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Aal I bis Aas (Bd. 9, Sp. 929)
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Artikelverweis  RhWB Aal I ergänzend zur Lautung: ī:l Malm-Amel Wirtzf. — Noch RA.: Me kann jennen (keinen) O. üvvert Knee bräəke nichts Unmögliches mögl. machen Heinsb. De gieht A.ə fänke versucht, jmd. auf den Leim zu führen, bes. beim Kartensp. Kobl-Stdt. —
3. ę?l.kə n. Schopfstück des Schweines, nach seiner längl. Form Erk-Elmpt.

Aal-fisch -vøš Geilk-Gillr m.: Aal. RhWB Aal-kast [nicht –kas] m.: noch Erk-Elmpt. RhWB Aal-kraut n.:
2. Wasserminze, Mentha aquatica; auch Lompepützer (Lampenputzer) genannt Erk-Elmpt. RhWB Aal-kut : eigentl. Bed. Aalquappe Heinsb-Karken, Kemp-Amern. —
3. :lts- Muttermal Heinsb-Rurkempen. Aal-loch -lǫux n.: tiefe Stelle in Teichen, bes. unter dem Mühlrad Dür. RhWB Aal-raupe : noch Kobl-SSebastian. Aal-stein Aden-Reifferschd Rodder m.: Stein im Schnappsteinsp.
 
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RhWB Aal II.

Aal-hölzer -htər Viersen Pl.: Balken im Dachwerk.
 
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RhWB Aas [die häufig vorkommende Form :t (Wippf-Stdt, Sol-Ohligs, Elbf, Düss, Heinsb-Höngen) in der Bed. 1 c Biertreber, zur Viehfütterung verwandt, u. 1 d Kaffeesatz weist darauf hin, dass wir es im ganzen mit zwei verschiedenen Wörtern zu tun haben, u. zwar a. ahd., as., mhd. âs ‘Aas’ und b. mnd. ât, mndl. aet, mhd. âʒ ‘Speise, Futter’; dieses müsste unter einem Stichwort Ass II erscheinen, das aber fehlt]. —
1.
c. :s Rückstand beim Krautpressen noch in Sieg-Geisting, Köln-Deutz, Gummb-Ründeroth Wallef, rip. Wippf. — Dazu
e. :skə n. kleiner Rest Bier od. Schnaps Neuss-Stdt. —
3.
b. ?ə.s Nachgeburt der Kuh Sieg-Altenböding.