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Lagūrus bis Lahmiden (Bd. 6, Sp. 54 bis 56)
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Artikelverweis Lagūrus L., Gattung der Gräser mit nur einer Art: L. ovatus L. (s. Tafel Meyers »Gräser V«, Fig. 10), im Mittelmeergebiet, mit ähren- oder köpfchenförmiger Rispe und in zarte Wolle dicht eingehüllten Ähren, aus denen nur die langen, geknieten Rückengrannen der Deckspelzen hervorragen. Wird häufig als Ziergras zu Trockenbuketts kultiviert.
 
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Lagus, s. Meyers Lagos.
 
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Lagỹnos, griech. Weingefäß, s. Meyers Lagöna.
 
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La Hague, Kap, s. Hague, Cap de la.
 
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Laharpe (spr. lă-árp'), 1) Jean François, eigentlich Delharpe, franz. Kritiker und Dichter, geb. 20. Nov. 1739 in Paris, gest. daselbst 11. Febr. 1803, war der Sohn eines Lausanners. Anfangs veröffentlichte er mehrere Bände »Héroïdes«, fand aber erst Beachtung durch seine Tragödie »Warwick« (1763). Obwohl seine übrigen Tragödien, in denen er Voltaire nachahmte, durchfielen, so wuchs doch sein Ruhm, besonders durch seine eleganten und feinsinnigen »Éloges« (von Heinrich IV. Fénelon, Racine u. a.). Infolge seiner maßlosen Eitelkeit und Anmaßung nahm aber auch die Zahl seiner Feinde und die Heftigkeit ihrer Angriffe derart zu, daß seine Aufnahme in die Akademie (20. Juni 1776) eher eine Niederlage zu nennen war, und eine Menge der giftigsten Epigramme über ihn ging von Mund zu Mund. Als Professor der Literatur am neugegründeten Lycée (178698) hielt er Vorlesungen vor einem großen, eleganten Publikum, das dem geistvollen Vortrag und geschmackvollen Urteil Laharpes Beifall spendete und sich durch dessen engherzige Bewunderung des 17. Jahrh. nicht stören ließ. Sie erschienen zuerst in dem von ihm redigierten »Mercure de France«, dann unter dem Titel »Lycée, ou Cours de littérature« (Par. 1799 bist 805; neue Ausg. 182526, 18 Bde.; 1840, 3 Bde.). Laharpes anfängliche Begeisterung für die Revolution verkehrte sich in das Gegenteil, als er 1794 auf fünf Monate ins Gefängnis geworfen wurde; er, der vorher im Lycée mit der Jakobinermütze erschienen war, erklärte sich jetzt für den erbittertsten Feind revolutionärer und philosophischer Ideen und zeigte sich in Worten und Werken als eifriger Anhänger der Religion und der Monarchie. Vor allem macht sich bei L. die Lust zu scharfer, rücksichtsloser Kritik bemerkbar; die Veröffentlichung der »Correspondance littéraire, adressée an grand-duc de Russie« (nachmaligem Paul I., 1801), die voll scharfer persönlicher Urteile war, erregte Skandal. Von zahlreichen andern Werken nennen wir nur noch sein nachgelassenes: »La prophétie de Cazotte«, das Sainte-Beuve, was Erfindung und Stil anbelangt, für sein bestes Werk erklärt. Eine Auswahl seiner Werke veranstaltete L. selbst (Par. 1778, 6 Bde.); seine »Œuvres choisies et posthumes« erschienen 1806 in 4 Bänden. Vgl. Peignot, Recherches sur La Harpe (Dijon 1820).
   2) Frédéric César, Direktor der Helvetischen Republik und Erzieher des Kaisers Alexander I. von Rußland, geb. 6. April 1754 zu Rolle im Waadtland, gest. 30. März 1838 in Lausanne, empfing seine erste Bildung in dem berühmten Institut zu Haldenstein in Graubünden, studierte in Genf und Tübingen die Rechte, ward hierauf Sachwalter bei der welschen Appellationskammer in Bern, begleitete dann, durch den Hochmut der Berner Patrizier zurückgestoßen, einen russischen Grafen nach Italien und begab sich von Rom aus 1782 nach Petersburg, wo ihm Katharina II. die Erziehung der Großfürsten Alexander und Konstantin anvertraute. Von Petersburg aus suchte er die Befreiung der Waadt von der bernischen Herrschaft anzubahnen, indem er 1790 seinen Freunden die Vorlage einer Petition übersandte, die von Bern die Einberufung der alten Landstände der Waadt verlangen sollte. Ein vorzeitiger Ausbruch der Gärung (14./15. Juli 1791) zog seinem Vetter und Gesinnungsgenossen Amédée de L. ein Todesurteil in contumaciam und die Konfiskation seines Vermögens zu. Durch direkte und indirekte Denunziationen erwirkten die Berner 1795 in Petersburg Laharpes Entlassung. Da ihm die Heimat durch einen Verhaftbefehl verschlossen war, nahm er seinen Aufenthalt in Genf und suchte, als sein Vetter Amédée nach glänzender Karriere in französischen Diensten als Divisionsgeneral in Bonapartes italienischem Feldzug fiel, als Vormund der Familie von Bern die Rehabilitation des Toten und eine Entschädigung für das konfiszierte Vermögen auszuwirken. Da seine Bemühungen vergeblich blieben, begab er sich im Oktober 1796 nach Paris und eröffnete dort einen grimmigen Federkrieg gegen Bern. Er gab dem französischen Direktorium den Kriegsvorwand an die Hand, indem er 9. Dez. 1797 in einer von ihm und 19 andern Flüchtlingen, meist Freiburgern, unterzeichneten Bittschrift die Intervention Frankreichs zugunsten der angeblich von Bern unterdrückten Freiheiten der Waadt anrief, gestützt auf den von Frankreich ratifizierten Lausanner Vertrag von 1564, in dem die

