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abere bis äberisch (Bd. 1, Sp. 26)
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Artikelverweis  NRhWB PfWB ElsWB abere awər und awərə Wend, Birkf Adv.: ab-her, herab, hinunter; eine Bewegung andeutend, die von dem Sprechenden wegführt, während sie bei ərab zu ihm hingeht. Vereinzelt auch sonst ębərə in der Wend.: ä. gohn rückwärts gehn Gummb-Hombg; āvə abwärts Heinsb-Erpen; āvər und āvər nach unten; āvərhər weiter nach unten Erk-Elmpt, Geilk-Brüxgen; ərāvə herunter Heinsb-Lümb.

Äber, Aberhaar s. Augbra; Äberechse s. Eidechse.
 
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aberechts awəręχts Geld, Rees-Emmerich (auch hawəręks) Adv.: verkehrt; grundfalsch
 
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Aber-glauben das Wort ist noch nich fest aus dem Nhd. eingelautet awər-, abərglōwən, –glwən –ā- usf. nach der Entwicklung von au; auch das Subst. Glauben ist nicht volkstümlich. aus der Kirchenspr. entnommen.
 
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Aber-günchen abərjŋənχən Lennep-Wermelsk n.: einfältiges Weib.
 
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NRhWB Abergunst ābərγunst Barm; ābərjǫus Sol; āfjonst MülhRh-BGladb; ājongks Mettm-Cronenbg; abijǫus uWupp; ābər-, āvər-, hāvərū Wippf-Biesf Kürten, MülhRh-BGladb f.: artemisia abrotanum, Eberraute; auch ruta graveolus [Weinraute wiŋrū]. Sie fehlte früher in keinem Bauerngarten für den Krautwisch; die Mütter pflegten sie unter die Kopfkissen ihrer Kinder zu legen, dass diese schlafen und vor Behexung bewahrt blieben (Berg veralt.); heute getrocknet gegen Motten in Kleidungsstücke gelegt.

aberig I s. abelig.
 
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aberig II ābərəχ Erk-Rath, Heinsb-Lümb Adj.: unentschieden, bald dies, bald jenes wollend; wählerisch, lecker. Si es a. wie en Get (Ziege) einer Sache überdrüssig.

Aberigkeit f.: Unlust.

äberisch s. abere.