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Lampenschächte bis Lamprecht (Bd. 6, Sp. 89 bis 90)
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Artikelverweis Lampenschächte, bei Kanalisationsanlagen senkrechte gußeiserne Röhren, die von den Kanälen bis zum Straßenpflaster reichen und hier durch kleine Deckel verschlossen sind. Man benutzt die L. zum Hinablassen von Lampen, um von der Straße aus eine Orientierung zu ermöglichen.
 
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Lampenschwarz (Lampenruß), s. Meyers Ruß.
 
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Lampert, soviel wie Kaninchen.
 
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Lampertheim, Flecken in der hess. Provinz Starkenburg, Kreis Bensheim, Knotenpunkt der preußisch-hessischen Staatsbahnlinien Goldstein-Mannheim, L.-Weinheim und Worms-L., hat eine schöne evangelische und eine kath. Kirche, Synagoge, Amtsgericht, Oberförsterei, eine chemische Fabrik, 5 Zigarrenfabriken (zusammen 1000 Arbeiter), Tabakbau und (1900) 8020 Einw.
 
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Lamperti, Francesco, Gesanglehrer, geb. 11. März 1813 in Savona, gest. 1. Mai 1892 in Como, bildete sich am Konservatorium der Musik in Mailand, an dem er dann 185075 mit größtem Erfolg als Lehrer wirkte. Seitdem erteilte er nur Privatunterricht. Berühmte Sängerinnen, wie Desirée Artôt, Mad. Albani, Cruvelli u. a., sind aus seiner Schule hervorgegangen; er veröffentlichte eine vortreffliche Gesangschule sowie Etüden und Trillerstudien.
 
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Lampertĭco, Fedele, ital. Nationalökonom, geb. 13. Juni 1833 in Vicenza, promovierte 1855 in Padua, wurde 1866 Mitglied des Abgeordnetenhauses, 1873 des Senats, wo er wertvolle Berichte in ökonomischen und finanziellen Angelegenheiten erstattete Sein Hauptwerk ist: »Economia dei popoli e degli stati« (Mail. 187484, 5 Bde.), ein umfangreicher Kursus der politischen Ökonomie von gemäßigter Richtung, der sich vielfach an die Lehren der deutschen realistischen Schule anlehnt. Ferner schrieb er außer zahlreichen Beiträgen in Zeitschriften: »Giammaria Ortes e le scienze economiche del suo tempo« (Venedig 1865); »-Sulle spese di culto« (Vicenza 1879); »Sulla statistica teorica etc.« (Rom 1879); »Scritti storici e letterari« (Flor. 188283, 2 Bde.); »Lo Statuto e il Senato« (Rom 1886); »Giacomo Zanella, ricordi« (Vicenza 1895, 2. Aufl. 1902). Vgl. Rumor, Fedele L., studio bibliografico (Vicenza 1898).
 
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Lampeter (spr. lämmpiter), Stadt (municipal borough) in Cardiganshire (Wales), am Teifi, mit einer Kirche in frühenglischem Stil, dem St. David's College (Predigerseminar, seit 1828), großem Pferdemarkt und (1901) 1722 Einw.
 
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Lampion (franz., spr. langpjóng), Lämpchen oder Laterne (auch Pechpfanne) zum Illuminieren.
 
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Lampist (franz.), Lampenfabrikant,-Händler; Lampisterie, Lampenfabrikation, auch Aufbewahrungsraum für Lampen etc., z. B. auf Bahnhöfen.
 
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Lampong, niederländ. Residentschaft, das südöstliche Sumatra umfassend, 29,366 qkm groß mit (1900)

[Bd. 6, Sp. 90]


142,426 Einw., darunter 140 Europäer und 600 Chinesen. Die Osthälfte ist bewaldetes, sehr fruchtbares Schwemmland, der westliche und südliche Teil von Ausläufern des vulkanischen Barissangebirges (Gunung Semanka 2262 m) erfüllt. Die Bewohner bilden einen besondern Stamm (Lampong, Lampuhn) der malaiischen Völkergruppe. Hauptort und Sitz des holländischen Residenten ist Telok-Betong, das, 1. 883 bei dem Ausbruch des Krakatau fast ganz zerstört, 1895: 2738 Einw. hatte.
 
