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bis Be-gabheit (Bd. 9, Sp. 1229)
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Artikelverweis g zur Lautung (an- u. inlautend) vgl. Th. Frings, g, von seinen Lautwerten u. von germ. Sprachlandschaften, in: Rhein. Vierteljahrsbl. 20, 1955, S. 170 bis 191.
 
Artikelverweis 
RhWB gabbeln schw.: schwatzen, auch Daun-Wiesbaum.

Gäbbelersche -ələš ebd. f.: kl. Mädchen, das viel schwatzt.
 
Artikelverweis 
gabbeln II vereinz. Gummb-Berghsn schw.: sich g., sich bauschen, von Stoffen, Gehäkeltem usf.

gabbelig ebd. Adj.: sich bauschend.

Gabberitz xab- = Hochmut s. Kapritz.
 
Artikelverweis 
RhWB Gabe Un-gäbchen ōgpχə, –wχə Siegld-Geisweid Netphen n.: Makel, kl. Fehler, kl. Beschädigung; et es noch kai O. dra ganz fehlerlos. — Dazu un-gäbe ōg Adj.: in der Verb. e ogä Dinge Beschädigung Siegld-Junkerhees OHees; auch ōgants (< un-gabens), ōgęnts (< –gäbens); s. weiter un-gäbe (Wb u. unten).

RhWB be-gaben schw.:
1.
b.
β. scharf zurechtweisen, bes. das unehrerbietige Anfahren älterer Leute durch jüngere Siegld allg. —
γ. übervorteilen ebd.; se han en rechteg begobt.

RhWB Be-gabheit f.: auch epileptische Anfälle Aach, Dür hier u. da; s. weiter Wk. N 14 (Fallsucht).