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Achsenschlöppe bis acht (Bd. 9, Sp. 932 bis 933)
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Artikelverweis  Achsen-schlöppe -ęp Meis Pl.: die Schlingen aus Draht oder Stricken, in die die Winde oben am Leiterbaum des Wagens u. der letzten Spange gesteckt wird. Achsen-splint -eŋkt Lennep-Dhünn m.: Lünse. Achsen-stauch -štūk Geld-Kapellen m.: dass. Achsen-stift Sol-Burschd Dierath m.: dass. RhWB Achsen-stock m.: noch Nahe, Mos, Rip, Neuss-Stdt.
 
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RhWB Achsel

RhWB Achsel-spliss m.: noch Schleid-Dollend, Geilk-Frelenbg.
 
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RhWB Acht I f.: Dazu nur noch in FlN (āxt, ūəxt, ōt) ‘im Frondienst zu bearbeitendes Herrenland’ Hunsr, Saar, Eif (Verbr. s. Rheinische Flurnamen, Karte 1).

RhWB achten schw.: hierzu noch die Zs. in negat. Bed.: un-erachtet -ăxt ungeachtet (dieses od. jenes Vorkommens u. ä.) May; un-ge-achtet -āx Köln-Stdt, Mörs-Orsoy dass.; o. sin Pin (Schmerzen) ös hei op de Ärbet gegohn Orsoy; un-ver-achtet ōvərāxt unerwartet, plötzl. Siegen.

[Bd. 9, S. 933]


ver-ächten -tən Merz-Merching trans. schw.: einen v., verächtlich machen.
 
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RhWB acht