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Laktuke bis Lalin (Bd. 6, Sp. 64)
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Artikelverweis Laktuke, Gartensalat, s. Meyers Lattich.
 
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Laktylsäure, soviel wie Milchsäure.
 
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Lakústrisch (v. lat. lacus, See), auf Seen Bezug habend, z. B. lakustrische (zoologische, biologische) Stationen.
 
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Lâlâ (pers.), »Erzieher« der Knaben in vornehmen türkischen Familien wie auch der Prinzen. Die Lalas der türkischen Prinzen stehen unter Aussicht des Lalabaschi, der meist der Ulemaklasse angehört. Auch die schwarzen Verschnittenen des Harems werden als Aufseher der Frauen L. genannt.
 
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Lalande (spr. -lāngd'), Joseph Jérôme, Le Français genannt, Astronom, geb. 11. Juli 1732 in Bourgen-Bresse, gest. 4. April 1807 in Paris, trat früh in eine Jesuitenschule zu Lyon, studierte in Paris die Rechte, daneben Mathematik und Astronomie und ward 1751 von der Akademie zur Bestimmung der Parallaxe des Mondes nach Berlin gesandt, während Lacaille zu gleichem Zweck nach dem Kap der Guten Hoffnung ging. 1752 nach Frankreich zurückgekehrt, war er ein Jahr als Jurist in Bourg tätig, wandte sich dann aber wieder ganz der Astronomie zu, ward 1753 Mitglied der Pariser Akademie, 1761 Professor der Astronomie am Collège de France und 1795 Direktor der Pariser Sternwarte. Als Frucht einer Reise nach Italien 176566 erschien seine »Voyage d'Italie« (1769; 2. Aufl. 1786, 9 Bde. nebst einem Atlas). Sein Hauptwerk ist die »Astronomie« (1764, 2 Bde.; 2. Aufl. 177181), der er in der 3. Auflage (1792, 3 Bde.) die »Tables astronomiques« hinzufügte. Ferner veröffentlichte er »Bibliographie astronomique« (1803), ein Werk von 5000 Artikeln; »Des canaux de navigation et spécialement du canal de Languedoc« (1778); »Abrégé de navigation« (1793); »Astronomie des dames« (1785, neue Aufl. 1841); »Abrégé d'astronomie« (2. Aufl. 1795); »Dictionnaire des athées anciens et modernes« (mit Silvestre Maréchal, 1800). Der von L. veröffentlichte, als »Histoire céleste française« erschienene große Sternkatalog, der 47,000 Sterne enthält und 1847 von Baily herausgegeben wurde, gründet sich auf die unter seiner Leitung 17891800 ausgeführten Beobachtungen seines Neffen Michel Jean Jérôme Le Français (geb. 21. April 1766 in Courcey, gest. 7. April 1839 als Direktor der Sternwarte derÉcole militaire in Paris) und Burckhardt; eine Neubearbeitung wird jetzt auf der Pariser Sternwarte ausgeführt.
 
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Lalang (malaiisch, abgekürzt aus Alang-Alang), ein hohes schilfähnliches Gras (Imperata arundinacea, s. Imperata), das in Niederländisch-Indien die nicht von Urwald bedeckten und nicht bebauten Savannen (Alangfelder) bedeckt; auch soviel wie Savannen.
 
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Lalanze (spr. lalōs'), Adolphe, franz. Radierer und Zeichner, geb. 8. Okt. 1838 in Rive-de-Gier (Dep. Loire), bildete sich in Paris bei Gaucherel in der Führung der Radiernadel aus und begann seine Tätigkeit mit Originalradierungen und mit Illustrationen zu »Gullivers Reisen«, »Paul und Virginie«, zum »Don Quixote« und zu den Werken Molières, A. de Mussets u. a. Daneben hat er auch Radierungen nach Gemälden andrer Künstler (Meissonier, Makart, Béraud, Latour) ausgeführt. Ein Hauptwerk von ihm ist die Radierung nach Makarts Einzug Karls V. in Antwerpen. Auch hat er etwa 200 Bildnisse von Dichtern und Schriftstellern seiner Zeit und der Vergangenheit nach eignen Zeichnungen radiert.
 
