen bitten. (Synon. fechten, schnorren, kötten, heischen, schüngeln, schojen). B. gohn Rip, Allg. Now legt doch nit te b.! Klevld. Dat es ein, de steiht no et b. en termenere im B. geübt Eup. Die am meste b. gont, hant et am wennegste nüədeg MGladb. B. ärmbt net, wann et och jet schemplech steiht Ahrw. B. steəht net schön, ävvel et ärmt net (me weərd net ärmer dernoə) Aach, MGladb, Erk. B. schämp, äver et ärmp net Siebengeb.

[Bd. 1, S. 658]


B., dat doht sich am beste Koch-Düngenh. B. brengk en, heschen os e got Dönge, sich jet froge get emmer bar Geld Schleid-Hellenth. B. is ach e Handwerk Simm-Laub. Gebeddelt Brut es net söss MüEif. Wemmer öm en Koh beddelt, fällt e Kalf af Sülztal. Abweisende Antwort: Gank Köuh b., da krisde de Kouver ömmesöns! Aach. Sich leiver e Köschje (Kruste) Bruət langs jen Dörre b. goəh äls dat duəh ebd. Weə för 40 Johr fährt, moss no 40 J. b. goəh ebd. De git, bös he b. muss Sol-Richr. De es ze arm, für b. ze gohn Rip, Allg. Dau bes nach ze dumm, fir b. ze gihn; dau hängs jo de Hatt (Hotte) et innigtdeewigt on Bernk-Merschd. Dat Were (Wetter) is se schlecht, vor b. se gehn Rhfrk. Wannste möt der Stemm b. gengks (furzen), wüəschte winnig krigen Sieg-Rhönd. Beim Knopfzählen: Geedelt, gebeddelt gestohle, gekoch (gekauft) Mörs-Pelden, Dinsl-Aldenr. —
2. als stärkerer Ausdr. für ‘bitten’ Allg. De Kender b. an enem (heröm). Stehende Verb. bidden un b. Saarbg. — Häsde der widder dat bei dem gebeddelt? Auch der Hongk beddelt. — Einem stets bittenden Kind: Du bös noch ze jong zom b., du kas noch werke MGladb-Rheind.

PfWB ab- betteln:
1. einem etwas a., wie nhd. RA.: Ofgebedelt Brut schmackt batter Bitb-Dudeld. Einem etwas durch Bitten, Zureden abschwätzen, ablocken. —
2. die Häuser, das ganze Dorf a., abgehn, um zu b. Allg. an -betteln: wie nhd.aus -betteln: einen a., durch B. fast seiner ganzen Habe berauben Allg. PfWB durch -betteln: et ganze Land durchb. () Rip.

Bettel m.:
1. das B. E geht op der B.; er verlöt sech op de B.; he lef vam B ; du küs noch an den B. Rip, Allg. He kann bald de B. ömhange MGladb-Rheind. —
2. Plunder. Dat is de ganz B. Hunsr. Ich hon em de B. vor de Fiss geworef ebd. Wat duhn ek met sonen B.! Nfrk. Blif mech met dem B. vam Lif! verschone mich mit solchen dummen Sachen MGladb, Allg. Met der ganze siibe-saame-sante B. Kemp. —
3. in der Wend.: Edel a B. alle Einwohner der Ortschaft Bitb-Mettend. Ich gen neist fer se all, Edel a B.

bettel-achtig będəlęχtəχ Nfrk; -axtĭχ Aach Adj.: -haft. PfWB bettel-arm  Adj.: wie nhd. Er es so b., darre jibst wie en Kerichemaus Goar-Lamschd. Bettel-bagage będelsbajā: Aach f.: -pack. Bettel-bande Kobl f.: dass. Bettel-best -bęis Aach f.: -weib. Bettel-blume MGladb-Rheind f.: Margarite. Bettel-brief m.: wie nhd. PfWB Bettel-brot n.: RA.: Ma hert, dats dou B. gess hos Trier-Beuren. Bettel-buckse Sieg-Seelschd f.: RA.: He hät de B. an er hält sich am b., bitten. PfWB Bettel-frau f.: Bettlerin. Bettel-futt -o- Barm f.: Bettler; einer, der