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Waadt von Savoyen an Bern abgetreten worden war. Als die Eidgenossenschaft 1798 von den Franzosen in die Helvetische Republik umgewandelt worden war, wurde er 29. Juni Mitglied des helvetischen Direktoriums und benutzte sein diktatorisches Übergewicht zu Gewaltmaßregeln, durch die er die von allen Seiten bedrohte Einheitsrepublik zu retten hoffte. Darüber erbittert, lösten die gesetzgebenden Räte 7. Jan. 1800 das Direktorium auf, um L. zu stürzen, der sich hierauf nach Paris flüchtete. Nachdem er 180102 auf Einladung Kaiser Alexanders eine Reise nach Rußland gemacht hatte, lebte er in einem Landhaus bei Paris, empfing 1814 nach dem Einrücken der Verbündeten von Alexander die Würde eines Generals mit dem Andreasorden und bewog den Zaren, die Herstellung des alten Untertanenverhältnisses der Waadt und des Aargaues, wonach Bern trachtete, nicht zu gestatten. Nachdem er in demselben Sinn als Gesandter der Waadt und des Tessin am Wiener Kongreß tätig gewesen und dort als Vertrauter Alexanders eine nicht unbedeutende Rolle gespielt hatte, so daß Metternich seinen Einfluß noch 1818 fürchtete, siedelte er 1816 nach Lausanne über und erwarb sich als unermüdlicher Wohltäter seines Landes hohe Achtung. 1844 wurde ihm in Rolle ein Denkmal errichtet. Er schrieb außer zahlreichen Broschüren und Flugschriften: »Mémoires de Fr. C. L.« (veröffentlicht in Vogels »Schweizergeschichtlichen Studien«, Bern 1864). Seine Korrespondenz mit Alexander I. wurde in den »Mémoires de la Société historique russe« (Petersb. 1870, Bd. 5) veröffentlicht. Zahlreiche Briefe Laharpes finden sich in Ph. A. Stapfers Briefwechsel, herausgegeben von Luginbühl (Basel 1891, 2 Bde.). Vgl. ferner »Le gouverneur d'un prince. Fréd. Cés. de L. et Alexandre I de Russie« (Freiburg i. Br. 1902).
 
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Lâhidschâu, Stadt in der pers. Provinz Gilan, im Delta des Sefid-Rud, 12 km vom Kaspischen Meer, ehemals bedeutend als Residenz der Fürsten von Gilan, jetzt mit 5000 Einw. und Seidenraupenzucht.
 
