Wörterbuchnetz
Rheinisches Wörterbuch Bibliographische AngabenLogo dfg
 
Aba II bis äbbig (Bd. 1, Sp. 14 bis 15)
Abschnitt zurück Abschnitt vor
Artikelverweis Aba II aba  m.:
1. Schmutzkerl, Schimpfwort Köln. —
2. en stolze Aba hochmütiger Mensch Dür. — Sicher jüngern Datums und gelegentl. Bildung.
 
Artikelverweis 
NRhWB abä āb Eup; abę Saarl  Interj.: nun wohl, frz. eh bien.
 
Artikelverweis 
A-band bant Duisb m.: Unband, Rauhbein. NRhWB a-bändig Mörs Adj.: sehr ungeduldig.
 
Artikelverweis 
Abangkaule: im Ballspiel der Knaben ein Spruch: Abangkul, Schmul, Konterbank, en wat för Hank (Hand)? Elbf.

Abarasch s. Ambarasch.
 
Artikelverweis 
NRhWB Abbe
1. abə NWSiegld; aba NOSiegld m.: Grossvater. —
2. âwə NWSiegld; ābə NOSiegld f. — Grossmutter. — S. Alt-babbe.
 
Artikelverweis 
Abbel abələ, abəlχər (meist Pl. u. Demin.). Westerw, mSieg f.: Kartoffel, in der Kinderspr. — Vgl. Babbeln. Bubben in derselben Bed.
 
Artikelverweis 
abberlabab abə(r)labap  Saar. Hunsr

[Bd. 1, S. 15]


Interj.: = aba, ich will nichts davon wissen. — Auch babərlapap, papərlapap Rip.
 
Artikelverweis 
NRhWB äbben ębən Westerw, Kobl, Mayf, Ahrmündg, mSieg; ępən Sieg, MülhRh, Wippf, Sol, Lennep-Remschd, Elbf, Ess; pən Schleid-Hellenth schw.:
1. anfangen zu eitern, von entzündeten Wunden, Geschwüren; entzündlich werden. —
2. et äbbt regnet viel Sieg-Fussh.

äbbig Westerw, mSieg, MülhRh, MülhRuhr Adj.:
1. entzündet; eiternd um sich greifend. — Ein Mensch, bei dem jede kleine Entzündung oder Verletzung ins Eitern kommt, sticht en er äbschen Haut Neuw-Datzeroth. —
2. von der feucht-kalten Luft in ungelüftetem Zimmer Neuw-Hüllenbg.