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Lagiewnik bis Lagōni (Bd. 6, Sp. 51 bis 52)
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Artikelverweis Lagiewnik, Dorf in Oberschlesien, s. Meyers Ober-Lagiewnik.
 
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Lagīna, im Altertum Flecken in Karien, an der Straße von Bargasa nach dem Mäander, bekannt durch einen Tempel der Hekate (Ruinen bei Leïna).
 
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Lagnieu (spr. lanjĭö), Stadt im franz. Depart. Ain, Arrond. Belley, nach dem rechten Ufer der Rhone an der Lyoner Bahn, hat Reste alter Wälle, Weinbau, Branntweinbrennerei und (1901) 1998 Einw.
 
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Lagny (spr. lannji), Stadt im franz. Depart. Seine-et-Marne, Arrond. Meaux, am linken Ufer der Marne und an der Ostbahn gelegen, hat eine Kirche aus dem 13.15. Jahrh. und andre Reste der im 7. Jahrh. gegründeten Benediktinerabtei St. Fursy, einen schönen Brunnen aus dem 13. Jahrh., eine Bibliothek, Fabrikation von Leder und Pinseln und (1901) 5283 Einw. L. war im Anfang der Belagerung von Paris 1870/71 Endpunkt der einzigen Bahn, die das Belagerungsheer mit der Operationsbasis verband.
 
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Lago (ital. u. span.), See, Landsee.
 
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Lagoa Mirim (»kleiner See«), Haff an der Südgrenze der brasil. Provinz Rio Grande do Sul, empfängt den schiffbaren Jaguarão und steht durch den Gonçalo mit der Lago dos Patos in Verbindung.
 
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Lago Maggiore (spr. madschōre, Langen see, Lacus Verbanus der Römer, daher auch Verbano), See am Südfuß der Alpen, mit seinem größten Teil zu Italien, nur mit dem nördlichsten Teil (hier auch Lago di Locarno genannt) zum schweizer. Kanton Tessin gehörig (s. Karte »Schweiz«), liegt 197 m ü. M., ist bis 372 m tief, 65 km lang, bis 11 km breit (zwischen Laveno und Feriolo) und bedeckt eine Fläche von 212 qkm. Er ist Anschwellungen unterworfen; sein Spiegel hebt sich zuweilen 7 m über den niedrigsten Wasserstand. Der L. nimmt im N. bei Magadino den Tessin auf, der ihn an der Südspitze bei Sesto Calende wieder verläßt. Außerdem ergießen sich 40 Flüßchen und Bäche in den See, darunter im N. die viel Gerölle führende Maggia, im W. die aus dem Tal von Domodossola kommende Toce mit der Strona, die den Abfluß des Ortasees aufnimmt, und im O. die aus dem Luganersee kommende Tresa. In der nördlichen Hälfte wird der See im W. von den Tessiner Alpen (Monte Limidario 2189 m, Monte Zeda 2157 m, Monte Spalavera 1335 m), im O. von den Luganer Alpen (Monte

[Bd. 6, Sp. 52]


Tamaro 196 im, Monte Paglione 1603 m) umgürtet. Zwischen dem L. und dem Ortasee erhebt sich der Monte Motterone, 1491 m. Die südlichen Ufer sind mäßige Hügelreihen, die sich gegen die lombardische Ebene abflachen. Überall herrscht mildes Klima und südliche Vegetation. Weinberge, Obstgärten und Kastanienwälder bedecken zumeist die Ufer, an denen sich zahlreiche Städtchen und Dörfer, Villen, Kirchen und Klöster erheben. In dem in das westliche Ufer eingreifenden reizenden Busen von Pallanza liegen die berühmten Meyers Borromeischen Inseln (s. d.). Der See ist fischreich (Aale, Lachsforellen, Alsen u. a.) und hat lebhafte Schiffahrt; er wird auch von Dampfern befahren. An seinem Ostufer führt von Bellinzona aus die Gotthardbahn nach Luino und weiter nach Novara. Die Bewohner der Seeufer betreiben Seidenraupenzucht, Steingewinnung und mannigfache Industrie. Die bedeutendsten Orte am Ufer sind Locarno im N., Intra und Pallanza im W., Arona im S. Vgl. Béha, Die italienischen Seen, Prachtalbum (2. Aufl., Zürich 1900).
 