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Lahire (spr. lă-īr'), 1) eigentlich Etienne Vignoles, franz. Heerführer, geb. um 1390, gest. 11. Jan. 1443. Als 1418 die Stadt Coucy an die Burgunder überging, stellte L. sich an die Spitze der Besatzung und schlug sich mit ihr durch den Feind. 1429 eilte er mit Jeanne d'Arc dem bedrängten Orléans zu Hilfe und zeichnete sich bei Jargeau und Patay durch seine stürmische Tapferkeit aus. 1431 drang er bis Rouen vor, um die gefangene Johanna zu befreien. Er fiel hierbei selbst in die Hände der Engländer, entkam jedoch bald wieder und verheerte nun unablässig die von Engländern und Burgundern besetzten Provinzen. Seine romantische Tapferkeit und seine Anhänglichkeit an die Jungfrau von Orléans waren die Ursache, daß sein Name L., der im burgundischen Dialekt das Knurren eines Hundes bedeutet und L. wegen seines rauhen Wesens gegeben war, dem Coeurbuben in der französischen Karte beigelegt wurde.
   2) Philippe de, Mathematiker, geb. 18. März 1640, gest. 21. April 1718 in Paris, war anfangs Maler, erhielt dann Unterricht in der Mathematik von Desargues und wurde 1678 Mitglied der Akademie. Er setzte die Picardsche Gradmessung fort und beteiligte sich an der auf Befehl Colberts und Louvois' herausgegebenen Karte Frankreichs. Sein Hauptwerk sind die 1685 erschienenen »Sectiones conicae«. Fast alle jetzigen sogen. elementaren Bearbeitungen der Kegelschnitte gehen bewußt oder unbewußt auf L. zurück. Von L. stammt auch die Wasserversorgung der Stadt Versailles durch Benutzung des Flusses Eure. Vgl. Chasles, Aperçu historique, etc. (3. Aufl., Par. 1889); E. Lehmann, De la Hire und seine »Sectiones conicae« (Leipz. 188890, 2 Tle.); M. Cantor, Vorlesungen über Geschichte der Mathematik, Bd. 3 (2. Aufl., das. 1901).
 
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Lahmann, Heinrich, Mediziner, geb. 30. März 1860 in Bremen, gest. 1. Juni 1905 in Friedrichstal bei Radeberg, studierte seit 1878 Ingenieurwissenschaft in Hannover, beschäftigte sich aber hauptsächlich mit Hygiene und Soziologie und studierte seit 1880 Medizin in Greifswald, Leipzig und Heidelberg. Nach dem Staatsexamen 1884 praktizierte er als Arzt in Stuttgart und Chemnitz, und 1887 gründete er auf dem Weißen Hirsch bei Dresden ein Sanatorium, dem er Weltruf verschaffte. Es besteht einschließlich der zugehörigen Villen im Ort aus 20 großen Gebäuden, beschäftigt dauernd acht Ärzte und eine Ärztin, vermag gleichzeitig 700 Personen aufzunehmen und wurde 1904 von 3175 Kranken besucht. L. war ein Anhänger der physikalisch-diätetischen Heilmethode und legte den größten Wert auf die Erforschung der innern Krankheitsursachen, auf das Wesen der Empfänglichkeit und der gesundheitlichen Wertigkeit des Individuums. Er bezeichnete fehlerhafte Lebensgewohnheiten als die Grundursachen der Krankheiten und schlug in der Behandlung eigenartige Wege ein. Er verwarf die Anwendung von Arzneimitteln und suchte durch die Anwendung physikalisch-diätetischer Heilfaktoren auf die Tilgung der Disposition zu wirken. Eine seiner grundlegenden Arbeiten ist »Die Kohlensäurestauung in unserm Körper, die wichtigste allgemeine Krankheitsursache« (in den »Mitteilungen aus Lahmanns Sanatorium«, Stuttg. 1905, Nr. 2). Er schrieb noch: »Die diätetische Blutentmischung als Grundursache aller Krankheiten« (15. Aufl., Leipz. 1905); »Die wichtigsten Kapitel der natürlichen Heilweise« (4. Aufl. der »Physiatrischen Blätter«, Stuttg. 1901); »Die Reform der Kleidung« (4. Aufl., das. 1903).
 
