Wörterbuchnetz
Nachträge zum Rheinischen Wörterbuch Bibliographische AngabenLogo dfg
 
Ader II bis Adolf (Bd. 9, Sp. 934 bis 935)
Abschnitt zurück Abschnitt vor
Artikelverweis  RhWB Ader II f.: die attributiven Bildungen geckig, dorig, dull, norisch O. sind Rhfrk, Mosfrk, Rip allg., je nach Verbr. des Attributs (s. geckig, dorig, toll, narrisch); faul O. noch in Prüm, Neuw, Altk-Steeg; falsch O. noch in Bitb-Outschd. — Dazu geftig Orer empfindl. Stelle am Ellbogen Neuw-Ehlschd. — Goldene Orer die beim Rindvieh auf dem Nierenfett am Rückenstrang liegende A. Siegld. — Sachl. krus Odere geringelte Adern an Tabakblättern Köln-Stdt um 1870. — Zu
4.
a. Furche, durch die das Regenwasser abgeleitet wird Prüm-Stadtkyll. [ —
4.
b. überdeckter Abzugsgraben; dies gehört wohl ausnahmslos zu Aducht (s. d.).] —
d. Grenzfläche

[Bd. 9, S. 935]


zwischen zwei Äckern, die beim Pflügen liegenbleibt Mettm-Stdt.

Ge-äder: -:dəš, –:- wie nhd. Bitb-Rittersd, Eusk-Lechenich.In -äder: -ə, –ēr, –īər die edlen Eingeweide des Schlachttieres Mettm-Neviges, Ess-Ld. (vgl. mnd. inâdere, inêr).

RhWB aderig d- Saarbr-Stdt Adj.:
1.
b. durchsichtig, zart.
 
Artikelverweis 
RhWB Äder m.: Wasser zwischen den Kribben s. auch Eder 4.
 
Artikelverweis 
RhWB Adinkelchen n.: Viola tricolor arvensis noch Meis-Meddersh Schweinschd.
 
Artikelverweis 
RhWB Adler

Adler-klaue -klǫ?u. Bo-Witterschlick f.: Geissblatt, Lonicera periclymenum. Adler-wurzel -wūətəl MGladb-Rheind f.: Adlerfarn.
 
Artikelverweis 
Adock -ǫk Altk-Willr m.: Hunderasse.
 
Artikelverweis 
RhWB Adolf Rufn.: noch Kurzf. døləfəs Eusk-Lechenich; dølfəl Sol-Leichl; adəs Kreuzn-Bingerbrück. — De hove Dolves Spuk im Altenberger Wald Mülh-Rh-Odenth.