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Kuxberg bis Kwakiutl (Bd. 6, Sp. 894 bis 895)
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Artikelverweis Kuxberg, s. Meyers Elm (Elmwald).
 
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Kuxhaven (Cuxhaven), Stadt und Hafenort im Hamburger Amt Ritzebüttel, links an der Elbmündung, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Harburg-K. und Geestemünde-K., wurde 1873 aus den ehemaligen Flecken K. und Ritzebüttel gebildet, hat eine evangelische und eine kath. Kirche, Synagoge, altes Schloß, einen großen neuen Hafen, Leuchtturm, Festungswerke, ein Semaphor (Wettersignal), Realschule, ein Staatskrankenhaus, Seebad, Lotsen- und Rettungsstation, Amtsgericht, Handelskammer, Nebenzollamt I, große Genossenschaftsmeierei, Konservenfabriken, Fischräucherei u. (1900) mit der Garnison (Matrosenartillerie) 6898 meist evang. Einwohner. K. gehört seit 1394 zur Stadt Hamburg. Vgl. Becker, K. und das Amt Ritzebüttel (Hamb. 1880).
 
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Kuxschein, s. Meyers Kux.
 
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Kuyper (spr. keuper), Abraham, niederländ. Staatsmann und Theolog, geb. 29. Okt. 1837 in Maassluis, studierte in Leiden Theologie, wurde Prediger und 1874 Mitglied der Zweiten Kammer, wo er mit Groen u. a. die antirevolutionäre Partei bildete. Bald aber trat er aus der Kammer aus und wurde der erste Publizist, nach Groens Tod auch der Führer der Partei, die er mit großem Geschick leitete. 1894 trat er von neuem in die Zweite Kammer ein. 1901 ward er Premier und Minister des Innern in dem von ihm gebildeten Ministerium der Koalition zwischen Calvinisten und Katholiken. Als solcher führte er mehrere Gesetze durch, vornehmlich eins zur Gleichstellung des freien und des Staatsunterrichts, und bekämpfte mit Erfolg im Frühjahr 1903 einen sozialdemokratisch-anarchistischen Staatsstreich. Als Theolog war er der Führer der streng calvinistischen Orthodoxie und trat mit seinen Anhängern in der niederländischen reformierten Kirche als »dolierende Kirche« auf (1886). 1880 errichtete er in Amsterdam die freie Universität, wo er Professor der Theologie wurde. Sein politisches Organ ist der »Standaard«, sein kirchliches der »Herout«. Er veröffentlichte: »Ons Program« (2. Aufl., Amsterd. 1880), die politische Grundlage seiner Partei, sowie zahlreiche Reden und Flugschriften und gab die Werke des polnischen Reformators Johann Laski heraus (Haag 1866). In deutscher Übersetzung erschien von ihm neben mehreren kleinen Schriften: »Reformation wider Revolution«, sechs Vorlesungen über den Calvinismus (Berl. 1904).
 
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Kuza, soviel wie Cusa, s. Meyers Alexander 15).

[Bd. 6, Sp. 895]



 
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Kuzuja Balka, s. Meyers Nowyj Bug.
 
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Kvalö, Insel an der nordwestlichen Küste Norwegens, westlich von Tromsö, durch einen schmalen Kanal vom Festland getrennt, 746 qkm (19,5 QM.) groß. Eine andre Insel gleichen Namens, mit der Stadt Hammerfest, 339 qkm (6,16 QM.) groß, liegt weiter gegen NO.
 
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Kvänaugenfjord, Meerbusen an der Nordwestküste Norwegens, nordöstlich von Tromsö.
 
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Kvičala (spr. kwitschala), Johann, tschech. Philolog und Politiker, geb. 6. Mai 1834 zu Münchengrätz in Böhmen, studierte in Prag und Bonn und wurde 1867 ordentlicher Professor der klassischen Philologie an der Prager Universität. Er schrieb: »Beiträge zur Kritik und Erklärung des Sophokles« (Wien 18641869, 4 Bde.); »Vergilstudien« (Prag 1878); »Studien zu Euripides« (Wien 1879); »Neue Beiträge zur Erklärung der Äneis« (Prag 1881) etc. Als Politiker zur alttschechischen Partei gehörend, war er 188083 Reichsrats- und seit 1881 auch böhmischer Landtagsabgeordneter; in dieser Eigenschaft forderte er die allgemeine Ausschließung tschechischer Kinder vom Besuch deutscher Schulen in Böhmen und die Errichtung entsprechender tschechischer Schulen (lex Kvičala). Im Reichsrat trug er wesentlich zum Zustandekommen des Gesetzes über die Zweiteilung der Prager Universität in eine tschechische und eine deutsche bei, an deren erstere er seine Lehrtätigkeit übertrug.
 