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Lähme (Füllen-, Fohlen-, Kälber-, Lämmer- und Ferkellähme, Gliederkrankheit), volkstümliche Bezeichnung für ganz verschiedene Leiden des Jugendalters der Haustiere, bei denen die normale Beweglichkeit durch Lähmung oder allgemeine Körperschwäche schwer gestört, ja ganz aufgehoben ist, z. B. für allgemeine Abzehrung (s. auch Meyers Darrsucht), Rachitis, Gelenk- und Muskelrheumatismus, Ruhr und namentlich für die eiterige Meyers Nabelvenenentzündung (s. d.).
 
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Lahmheit (Lahmgehen, Lahmen), die hinkende Bewegungsstörung, im Gegensatz zu der sich als Lähmung darstellenden Bewegungsschwäche oder-Behinderung. L. ist besonders häufig bei Pferden infolge der großen Anforderungen, die ihre Arbeit an sie stellt, und der dabei oft eintretenden übeln Zufälle. Die L. kann ihren Sitz haben in den Knochen (Verletzungen, Brüche, Auftreibungen, Überbeine, auch innere Erkrankung), in den Muskeln (Zerreißung, Rheumatismus), vor allem aber in den Gelenken, deren Bändern und den Sehnen. An den Gelenken finden sich Verrenkungen und Verstauchungen, Erkrankungen der Gelenkkapseln und Gelenkflächen, Knochenauftreibungen in der Umgebung und Verwundungen. Besonders oft sind das Fesselgelenk und das Sprunggelenk betroffen (vgl. Gelenkkrankheiten und Gallen, S. 281). Unter den Sehnen, die auch zerreißen können, erkranken am häufigsten die Beugesehnen der Vorderfüße (s. Meyers Sehnenkrankheiten). Häufige

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Lahmheitsursachen haben ihren Sitz im Hufe (s. Meyers Hufkrankheiten). Die Lahmheiten, die ihren Sitz an den Rumpfteilen der Gliedmaßen haben, lassen sich oft schwer speziell ermitteln (s. Meyers Buglahmheit und Meyers Hüftlahmheit). Selten sind Lahmheiten infolge Lähmung eines Nervs oder Verstopfung der Blutgefäße (s. Wurmaneurysma), die auch zu den Lähmungen gerechnet werden können, aber sich durch Hinken äußern. Auch Hautentzündungen können L. bewirken (s. Meyers Einschuß, Meyers Mauke). Im allgemeinen empfiehlt sich bei jeder L. sofortige Außerdienststellung, bei plötzlichem heftigen Auftreten unterwegs Untersuchung des Hufes (s. Meyers Nageltritt unter »Hufkrankheiten«) und Nachhausegehen im Schritt. Alsbaldige Untersuchung des Hufes durch den Hufschmied kann bisweilen schon den Sitz der L. ermitteln. In allen andern Fällen ist unverzüglich ein Tierarzt zuzuziehen, da oft von der Frühzeitigkeit der Erkennung und Behandlung der Erfolg abhängt. Manche L. verschwindet rasch, andre Fälle erfordern eine lange Behandlung und Außerdienststellung des Pferdes. Bei wenig wertvollen Pferden und unsicherm Erfolg ist bisweilen die Tötung einer langen Kur vorzuziehen, während die Weiterbenutzung schwer lahmer Pferde eine Tierquälerei ist. Bei fast allen Arten von Lahmheiten ist das wesentlichste, daß die lahme Gliedmaße ganz ruhig gehalten wird. Oft muß man Pferde durch künstliche Erzeugung von Schmerzen dazu zwingen. Man brennt die erkrankte Partie mit dem Glüheisen oder reibt eine Scharfsalbe ein, damit die starken bei jeder Bewegung sich steigernden Schmerzen das Pferd zur Vermeidung wenigstens ungestümer Bewegung veranlassen. Bei chronischen schleichenden Entzündungen haben jene Mittel zugleich den Zweck, die Entzündung vorübergehend zu steigern, was den Heilungsprozeß beschleunigt. Vor allem müssen Pferde, die wegen L. lange im Stalle stehen, mager (event. nur mit Heu) gefüttert werden, weil sie sonst zu unruhig (stallmutig) werden und sich beschädigen; auch ist viel Hafer bei mangelnder Tätigkeit nicht bloß überflüssig, sondern dem Körper direkt schädlich. Bei längerer L. bildet sich infolge der beschränkten Bewegung oft ein Muskelschwund aus, der einen Hinweis auf Sitz und Dauer einer versteckten L. geben kann. Bei Arbeitsochsen ist L. ebenfalls nicht selten aus ähnlichen Ursachen, bei nicht arbeitenden Tieren kommt L. natürlich weniger vor. Die Feststellung der L. an sich, der lahmen Gliedmaße und des Sitzes der L. an dieser ist oft schwierig und erfordert jedenfalls Übung. Die L. zeigt sich in der Regel bei schneller Gangart auf Pflaster deutlicher; manche ist im Anfang stärker und bessert sich bei der Bewegung. Da das Pferd die über Kreuz stehenden Gliedmaßen (z. B. rechtes Vorder- und linkes Hinterbein) gleichzeitig bewegt, so suchen Ungeübte oft den Sitz der L. statt in der lahmen, in der gleichzeitig bewegten gesunden Gliedmaße, weil diese am Hinken teilzunehmen scheint.
 