[Bd. 1, S. 659]


einem mit Bitten belästigt. Bettel-futz -o- Trier-Fastrau, Bonerath f.: bettlerisches Weib. PfWB Bettel-geiss -- Kreuzn-Boos f.: -weib. PfWB Bettel-gesellschaft Hunsr f.: -pack. Bettel-gezeug będəltsjətsyχ Schleid-Hellenth n.: -pack. Bettel-groschen -lts- Pl.: erbettelte Gr. Bettel-heischer -- Ottw m.: Bettler. RA.: Au, was fallen awei Berelheschersche! wenn der Schnee fällt Ottw-Remmesw. Bettel-hund -hoŋk Aach m.: Bettler. PfWB Bettel-jude m.: wie nhd. PfWB Bettel-junge m.: RA.: Ech sen su deck gesse wie en B. Sieg-Scheiderh. Drauwe wi B.ən dicke Trauben Wittl-Piesport. Bettel-kehrum będəltskērym MülhRuhr m.: ein wahres Durcheinander. Bettel-kerl -lts- Rip; -əl- Nfrk m.: einer, der ohne Not gerne einen anbettelt. PfWB Bettel-kind n.: wie nhd. Bettel-korb -lts- m.: RA.: He köt an de B. MüEif. De küt noch mem B. Dür-Ellen. De wird noch esu arm, dat e nur e B. iwerig hält Koch-Mesenich. De B. hängk kes 30 Johr an de Düər Eusk-Billig. Bettel-kost Koch-Lutz f.: schlechte, erbärmliche Nahrung; spez. gedämpfte Kartoffeln ohne jede Zutat. Bettel-kram -əltskr:m vorzügl. Rip m.: armselige Wirtschaft, Verhältnisse, B.wirtschaft; altes Gerümpel. Bettel-kruste -kǫtə Elbf, Barm, Gummb f.:
1. Schimpfw. für Bettler. —
2. scherzh. Ausdr. für den, der sich stets allerlei erbittet. PfWB LothWB Bettel-leute -əlts- u. -əl- Pl.:
1. RA.: Beddelslüj, Goddeslüj Klev. Do wannen Eddellöck on B. arm u. reich Sieg-ODollend. Jo, jo, dat glawen ich, B. hons gut, setzen am Feier, bezahle kä Steier; scheisst en ach ke Katz ent Kore, kemmt en ach ke Ochs om't Hore; jo, jo, dat glawen ich, B. hons gut Birkf-Idar. Luschtig sen die B., wemmer gross Sticker schneidt; wemmer klene Gawe gift, gehn se fort on danke net Wend-Marping. Zu einem, der sich mit B. einlässt. sagt man: Dat as mat Hescherleiden de Plog gefohr un mat B.ən geegt Trier-Mehring. Joug Bedente, al B. Neuw-Buchholz, Linz, Sieg-Troisd. Wenn es tüchtig schneit, sagt man: Die B. schlahn (verschlahn) sich; kener will de Sack drahn Simm-Horn Riegenr. Do verschlehn sich de B. em't Brot Ottw-Aschb. Wonn B. samme komme, schlahn se nenanner met de Brotsäck Saarbr. —
2. »Die Beddelleit gen hei die Arwetsleid genannt« Trier-Braunshsn. Bettel-lied Rip n.: Heischelied der Jungen. Bettel-lindlar : Neckn. für Wippf-Lindlar. Bettel-mann m.:
1. RA.: Ne B. moss Karakter han Siebengeb. De B. met seine Leierkaschte hat selde noch gebraucht ze faschte Saarl. En goder B is noch nie zegrund gegange Waldbr-Eulenbr. En B. geht neischt em Merz-Morscholz. Samsdags mach en B. fröəhter Fiərovend Sieg-ODollend. Er es geschick wie de B. beim Leisfänke Kobl-Vallendar.

