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abere bis veräbern (Bd. 9, Sp. 931)
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Artikelverweis  RhWB abere: abwärts, herab udgl. noch āvəš Heinsb-Breberen; in āfərjən hinab-, hinuntergehen Viersen.
 
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Aber-acht wər- Bitb-Dudeld Kyllbg f.: nur noch in der Wend.: Dau hos en schwor (schwere) Geschicht op dem Hals, de kemms an Acht on O. du hast dir da was eingebrockt, das dir noch teuer zu stehen kommt. Aber-bein Bitb-Dudeld n.: anomale Bildungen an der Rückseite des Pferdebeines über dem Huf. Aber-dings ūwər- Wittl-Muhlb n.: Ähren u. Strohreste, die beim Reinigen des Getreides abfallen. RhWB Aber-gunst [6. Zeile lies graveolens]. aber-morgen ǫuwərmōrə Malm-Aldring Adv.: übermorgen.
 
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aberlabapp  Birkf: im Sinne von nhd. papperlapapp.
 
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RhWB äbern: zu
1. noch Siegld-Geisweid (ai-) OSetzen (i-).
3. noch ēpərən Saarbg-Wellen.

er- äbern: sich e., hitzig werden Birkf-Hoppstädten.nach -äbern: nachäffen; dou brauchscht mir net nosəäwre Ottw-Wiesb (ob hierher?). RhWB ver -äbern : sich ereifern (s. Wb) noch in Wend, Saarl.