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Lalenbuch (von »Lale«, Narr), altes deutsches Volksbuch, in dem allerlei Stichelschwänke und lächerliche Geschichten, mit denen man einzelne Orte Deutschlands (wie Schöppenstedt, Buxtehude, Krähwinkel, Schilda, Polkwitz, Tripstrill etc.) zu necken pflegte, von einem Autor, der sich unter mancherlei Pseudonymen versteckte, unter reichlicher Benutzung alter Schwanksammlungen geschickt zusammengestellt sind. Das Buch erschien in erster Ausgabe 1597 unter dem Titel: »Wunderseltzame Geschichten und Thaten der Lalen von Laleburg, gedruckt zu Laleburg, zusammengetragen durch M. Aleph Beth Gimel«, sodann in dem folgenden Jahr in etwas veränderter Fassung unter dem Titel »Die Schildbürger« (abgedruckt in Hagens »Narrenbuch« sowie in Simrocks »Volksbüchern« und in Einzelausgaben). Daraus ging später »Der Grillenvertreiber« hervor, der zuerst in zwei Büchern (Frankfurt 1603) erschien und 1605 um ein weiteres Buch vermehrt wurde. Der Verfasser ist wahrscheinlich Hans Friedrich von Schönberg, Hauptmann der Festung Wittenberg. Vgl. E. Jeep, Hans Friedrich von Schönberg, der Verfasser des Schildbürgerbuches und des Grillenvertreibers (Wolfenbüttel 1890).
 
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Lalenkönig, s. Neidkopf.
 
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Lalibala, s. Meyers Afrikanische Altertümer, S. 156.
 
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Lalin, Bezirkshauptort in der span. Provinz Pontavedra, in gebirgiger Gegend, hat als Gemeinde (1897) 16,441 Einw.

 

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91) Koleda
 ... des heidnischen Festes der Wintersonnenwende getretene Feier der Zeit von Weihnachten bis zum Tage der heiligen drei Könige. Heutigestags versteht man
 
92) Krag
 ... Berl. 1897), »Rachel Strömme« (1898), »Aus den niedrigen Hütten« (1898), »Weihnachten«, »Marianne« (1899) und die unterhaltenden kulturhistorischen Romane: »Isaak Seehufen« (1900)
 
93) Kremser,
 ... mit Orchester (»Balkanbilder«, »Prinz Eugen«, »Das Leben ein Tanz«, »Altes Weihnachtslied«), Operetten, Gesänge für gemischten Chor, Lieder, Klaviersachen etc.
 
94) Krippe
 ... Pappe gefertigt. Seitdem der heil. Franziskus 1223 zur Feier des Weihnachtsfestes die erste K. errichtete, hat sich die fromme Gewohnheit, zur
 ... bayrische Nationalmuseum in München (vgl. darüber Hager , Die Weihnachtskrippe, Münch. 1901, illustriert). Mit dem Wort K. ( Crèche
 ... die erste K. errichtete, hat sich die fromme Gewohnheit, zur Weihnachtszeit Krippen (auch Präsepien genannt) zu bauen, in allen katholischen
 
95) Kurz
 ... 1905; auch in Hendels »Bibliothek der Gesamtliteratur«, Halle 1905); »Der Weihnachtfund« (Berl. 1855, 2. Aufl. 1862); »Erzählungen« (Stuttg. 185861, 3 Bde.)
 
96) Ladenschluß
 ... 40 von der Ortspolizeibehörde zu bestimmenden Tagen (meist um die Weihnachtszeit, bei Jahrmärkten, Kirchweihen, Messen etc.), jedoch bis spätestens 10 Uhr
 
97) Lametta
 ... hauptsächlich als Christbaum - L . zum Schmücken der Weihnachtsbäume und wird für diesen Zweck auch gefärbt, indem man sie
 
98) Lauff
 ... von O. Eckmann, das. 1897, 2. Aufl. 1898), »Advent«, drei Weihnachtsgeschichten (das. 1898, 4. Aufl. 1901), »Die Geißlerin«, epische Dichtung (das.
 
99) Lewald
 ... Deutschland und Frankreich« (das. 1880); »Helmar«, Roman (das. 1880); »Zu Weihnachten«, drei Erzählungen (das. 1880); »Vater und Sohn«, Novelle (das. 1881);
 ... die Frauen«, Briefe (das. 1870, 2. Aufl. 1875); »Nella, eine Weihnachtsgeschichte« (das. 1870); »Die Erlöserin«, Roman (das. 1873, 3 Bde.); »Benedikt«
 
100) Lostage
 ... im allgemeinen die »Zwölften«, d. h. die zwölf Tage zwischen Weihnachten (dem frühern Jahresanfang) und Epiphanias, weil nach der bis in
 ... Martin (10. November), Lucia (13., früher 25. Dezember), Weihnachten . In frühern Zeiten, in denen neben Bibel und Gebetbuch
 
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