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Raball-apfel bis Rabattentreter (Bd. 7, Sp. 2 bis 3)
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Artikelverweis Raball-apfel -balapəl  Geld-Schravelen, Klev-Goch m.: A.sorte.
 
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NRhWB Rabammelte zēkrab·m.əltə, Pl. -tən Lennep-Ronsd f.: Ameise.
 
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Rabansel -zəl , Pl. -ələ uWupp 1870 f.: verächtl. Frauenzimmer, das oberflächlich arbeitet.
 
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Rabanter  Meis-Stdt; -be·n.ər Saarbg-Weiten m.: eine Apfelsorte.
 
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rabanzig  (zu ranzen) vereinzelt WMosfrk in Saarl-Beaumarais Adj.: roh, derb, anschnauzend.
 
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PfWB ElsWB Rabatt I  Allg., zu mndl. rabat, frz., ital. rabat < rabattre ‘niederschlagen’ Sg. t. m.: wie nhd., Nachlass am Preis; R. gen; zwei Prozent R. kriegen; met R. verkofen Rip, Allg. RA.: Dat hat R. gen Prügel Trier-Schleidw.

rabattieren  Gummb (veralt.) schw.: im Preise nachlassen.
 
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NRhWB PfWB ElsWB LothWB Rabatt II das Wort, ndl. rabat in älterer Bed. ‘Umschlag, Aufschlag am Rock, Kragen’,

[Bd. 7, S. 3]


frz. rabat zu rabattre ‘zurückschlagen’, ist im Rip, Nfrk verbr., u. zwar rabat , Pl. -tə [NBerg, Bergh, Grevbr, MGladb, Neuss auch -də u. -dər], Demin. -bętχə, –tə n. [bat, Pl. -dər Grevbr-Wickrathhahn; rabatə, Pl. -tən f. Gummb-Schwarzenbergisch, Remschd; abseits rabat, Pl. -tən f. Bitb-Wiersd, Merz-NLosh, Saarbg-Wellen (m.); rawat, Pl. -də f. Saarbr-Sulzb, Birkf (u. -bat)]:
1. Gartenbeet, Querbeetchen längs des Pfades im Garten; R.ə machen Beete einteilen Allg.; R.ə treəne (treten) Kref; ech han noch zwei Rabättcher Schlot (Salat) ze säne (säen); en R. Schlot, Murre, Öllich, Blome Rip, Allg. RA.: Du kas jo R.ən aftreən (-treten) zu dem, der grosse Füsse hat Ess. —
2.
a. Rasenstreifen längs der Strasse, zwischen Strassendamm u. Str.graben Bitb-Wiersd (f.), Saarbg-Wellen (m.); Seitenweg für Fussgänger an der Strasse Prüm (f.), Daun (f.), Aden, Sieg. —
b. rabat, Pl. -dən f. schmaler Streifen Land, in der Regel etwas gegen Berg ansteigend, der nicht bepflanzt wird Ottw-Eppelborn (rambat ), Saarbg-Beuern, Zell-Aldegund. —
c. in der Wend.: De Läter (Leiter) hot net genug R. (f.) sie steht zu steil, biegt sich gar nicht u. schlägt deshalb gern nach hinten über Bitb-Stdt.

Rabatten-schabe -ā:f Heinsb-Bocket f.: Hobel für Fensterrahmen. Rabatten-trämpeler Barm m.: verächtl. Gärtner. Rabatten-tramper Köln-Stdt meist Pl. m.:
1. Fussbretter der Gärtner zum Festtreten des Bodens. —
2. übertr. verächtl. grosse Füsse u. Schuhe. Rabatten-treter (s. S.) m.: verächtl.
1.
a. einer mit grossen, breiten, plumpen Füssen Barm, Elbf, Düss, Ess, Klev; -batχəs- Jül-Stdt. —
b. Nichtstuer Klev. —
2. grosser, breiter, plumper Fuss u. Schuh Düss, Ess, Geld, Kref.