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Aas bis aasig (Bd. 9, Sp. 929 bis 930)
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Artikelverweis  RhWB Aas [die häufig vorkommende Form :t (Wippf-Stdt, Sol-Ohligs, Elbf, Düss, Heinsb-Höngen) in der Bed. 1 c Biertreber, zur Viehfütterung verwandt, u. 1 d Kaffeesatz weist darauf hin, dass wir es im ganzen mit zwei verschiedenen Wörtern zu tun haben, u. zwar a. ahd., as., mhd. âs ‘Aas’ und b. mnd. ât, mndl. aet, mhd. âʒ ‘Speise, Futter’; dieses müsste unter einem Stichwort Ass II erscheinen, das aber fehlt]. —
1.
c. :s Rückstand beim Krautpressen noch in Sieg-Geisting, Köln-Deutz, Gummb-Ründeroth Wallef, rip. Wippf. — Dazu
e. :skə n. kleiner Rest Bier od. Schnaps Neuss-Stdt. —
3.
b. ?ə.s Nachgeburt der Kuh Sieg-Altenböding.

RhWB Aas-kaule Wend-Reichenb f.:
2. rechthaberische Frau. Aas-kerl -kęl Barm m.: Schimpfw. Aas-loch :st- Waldbr-Wildbg n.: Schindkaule.

[Bd. 9, S. 930]


Aas-löffel -p- MGladb-Bettr m.: Futterschöpfer (zu âʒ). RhWB Aas-rabe : noch Zell-Sohren. RhWB Aas-sack :
2. :st- Schindkaule Waldbr-Wildbg. RhWB Aas-seite :
2. übertr. Schattenseite, im Gegensatz zur Sonnenseite Koch-Urschmitt; vielleicht liegt aber A-seite vor. Aas-weib -wīf Barm n.: Schimpfw.

aus-aasen Kobl-Lay schw.: sich a., sich überarbeiten.

RhWB aasig
2. noch Lennep-Radevormwald. — Dazu
3. :st- faulig Altk-Neitersen. —
4. :st- unlustig bei der Arbeit Gummb-Kotthsn Marienheide.