[Bd. 1, S. 660]


En hot Geld esu völlig wie de B. de Laus Bitb-Mettend. Der hots em Griff wie de B. de Leis (de Lus) Mosfrk, Rip. Der hats ejaus wie de B. die Laus Ottw-Illing. Wenn de B. niks häwen sall. verlüst he et Brout ut'n Sack Ess. En B. on e Spillmann sen sei Leawen noch kein reich Männer gean Merz-Morscholz. Ich sin so arm wie en B. Simm-Ellern. Wenn ne B. op je Perd kömmt, ritt he et dut Eup, — sich ze duət MGladb. Wemmer ne B. op e Peərd setz, kann öm ke Deuvel noride Düss. Et es ke beser Schwert, als wenn en B. zum Heren werd Hunsr. Et es kan scharfere Scheər, as wenn de B. get zom Heər Koch-Driesch, Zell-Briedel. — De sieht aus, me ment, er wär em B. aus de Kez gehippt Simm-Laub. Fängsde giərn Processe an, bös de bal ene B. Bo-Dransd. Jongk en Fulenzer, alt en B. Wippf-Bechen. En alter Seemann gibt en alter B. Goar-OWesel. — Beim Abzählen, Blumen-, Knopforakel: Edelmann, B., Köster (Jongher), Paschtor, Kaiser, Köning, Knöngelmajor Mörs-Pelden Wallach, Kemp-SHubert; — Lombenmajor Trier. E., B., Kuəpmann, Dokter, Aftiker, Tambur, Majur Berg. E., B., K., Paschtuar, Schnider, Schuster, Dreckelsmajuar Berg. E., B., Bauer, Soldat, Kenig, Kaiser, scheler Advokat Kobl-Vallendar. E., B., Knopp, Kaiser, Kenig, Bock Kreuzn-Eckenr. E., B., Küster, Pastor, Doktor, Apteker, Kaufmann, Major Ahrw-Remag. — Kindervers. Hengen steht en B., he welt so gern nen Penning han; he kunn er kennen krigen, do fing he an ze hülen Sol-Burschd. Ich bön enen ärme B., drum geft mich jet un loət mich goəhn un loət mich net lang an de Stile (Pfosten) stoəhn! Heinsb-Höngen. —
2. übertr.
a. ein in der Pfanne gebratener Kuchen aus zerriebenem Schwarzbrot Köln; Kloss aus Buchweizenmehl Prüm-Mürlenb; Aufsprung beim Brote Aach, Mettm-Cronenbg. —
b. Schneeflocken. Et schneit B.ər Bernk-Malborn, Trier-Braunshsn. —
c. der Zapfen am Rebstock (scherzh.) De B. daref net iwer den Edelmann (Biegling) kommen Mos. —
d. kleiner Kartoffel Koch-Lutz. Bettel-manns- stehende Genit. Verb., z. T. feste Komp., z. T. nicht: Bettel-manns-gefick n.: minderwertiger, zusammengestoppelter Kram Saarbr-Sulzb. Bettel-manns-klee Hunsr m.: melilotus albus. Bettel-manns-kopf : de hät en B., — lif von einem, dem die Kleider (Hüte) anderer meistens passen Neuw-Asb. — Bettel-manns-kor -kūər Birkf-Leisel n.: armes Gesindel. Bettel-manns-kram Rip m.: B.kram. Bettel-manns-kränke f.: krig die B.! Birkf-Oberst. Bettel-manns-sohn m.: de häət kinnen en gout B. gin, wenn einer eine gute Nase hat Bernk-Dhron. Bettel-manns-sauss -sōs Zell-Trarb f.: in der Pfanne gebräuntes Mehl zum Fertigmachen der Gemüse.

