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Laich bis Laienrichter (Bd. 6, Sp. 60)
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Artikelverweis Laich., bei naturwissenschaftl. Namen Abkürzung für Johann Nepomuk v. Laicharting, geb. 4. Febr. 1754 in Innsbruck, gest. 7. Mai 1797 als Professor daselbst, schrieb: »Verzeichnis der Tiroler Insekten« (Zür. 178183, 2 Bde.); »Vegetabilia europaea« (Wien 179091, 2 Bde.); »Manuale botanicum« (Leipz. 1794).
 
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Laichen, das Ablegen des Laichs, d. h. der mittels einer klebrigen Masse (Gallerte, Schleim) zu Haufen, Schnüren, Rollen etc. vereinigten Eier, wie es sehr viele Amphibien, Fische, Schnecken, Tintenschnecken, Insekten und Würmer tun. Der Klebstoff wird entweder im Eileiter oder in besondern Drüsen erzeugt, quillt im Wasser stark auf und löst sich darin weit, daß die ausschlüpfenden Jungen ihn leicht durchbrechen. Vgl. Tafel Meyers »Eier von Fischen und niedern Tieren«, Fig. 4, 7 etc. (Bd. 5, S. 418).
 
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Laichingen, Dorf im württemberg. Donaukreis, Oberamt Münsingen, an der Eisenbahn Amstetten-L., hat eine evang. Kirche, eine Privatirrenanstalt, Leinwandfabrikation und (1900) 2769 Einw.; L. war früher Stadt.
 
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Laien (v. griech. laos, Volk), in der kath. Kirche alle, die nicht zum Meyers Klerus (s. d.) gehören. Der Gegensatz zwischen Klerus und L. wird durch die Meyers Ordination (s. d.) geschaffen. Die L. sind von aller Teilnahme an der Kirchenleitung ausgeschlossen und haben sich den Anordnungen des Klerus auf dem Gebiete des Kultus, der Sitte und des Glaubens unterzuordnen. Den grundsätzlichen Gegensatz hat die evangelische Kirchenlehre aufgehoben. Im übertragenen Sinne versteht man unter L. überhaupt Ungelehrte, Uneingeweihte, Nichtfachleute.
 
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Laienabt (Abba Comes), s. Meyers Abt.
 
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Laienbrüder und Laienschwestern, die ohne Priesterweihe und mit nur einfachen Ordensgelübden dienenden Brüder und Schwestern in Klöstern; s. Meyers Kloster, S. 155, und Konvertiten.
 
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Laienpension, die durch einen Laien von einem Kirchengut bezogene Pension, wie sie z. B. den Nachkommen von Gründern frommer Stiftungen zuweilen vertragsmäßig zukommt.
 
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Laienpfründe, in der prot. Kirche eine geistliche Pfründe, in deren Besitz sich ein Laie befindet, wie dies namentlich mit den Domherrenstellen der Fall ist.
 
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Laienpräbénden, auf Lebenszeit ausgesetzte Unterstützungen für Hilfsbedürftige aus kirchlichen Stiftungen und sonstigem kirchlichen Vermögen.
 
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Laienpriester, soviel wie Weltgeistlicher.
 
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Laienrichter heißen im Gegensatz zu den richterlichen Beamten diejenigen Meyers Richter (s. d.), deren Beruf nicht in der richterlichen Tätigkeit besteht, besonders die Handelsrichter, die Schöffen und die Geschwornen sowie die Beisitzer bei den Gewerbe- und Kaufmannsgerichten.

 

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91) Koleda
 ... des heidnischen Festes der Wintersonnenwende getretene Feier der Zeit von Weihnachten bis zum Tage der heiligen drei Könige. Heutigestags versteht man
 
92) Krag
 ... Berl. 1897), »Rachel Strömme« (1898), »Aus den niedrigen Hütten« (1898), »Weihnachten«, »Marianne« (1899) und die unterhaltenden kulturhistorischen Romane: »Isaak Seehufen« (1900)
 
93) Kremser,
 ... mit Orchester (»Balkanbilder«, »Prinz Eugen«, »Das Leben ein Tanz«, »Altes Weihnachtslied«), Operetten, Gesänge für gemischten Chor, Lieder, Klaviersachen etc.
 
94) Krippe
 ... Pappe gefertigt. Seitdem der heil. Franziskus 1223 zur Feier des Weihnachtsfestes die erste K. errichtete, hat sich die fromme Gewohnheit, zur
 ... bayrische Nationalmuseum in München (vgl. darüber Hager , Die Weihnachtskrippe, Münch. 1901, illustriert). Mit dem Wort K. ( Crèche
 ... die erste K. errichtete, hat sich die fromme Gewohnheit, zur Weihnachtszeit Krippen (auch Präsepien genannt) zu bauen, in allen katholischen
 
95) Kurz
 ... 1905; auch in Hendels »Bibliothek der Gesamtliteratur«, Halle 1905); »Der Weihnachtfund« (Berl. 1855, 2. Aufl. 1862); »Erzählungen« (Stuttg. 185861, 3 Bde.)
 
96) Ladenschluß
 ... 40 von der Ortspolizeibehörde zu bestimmenden Tagen (meist um die Weihnachtszeit, bei Jahrmärkten, Kirchweihen, Messen etc.), jedoch bis spätestens 10 Uhr
 
97) Lametta
 ... hauptsächlich als Christbaum - L . zum Schmücken der Weihnachtsbäume und wird für diesen Zweck auch gefärbt, indem man sie
 
98) Lauff
 ... von O. Eckmann, das. 1897, 2. Aufl. 1898), »Advent«, drei Weihnachtsgeschichten (das. 1898, 4. Aufl. 1901), »Die Geißlerin«, epische Dichtung (das.
 
99) Lewald
 ... Deutschland und Frankreich« (das. 1880); »Helmar«, Roman (das. 1880); »Zu Weihnachten«, drei Erzählungen (das. 1880); »Vater und Sohn«, Novelle (das. 1881);
 ... die Frauen«, Briefe (das. 1870, 2. Aufl. 1875); »Nella, eine Weihnachtsgeschichte« (das. 1870); »Die Erlöserin«, Roman (das. 1873, 3 Bde.); »Benedikt«
 
100) Lostage
 ... im allgemeinen die »Zwölften«, d. h. die zwölf Tage zwischen Weihnachten (dem frühern Jahresanfang) und Epiphanias, weil nach der bis in
 ... Martin (10. November), Lucia (13., früher 25. Dezember), Weihnachten . In frühern Zeiten, in denen neben Bibel und Gebetbuch
 
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