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Lahmiden, arab. Fürstengeschlecht, s. Meyers Lachmiden.

 

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91) Koleda
 ... des heidnischen Festes der Wintersonnenwende getretene Feier der Zeit von Weihnachten bis zum Tage der heiligen drei Könige. Heutigestags versteht man
 
92) Krag
 ... Berl. 1897), »Rachel Strömme« (1898), »Aus den niedrigen Hütten« (1898), »Weihnachten«, »Marianne« (1899) und die unterhaltenden kulturhistorischen Romane: »Isaak Seehufen« (1900)
 
93) Kremser,
 ... mit Orchester (»Balkanbilder«, »Prinz Eugen«, »Das Leben ein Tanz«, »Altes Weihnachtslied«), Operetten, Gesänge für gemischten Chor, Lieder, Klaviersachen etc.
 
94) Krippe
 ... Pappe gefertigt. Seitdem der heil. Franziskus 1223 zur Feier des Weihnachtsfestes die erste K. errichtete, hat sich die fromme Gewohnheit, zur
 ... bayrische Nationalmuseum in München (vgl. darüber Hager , Die Weihnachtskrippe, Münch. 1901, illustriert). Mit dem Wort K. ( Crèche
 ... die erste K. errichtete, hat sich die fromme Gewohnheit, zur Weihnachtszeit Krippen (auch Präsepien genannt) zu bauen, in allen katholischen
 
95) Kurz
 ... 1905; auch in Hendels »Bibliothek der Gesamtliteratur«, Halle 1905); »Der Weihnachtfund« (Berl. 1855, 2. Aufl. 1862); »Erzählungen« (Stuttg. 185861, 3 Bde.)
 
96) Ladenschluß
 ... 40 von der Ortspolizeibehörde zu bestimmenden Tagen (meist um die Weihnachtszeit, bei Jahrmärkten, Kirchweihen, Messen etc.), jedoch bis spätestens 10 Uhr
 
97) Lametta
 ... hauptsächlich als Christbaum - L . zum Schmücken der Weihnachtsbäume und wird für diesen Zweck auch gefärbt, indem man sie
 
98) Lauff
 ... von O. Eckmann, das. 1897, 2. Aufl. 1898), »Advent«, drei Weihnachtsgeschichten (das. 1898, 4. Aufl. 1901), »Die Geißlerin«, epische Dichtung (das.
 
99) Lewald
 ... Deutschland und Frankreich« (das. 1880); »Helmar«, Roman (das. 1880); »Zu Weihnachten«, drei Erzählungen (das. 1880); »Vater und Sohn«, Novelle (das. 1881);
 ... die Frauen«, Briefe (das. 1870, 2. Aufl. 1875); »Nella, eine Weihnachtsgeschichte« (das. 1870); »Die Erlöserin«, Roman (das. 1873, 3 Bde.); »Benedikt«
 
100) Lostage
 ... im allgemeinen die »Zwölften«, d. h. die zwölf Tage zwischen Weihnachten (dem frühern Jahresanfang) und Epiphanias, weil nach der bis in
 ... Martin (10. November), Lucia (13., früher 25. Dezember), Weihnachten . In frühern Zeiten, in denen neben Bibel und Gebetbuch
 
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