[Bd. 1, S. 661]


— — ömkīəhr arme Gegend Mettm-Neviges. Bettel-matante Aach f.: -weib. Bettel-maul Trier-Beuren n.: dau metdeim B.! Bettel-maus Gummb-Ründeroth f.: tribulierendes Kind, Schmeichelkatze. Bettel-mensch Rip n.: -weib. Et küt eran wie e B. ärmlich gekleidet Rip. Bettel-mönch m.: übertr., einer der oft und nachdrücklich um etwas nachsucht; viel verlangendes Kind Kref, Mörs. Bettel-mühne -m:n Kref-Fischeln f.: viel und nachdrücklich bittende Frau. PfWB Bettel-pack -əl- Mosfrk; -əlts- Rip, Nfrk n.: -volk. Bettel-pfennig m.: die paar Pfennige (geringschätzend). Bettel-püngel -ø- Jül-Inden m.: stets bittendes Kind. NRhWB Bettel-sack m.:
1. RA.: Wem der B. of der Scheller warm wor es, der es vor sonst neist meh se brauche Birkf-Bundenb. Den B. ömhangen betteln müssen Sol, Allg. Vor den werd och noch en B. gemacht Neuw-Dierd. De hät den B. geerft Wippf-Bechen. Do kanns de der och glik nen B. metnehmen wer etwas anfängt, das scheitern muss Sol-Höhschd. Gut schmecke göt B.säck Mos. Wer et Holz ze Spähne hackt, et Brut ze Plätz backt, et Flesch ze Wirscht hackt, de kennt leicht zom B. ebd., Köln. E B. göt zelewen net voll Trier-Fell. Wer eimol für den B. geboren es, wiərd net rich Rip. Et Spill hät em de B. en de Hand gedaut Rip. He wor zu ärm, dat e noch gene B. mih hatt Monsch-Witzerath. Dem ös de Sau möt dem B. derdur er kann b. gehn Altk-Hellerth. De B. well net meh drahn Goar-Karb. Mer wess nit, wie mer de B. hänke soll wie man es jmd. recht machen soll Saarbr. Der B. hängt ken 100 Johr för (an, över) einer Dür on der Geldsack och net Rip, Allg. Den Edelsack on den B. blif ken 100 Johr an ein Dür hangen Mörs-Neuk. Häbben en Halden es twe; den Geldsack en den B. hange gen 100 J. för en Dör Klev. De B. hängk all 100 J. an em andere Krampe Sinzig. De geht demit im, wie di Sau mirem B. der nachlässig arbeitet und alles verkommen lässt Hunsr, Westerw, Mos, Mayf. He geiht dermit üm, äs en Sug (Pog) mi'm B. Ruhr, Dinsl, Trier, — wie 'n Hongk mem B. Wippf-Bechen. Nowel geht de Welt zegrund, un wann de B. on de Wond verzweifelt Saarbr-Scheidterbg. —
2. Bettler (Schimpfw.); bes. ein Kind, das fortwährend bittet. Ühr lästege B.säck! In der Karwoche ziehen die Raspeljungen umher u. b. Eier, Brot, Speck, singend: Wer send B., sed so got un geft uns jet! Kemp-Süchteln. Bettel-saufe -zoupə MülhRuhr f.: Apfelmus. Bettel-sitz Köln m.: Stein, worauf die Leute an der Kirche sassen, um das Essen von der Stadt in Empfang zu nehmen. PfWB Bettel-stab m.: De B. bleif kes 100 Johr an ener Dir stohn Prüm-Burb. PfWB Bettel-tasche -tę Simm-Laub, Altk-Bachenbg f.: Schimpfn. für B.frau. Bettel-vogt

[Bd. 1, S. 662]


m.:
1. będəlfǫxt uWupp (1870); -fǫt MGladb-Odenk, Erk-Bellinghv Rath: Büttel, Polizeidiener. —
2. -fox Kreuzn-Boos, Ahrw-Remag, Köln; fxt Sieg-Seelschd, Mörs-Xanten; -foxt Simm-Laub; -sfux Kemp-SThönis; -əlfǫts Mü Eif: Bettler, der oft vorspricht; (scherzh.) Kind, das zu oft um etwas bittet. PfWB Bettel-volk -əl- u. -əlts- n.: -pack. Ärm Lü es B. Nfrk, Allg. Bettel-weib -əl- u. -əlts- n.: wie nhd.