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Lagomyidae (Pfeifhasen), eine Familie der Meyers Nagetiere (s. d.).
 
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Lagöna (lat., griech. Lagynos), bei den Römern ein Gefäß mit engem Hals, weitem Bauch und Henkel (s. Abbildung), diente als Aushängeschild vor Weinhandlungen und wurde bei Tisch den Gästen vorgesetzt.
 
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Lagonēgro, Kreishauptstadt in der ital. Provinz Potenza, an der Eisenbahn Sicignano-L., in bergiger Gegend, mit Wollspinnerei und -Weberei und (1901) 4310 Einw.
 
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Lagōni (ital., »Lagunen«), Wassertümpel in Toskana, von einem Durchmesser bis zu 20 m und einer Tiefe von 1,52,5 m, die mit Wasser von 9395° gefüllt sind und von Zeit zu Zeit nach Art der Soffioni (s. Fumarolen) Dampfsäulen bis zu 2 m Höhe ausstoßen; vgl. Abbildung zum Artikel »Borsäure« (Bd. 3, S. 239).

 

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91) Koleda
 ... des heidnischen Festes der Wintersonnenwende getretene Feier der Zeit von Weihnachten bis zum Tage der heiligen drei Könige. Heutigestags versteht man
 
92) Krag
 ... Berl. 1897), »Rachel Strömme« (1898), »Aus den niedrigen Hütten« (1898), »Weihnachten«, »Marianne« (1899) und die unterhaltenden kulturhistorischen Romane: »Isaak Seehufen« (1900)
 
93) Kremser,
 ... mit Orchester (»Balkanbilder«, »Prinz Eugen«, »Das Leben ein Tanz«, »Altes Weihnachtslied«), Operetten, Gesänge für gemischten Chor, Lieder, Klaviersachen etc.
 
94) Krippe
 ... Pappe gefertigt. Seitdem der heil. Franziskus 1223 zur Feier des Weihnachtsfestes die erste K. errichtete, hat sich die fromme Gewohnheit, zur
 ... bayrische Nationalmuseum in München (vgl. darüber Hager , Die Weihnachtskrippe, Münch. 1901, illustriert). Mit dem Wort K. ( Crèche
 ... die erste K. errichtete, hat sich die fromme Gewohnheit, zur Weihnachtszeit Krippen (auch Präsepien genannt) zu bauen, in allen katholischen
 
95) Kurz
 ... 1905; auch in Hendels »Bibliothek der Gesamtliteratur«, Halle 1905); »Der Weihnachtfund« (Berl. 1855, 2. Aufl. 1862); »Erzählungen« (Stuttg. 185861, 3 Bde.)
 
96) Ladenschluß
 ... 40 von der Ortspolizeibehörde zu bestimmenden Tagen (meist um die Weihnachtszeit, bei Jahrmärkten, Kirchweihen, Messen etc.), jedoch bis spätestens 10 Uhr
 
97) Lametta
 ... hauptsächlich als Christbaum - L . zum Schmücken der Weihnachtsbäume und wird für diesen Zweck auch gefärbt, indem man sie
 
98) Lauff
 ... von O. Eckmann, das. 1897, 2. Aufl. 1898), »Advent«, drei Weihnachtsgeschichten (das. 1898, 4. Aufl. 1901), »Die Geißlerin«, epische Dichtung (das.
 
99) Lewald
 ... Deutschland und Frankreich« (das. 1880); »Helmar«, Roman (das. 1880); »Zu Weihnachten«, drei Erzählungen (das. 1880); »Vater und Sohn«, Novelle (das. 1881);
 ... die Frauen«, Briefe (das. 1870, 2. Aufl. 1875); »Nella, eine Weihnachtsgeschichte« (das. 1870); »Die Erlöserin«, Roman (das. 1873, 3 Bde.); »Benedikt«
 
100) Lostage
 ... im allgemeinen die »Zwölften«, d. h. die zwölf Tage zwischen Weihnachten (dem frühern Jahresanfang) und Epiphanias, weil nach der bis in
 ... Martin (10. November), Lucia (13., früher 25. Dezember), Weihnachten . In frühern Zeiten, in denen neben Bibel und Gebetbuch
 
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