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Krummholz bis Krummstiel (Bd. 6, Sp. 749)
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Artikelverweis Krummholz, s. Meyers Botschaftsstab.
 
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Krummholzkiefer, s. Meyers Kiefer, S. 884.
 
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Krummholzöl, s. Meyers Fichtennadelöl.
 
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Krummhorn (Kromphorn, davon franz. Cromorne und ital. Cormorne), den Bomharten verwandtes Holzblasinstrument des 16. Jahrh., so genannt wegen der Umbiegung des untern Teiles der Schallröhre. Das K. wurde in 34 verschiedenen Größen gebaut und hatte an dem geraden Teile der Röhre sechs Grifflöcher; der Ton des Instruments war melancholisch. Eine Nachahmung seiner Klangfarbe gibt das K. (auch Phocinx) genannte Orgelpfeifenregister, das früher für kleine Orgeln und für die Echowerke größerer beliebt war.
 
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Krummhübel, Dorf im preuß. Regbez. Liegnitz, Kreis Hirschberg, am Riesengebirge, 600 m ü. M., an der Kleinen Lomnitz und an der Riesengebirgsbahn, aus mehreren Häuserkomplexen bestehend, ehemals ein Hauptsitz der Sammler von Arzneikräutern, wird als Sommerfrische stark besucht und hat (1900) 837 Einw. In der Nähe liegen das Charlottenheim, von der Erbprinzessin Charlotte von Sachsen-Meiningen für weibliche Angehörige von Offizieren des 6. Armeekorps 1901 gegründet, und die Kolonie Brückenberg.
 
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Krümmling (Kropfstück, Kröpfling), ein gekrümmtes Treppenwangenstück, das statt einer Säule die innern Wangen zweier Treppenarme verbindet. Steigen die zu verbindenden Wangen in zwei parallelen lotrechten Ebenen auf, so ist ein ganzer K. erforderlich, während bei zwei rechtwinklig auseinander stoßenden Wangen ein halber genügt. Auch der gewundene untere Auslauf einer Treppenwange.
 
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Krümmling, ein gebogenes Rohrstück zur Verbindung zweier Rohre.
 
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Krummofen, die niedrigsten Schachtschmelzöfen auf Hüttenwerken.
 
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Krummsehen (griech. Metamorphopsie), s. Meyers Gesichtstäuschungen.
 
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Krummstab (Bischofsstab, Hirtenstab, lat. pedum), eins der ältesten, seit dem Anfang des 7. Jahrh. nachweisbaren Insignien der Bischöfe der christlichen Kirche, anfangs ein fester hölzerner Stab zum Stützen, oben mit einer Krücke versehen; etwa um das Jahr 1000 bedeutend verlängert und statt der Krücke oben mit einer hakenförmigen elfenbeinernen Krümmung (curvatura), die mit dem Schafte des Stabes durch einen Knopf vermittelt wurde. Diese von den Bischöfen seit der Mitte des 16. Jahrh. stets nach außen gewandte Krümmung erhielt auch wohl die Gestalt einer Schlange, der dann symbolisch ein Kreuz oder kreuztragendes Lamm oder eine Szene aus der Heiligen Geschichte eingefügt wurde. Der anfangs kugelförmige Knopf wurde in gotischer Zeit polygon gestaltet, ringsum mit mehreren Nischen und Statuetten (s. Abbildung), oder als kleine durchbrochene Laterne oder als kleine Kapelle. Auch der Stab bestand nachher aus Elfenbein oder aus Metall. Der ähnliche, aber einfachere Stab der Äbte (Abtstab) wurde seit der genannten Zeit nach innen gebogen getragen, um anzudeuten, daß ihre Macht sich auf ihr Kloster beschränkt; der Papst dagegen trug gelegentlich einen geraden, langen Stab mit darauf befestigtem Kreuz. Vgl. Barraud und Martin, Le bâton pastoral (Par. 1856); Lind, Über den K. (Wien 1863).
 
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Krummstiel, s. Meyers Apfelbaum, S. 612 (2).

 

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91) Koleda
 ... des heidnischen Festes der Wintersonnenwende getretene Feier der Zeit von Weihnachten bis zum Tage der heiligen drei Könige. Heutigestags versteht man
 
92) Krag
 ... Berl. 1897), »Rachel Strömme« (1898), »Aus den niedrigen Hütten« (1898), »Weihnachten«, »Marianne« (1899) und die unterhaltenden kulturhistorischen Romane: »Isaak Seehufen« (1900)
 
93) Kremser,
 ... mit Orchester (»Balkanbilder«, »Prinz Eugen«, »Das Leben ein Tanz«, »Altes Weihnachtslied«), Operetten, Gesänge für gemischten Chor, Lieder, Klaviersachen etc.
 
94) Krippe
 ... Pappe gefertigt. Seitdem der heil. Franziskus 1223 zur Feier des Weihnachtsfestes die erste K. errichtete, hat sich die fromme Gewohnheit, zur
 ... bayrische Nationalmuseum in München (vgl. darüber Hager , Die Weihnachtskrippe, Münch. 1901, illustriert). Mit dem Wort K. ( Crèche
 ... die erste K. errichtete, hat sich die fromme Gewohnheit, zur Weihnachtszeit Krippen (auch Präsepien genannt) zu bauen, in allen katholischen
 
95) Kurz
 ... 1905; auch in Hendels »Bibliothek der Gesamtliteratur«, Halle 1905); »Der Weihnachtfund« (Berl. 1855, 2. Aufl. 1862); »Erzählungen« (Stuttg. 185861, 3 Bde.)
 
96) Ladenschluß
 ... 40 von der Ortspolizeibehörde zu bestimmenden Tagen (meist um die Weihnachtszeit, bei Jahrmärkten, Kirchweihen, Messen etc.), jedoch bis spätestens 10 Uhr
 
97) Lametta
 ... hauptsächlich als Christbaum - L . zum Schmücken der Weihnachtsbäume und wird für diesen Zweck auch gefärbt, indem man sie
 
98) Lauff
 ... von O. Eckmann, das. 1897, 2. Aufl. 1898), »Advent«, drei Weihnachtsgeschichten (das. 1898, 4. Aufl. 1901), »Die Geißlerin«, epische Dichtung (das.
 
99) Lewald
 ... Deutschland und Frankreich« (das. 1880); »Helmar«, Roman (das. 1880); »Zu Weihnachten«, drei Erzählungen (das. 1880); »Vater und Sohn«, Novelle (das. 1881);
 ... die Frauen«, Briefe (das. 1870, 2. Aufl. 1875); »Nella, eine Weihnachtsgeschichte« (das. 1870); »Die Erlöserin«, Roman (das. 1873, 3 Bde.); »Benedikt«
 
100) Lostage
 ... im allgemeinen die »Zwölften«, d. h. die zwölf Tage zwischen Weihnachten (dem frühern Jahresanfang) und Epiphanias, weil nach der bis in
 ... Martin (10. November), Lucia (13., früher 25. Dezember), Weihnachten . In frühern Zeiten, in denen neben Bibel und Gebetbuch
 
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