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La Motte-Fouqué bis Lampe, ewige (Bd. 6, Sp. 83)
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Artikelverweis La Motte-Fouqué, s. Meyers Fouqué.
 
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Lamottes Goldtropfen, soviel wie Bestushewsche Nerventinktur.
 
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Lamoureux (spr. lămūrö), Charles, Violinist und Dirigent, geb. 28. Sept. 1834 in Bordeaux, gest. 21. Dez. 1899 in Paris, erhielt seine Ausbildung am Pariser Konservatorium, wurde Geiger im Orchester der Großen Oper und in einem Streichquartett (mit Colonne, Adam und Rignault). 187278 wirkte er als zweiter Dirigent der Konservatoriumskonzerte und rief 1873 einen Oratorienverein ins Leben, durch dessen Leistungen er schnell den Ruf eines hervorragenden Dirigenten erlangte, so daß ihm 1876 die zweite und 1878 die erste Kapellmeisterstelle der Großen Oper übertragen wurde. 1881 gab er diese Stellung auf und rief neue Konzerte (Concerts L.) mit einem eignen Orchester ins Leben, die zu großem Ansehen gelangten als Hauptpflegestätte der modernen Richtung. 1897 übertrug L. nach vorübergehender Auflösung des Orchesters die Leitung der Konzerte seinem Schwiegersohn Camille Chevillard.
 
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Lamouroux, Johann Viktor Felix, Zoolog, s. Lamx.
 
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Lampadarĭen (lat.), Lampenträger, bei den allen Römern Gestelle, ähnlich den Kandelabern (s. d.), von deren Säule am obern Ende mehrere Arme ausgingen, um Lampen daran zu hängen (s. Abbildung; vgl. auch Tafel Meyers »Bronzekunst I«, Fig. 10).
 
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Lampadephŏros (griech.), Fackelträger, besonders bei den Eleusinien; Lampadephorĭa oder Lampadodromĭa, Fackellauf, s. Meyers Fackel.
 
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Lampadĭus, Wilhelm August, Hüttenmann, geb. 8. Aug. 1772 zu Hehlen im Braunschweigischen, gest. 13. April 1842 in Freiberg, erlernte 1785 bis 1791 die Pharmazie in Göttingen, studierte dann daselbst Naturwissenschaften, bereiste 1793 Rußland und ward 1794 Professor an der Bergakademie zu Freiberg. Er erhob die Hüttenkunde zu einer eignen technischen Wissenschaft. 1796 entdeckte er den Schwefelkohlenstoff. Er schrieb: »Handbuch der Hüttenkunde« (2. Aufl., Götting. 181718, 4 Bde.; nebst Supplementen, 181826); »Grundriß einer allgemeinen Hüttenkunde« (das. 1827) und viele kleine Schriften über fast alle Teile der technischen Chemie. Als belletristischer Schriftsteller hat sich L. unter anderm in seiner »Reise zu den sieben Schwestern« (Freiberg 1811) versucht.
 
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Lampas, Gewebe, bei denen die Figureneffekte plastisch hervortreten, mit 100150 Fäden auf 1 cm. Kette Seide, Grundschuß 2fach Jute, Figurschuß 3fach Trame Seide.
 
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Lampe, in der Tierfabel Name des Hafen, wahrscheinlich Koseform (s. Meyers Kosenamen) des deutschen Namens Lamprecht.
 
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Lampe, Emil, Mathematiker, geb. 23. Dez. 1840 in Gollwitz bei Brandenburg, studierte seit 1860 in Berlin, wurde 1865 Gymnasiallehrer daselbst, 1874 Lehrer an der Kriegsakademie und 1889 ordentlicher Professor an der Technischen Hochschule in Charlottenburg. Er schrieb: »De superficiebus quarti ordinis quibus puncta triplicia insunt« (Berl. 1864); »Sur quelques problèmes relatifs à la surface des ondes« (das. 1870); »Geometrische Aufgaben zu den kubischen Gleichungen« (das. 1877); »Geometrische und mechanische Aufgaben zur numerischen Auflösung von Gleichungen höherer Grade« (das. 1885). Auch gibt er seit 1885 das »Jahrbuch über die Fortschritte der Mathematik«, seit 1900 mit Fr. Meyer und E. Jahnke das »Archiv der Mathematik und Physik« heraus.
 
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Lampe, ewige, s. Meyers Ewige Lampe.

 

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91) Koleda
 ... des heidnischen Festes der Wintersonnenwende getretene Feier der Zeit von Weihnachten bis zum Tage der heiligen drei Könige. Heutigestags versteht man
 
92) Krag
 ... Berl. 1897), »Rachel Strömme« (1898), »Aus den niedrigen Hütten« (1898), »Weihnachten«, »Marianne« (1899) und die unterhaltenden kulturhistorischen Romane: »Isaak Seehufen« (1900)
 
93) Kremser,
 ... mit Orchester (»Balkanbilder«, »Prinz Eugen«, »Das Leben ein Tanz«, »Altes Weihnachtslied«), Operetten, Gesänge für gemischten Chor, Lieder, Klaviersachen etc.
 
94) Krippe
 ... Pappe gefertigt. Seitdem der heil. Franziskus 1223 zur Feier des Weihnachtsfestes die erste K. errichtete, hat sich die fromme Gewohnheit, zur
 ... bayrische Nationalmuseum in München (vgl. darüber Hager , Die Weihnachtskrippe, Münch. 1901, illustriert). Mit dem Wort K. ( Crèche
 ... die erste K. errichtete, hat sich die fromme Gewohnheit, zur Weihnachtszeit Krippen (auch Präsepien genannt) zu bauen, in allen katholischen
 
95) Kurz
 ... 1905; auch in Hendels »Bibliothek der Gesamtliteratur«, Halle 1905); »Der Weihnachtfund« (Berl. 1855, 2. Aufl. 1862); »Erzählungen« (Stuttg. 185861, 3 Bde.)
 
96) Ladenschluß
 ... 40 von der Ortspolizeibehörde zu bestimmenden Tagen (meist um die Weihnachtszeit, bei Jahrmärkten, Kirchweihen, Messen etc.), jedoch bis spätestens 10 Uhr
 
97) Lametta
 ... hauptsächlich als Christbaum - L . zum Schmücken der Weihnachtsbäume und wird für diesen Zweck auch gefärbt, indem man sie
 
98) Lauff
 ... von O. Eckmann, das. 1897, 2. Aufl. 1898), »Advent«, drei Weihnachtsgeschichten (das. 1898, 4. Aufl. 1901), »Die Geißlerin«, epische Dichtung (das.
 
99) Lewald
 ... Deutschland und Frankreich« (das. 1880); »Helmar«, Roman (das. 1880); »Zu Weihnachten«, drei Erzählungen (das. 1880); »Vater und Sohn«, Novelle (das. 1881);
 ... die Frauen«, Briefe (das. 1870, 2. Aufl. 1875); »Nella, eine Weihnachtsgeschichte« (das. 1870); »Die Erlöserin«, Roman (das. 1873, 3 Bde.); »Benedikt«
 
100) Lostage
 ... im allgemeinen die »Zwölften«, d. h. die zwölf Tage zwischen Weihnachten (dem frühern Jahresanfang) und Epiphanias, weil nach der bis in
 ... Martin (10. November), Lucia (13., früher 25. Dezember), Weihnachten . In frühern Zeiten, in denen neben Bibel und Gebetbuch
 
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