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Lamprecht, genannt der Pfaffe, deutscher Dichter von geistlichem Stande, der am Niederrhein, etwa in der Gegend von Köln, lebte und um 1130 das »Alexanderlied«, die älteste deutsche Dichtung nach einer französischen Vorlage, dem franko-provenzalischen Gedicht des Alberich von »Bisenzun« (Briançon?), schrieb. Von diesem besitzen wir nur ein Bruchstück des Anfangs (hrsg. in P. Heyses »Romanische Inedita«, Berl. 1856). Über die Vorgeschichte dieser Quelle s. Meyers Alexandersage. L. schloß sich ziemlich eng an Alberich an. Am lebhaftesten sind seine Schlachtschilderungen, in denen er auch Bekanntschaft mit dem altdeutschen Heldenepos zeigt. Herausgegeben wurde das Gedicht zuerst von Maßmann in den »Deutschen Gedichten des 12. Jahrhunderts«, Bd. 1 (Quedlinburg 1837), aus einer Straßburger Handschrift, die einen schon überarbeiteten Text mit geregeltem Versbau enthält. Den ursprünglichsten, in einer Vorauer Handschrift erhaltenen Text, der jedoch am Schluß verkürzt ist, gab Diemer in seinen »Deutschen Gedichten des 11. und 12. Jahrhunderts« (Wien 1849) heraus. Eine späte und schlechte Bearbeitung der Dichtung enthält eine Baseler Handschrift (hrsg. von R. M. Werner, Stuttg. 1888, Literar. Verein). Eine Ausgabe mit Übersetzung besorgte Weismann (Frankf. a. M. 1850, 2 Bde.), eine kritische Ausgabe Kinzel (Halle 1884), eine neuhochdeutsche Übersetzung mit Einleitung und Kommentar Ottmann (das. 1898, in Hendels Bibliothek der Gesamtliteratur).

 

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91) Koleda
 ... des heidnischen Festes der Wintersonnenwende getretene Feier der Zeit von Weihnachten bis zum Tage der heiligen drei Könige. Heutigestags versteht man
 
92) Krag
 ... Berl. 1897), »Rachel Strömme« (1898), »Aus den niedrigen Hütten« (1898), »Weihnachten«, »Marianne« (1899) und die unterhaltenden kulturhistorischen Romane: »Isaak Seehufen« (1900)
 
93) Kremser,
 ... mit Orchester (»Balkanbilder«, »Prinz Eugen«, »Das Leben ein Tanz«, »Altes Weihnachtslied«), Operetten, Gesänge für gemischten Chor, Lieder, Klaviersachen etc.
 
94) Krippe
 ... Pappe gefertigt. Seitdem der heil. Franziskus 1223 zur Feier des Weihnachtsfestes die erste K. errichtete, hat sich die fromme Gewohnheit, zur
 ... bayrische Nationalmuseum in München (vgl. darüber Hager , Die Weihnachtskrippe, Münch. 1901, illustriert). Mit dem Wort K. ( Crèche
 ... die erste K. errichtete, hat sich die fromme Gewohnheit, zur Weihnachtszeit Krippen (auch Präsepien genannt) zu bauen, in allen katholischen
 
95) Kurz
 ... 1905; auch in Hendels »Bibliothek der Gesamtliteratur«, Halle 1905); »Der Weihnachtfund« (Berl. 1855, 2. Aufl. 1862); »Erzählungen« (Stuttg. 185861, 3 Bde.)
 
96) Ladenschluß
 ... 40 von der Ortspolizeibehörde zu bestimmenden Tagen (meist um die Weihnachtszeit, bei Jahrmärkten, Kirchweihen, Messen etc.), jedoch bis spätestens 10 Uhr
 
97) Lametta
 ... hauptsächlich als Christbaum - L . zum Schmücken der Weihnachtsbäume und wird für diesen Zweck auch gefärbt, indem man sie
 
98) Lauff
 ... von O. Eckmann, das. 1897, 2. Aufl. 1898), »Advent«, drei Weihnachtsgeschichten (das. 1898, 4. Aufl. 1901), »Die Geißlerin«, epische Dichtung (das.
 
99) Lewald
 ... Deutschland und Frankreich« (das. 1880); »Helmar«, Roman (das. 1880); »Zu Weihnachten«, drei Erzählungen (das. 1880); »Vater und Sohn«, Novelle (das. 1881);
 ... die Frauen«, Briefe (das. 1870, 2. Aufl. 1875); »Nella, eine Weihnachtsgeschichte« (das. 1870); »Die Erlöserin«, Roman (das. 1873, 3 Bde.); »Benedikt«
 
100) Lostage
 ... im allgemeinen die »Zwölften«, d. h. die zwölf Tage zwischen Weihnachten (dem frühern Jahresanfang) und Epiphanias, weil nach der bis in
 ... Martin (10. November), Lucia (13., früher 25. Dezember), Weihnachten . In frühern Zeiten, in denen neben Bibel und Gebetbuch
 
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