Bettler będələr usf. [będəltər MGladb-Rheind] m.; -lə f.:
1. wie nhd., doch meist durch Beddelmann ersetzt. RA.: De B. hat grad esou gut 365 Dag om Johr ze verzehren wie de Kinnek Prüm-Ihren. En B. verderft net Koch, May. En B. äs noch nie verhongert Wittg-Erndtebr. Et es ene rike B., deə wett, wöər sine Körf sett wenn er ein auch noch so elendes Haus hat Heinsb-Wassenbg. E schlechter B., der e Haus meide kann Birkf, — de ke Hus langs kann gohn Grevbr-Kapellen, — der en Dir enbehre kann Bernk-Dhron. Ene B. geft (reicht) em annere de Der (Kleck) en de Hand Mosfrk. Dem ene B. es et led, wann de angere an de Dür steht Rip, Allg. Der ene B gönnt dem angere net, dat .. Bergh-Blatzh, MGladb-Giesenk. En jedder B. deəht et leəd, dat heə net alleng do steəht Aach. Der en B. hat net gere, dass der annere en sei Gei (Gau) kemmt Ottw-Wemmetsw. De ene (B.) bett et Vadderunser, un de andere denkt du Luder Malm-Manderf. Wenn e B. e paar Schouh zerress hat beim beddelen, lässt er et ne meh sen Bernk-Dhron. Grote Lü kennen sek, on B.ərsch sek ouk Mörs-Neuk. De B. lopen sech noch es knurrt einem im Magen MGladb. Wenn de B. neks häbbe sall, dann flüst (verliert) e et Brot üt de Körf (Knappsack, Sack, Kipe) Nfrk, Rip. Et sall lang dure, dat de B. jet hat Geilk. Wenn B.ərs sech satt gegeten häbben, so schmitte sej sech met de Lepels dann sorgen sie nicht weiter Mörs-Orsoy. Heinsb-Lümb. Die B. schlont sech met der Knappsack MGladb-Rheind, Erk; — wie Keətelsbüter ebd. We sich mit em B. schleiht, de krig Lüs Mülh-Ruhr. He hät et em Grep wie de B de Lus Nfrk, Allg. Dat ös durein wie en dem B. sine Knappsack Mörs. Et es ken gresser (schorfer) Schwert, als wann en B. zum Heər wiərd Mosfrk. Ein besonders Zerlumpter os em B. aus der Hott gefall Daun-Strohn. Hej stenkt no Fusel as de B. no Brot Klevld. Dat es min so lief as den B sin Brot Klev-Appeldorn. De hät de Penninge so nödig as de B. sin Br. Ess. Den löpt ene de Dör in as en B. Emmerich. Ech han angehalle be en B. am Weg May-Trimbs. — Jonge Heren, olde B ərs Nfrk; junger Jäger, alder B. Koch, Kobl; jong Vertehrer, au B. Heinsb-Lümb. Siwe Hondwerker,

[Bd. 1, S. 663]


virzeh B. wenn einer zu viele Geschäfte auf einmal betreibt Saarbr-Sulzb. — Bettler in Zs.: van allerlei ös Bedlerschdrit ganz wertlos Kemp-SHubert; -volk, –pack Allg.

Bettlerei vielfach statt Bettelei f.: Ärmedei, Beddelerei es noch lang kein Renterei (Melcher-Liedchen) Köln.

bettelig Adj.:
1. gerne bettelnd. B. Volk, Pack.
2. gerne bittend, anhaltend um etwas. En b. Wech.
3. armselig, gering geachtet. Dat es b. Volk, ken Hemp am Arsch! Rip, Allg.

 

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