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Kwajalein (Menzikoff), Insel, s. Meyers Quadelen.
 
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Kwakiutl, Indianervolk Nordwestamerikas, im Norden der Vancouverinsel und an der gegenüberliegenden Küste von Britisch-Kolumbien. Ihre dem Selisch verwandte Sprache wird in drei verschiedenen Dialekten gesprochen, dem eigentlichen K., dem Heiltsuk und dem Gyitamat. Sie leben von Fischfang und Jagd und halten an ihren alten Gebräuchen mit großer Zähigkeit fest.

 

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91) Koleda
 ... des heidnischen Festes der Wintersonnenwende getretene Feier der Zeit von Weihnachten bis zum Tage der heiligen drei Könige. Heutigestags versteht man
 
92) Krag
 ... Berl. 1897), »Rachel Strömme« (1898), »Aus den niedrigen Hütten« (1898), »Weihnachten«, »Marianne« (1899) und die unterhaltenden kulturhistorischen Romane: »Isaak Seehufen« (1900)
 
93) Kremser,
 ... mit Orchester (»Balkanbilder«, »Prinz Eugen«, »Das Leben ein Tanz«, »Altes Weihnachtslied«), Operetten, Gesänge für gemischten Chor, Lieder, Klaviersachen etc.
 
94) Krippe
 ... Pappe gefertigt. Seitdem der heil. Franziskus 1223 zur Feier des Weihnachtsfestes die erste K. errichtete, hat sich die fromme Gewohnheit, zur
 ... bayrische Nationalmuseum in München (vgl. darüber Hager , Die Weihnachtskrippe, Münch. 1901, illustriert). Mit dem Wort K. ( Crèche
 ... die erste K. errichtete, hat sich die fromme Gewohnheit, zur Weihnachtszeit Krippen (auch Präsepien genannt) zu bauen, in allen katholischen
 
95) Kurz
 ... 1905; auch in Hendels »Bibliothek der Gesamtliteratur«, Halle 1905); »Der Weihnachtfund« (Berl. 1855, 2. Aufl. 1862); »Erzählungen« (Stuttg. 185861, 3 Bde.)
 
96) Ladenschluß
 ... 40 von der Ortspolizeibehörde zu bestimmenden Tagen (meist um die Weihnachtszeit, bei Jahrmärkten, Kirchweihen, Messen etc.), jedoch bis spätestens 10 Uhr
 
97) Lametta
 ... hauptsächlich als Christbaum - L . zum Schmücken der Weihnachtsbäume und wird für diesen Zweck auch gefärbt, indem man sie
 
98) Lauff
 ... von O. Eckmann, das. 1897, 2. Aufl. 1898), »Advent«, drei Weihnachtsgeschichten (das. 1898, 4. Aufl. 1901), »Die Geißlerin«, epische Dichtung (das.
 
99) Lewald
 ... Deutschland und Frankreich« (das. 1880); »Helmar«, Roman (das. 1880); »Zu Weihnachten«, drei Erzählungen (das. 1880); »Vater und Sohn«, Novelle (das. 1881);
 ... die Frauen«, Briefe (das. 1870, 2. Aufl. 1875); »Nella, eine Weihnachtsgeschichte« (das. 1870); »Die Erlöserin«, Roman (das. 1873, 3 Bde.); »Benedikt«
 
100) Lostage
 ... im allgemeinen die »Zwölften«, d. h. die zwölf Tage zwischen Weihnachten (dem frühern Jahresanfang) und Epiphanias, weil nach der bis in
 ... Martin (10. November), Lucia (13., früher 25. Dezember), Weihnachten . In frühern Zeiten, in denen neben Bibel und Gebetbuch
 
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