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Kuhkrähe bis Kuhldecker (Bd. 6, Sp. 773 bis 774)
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Artikelverweis Kuhkrähe, s. Meyers Rohrdommel.
 
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Kuhkrätze, s. Mucuna.
 
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Kuhl, Teil des Oberdecks zwischen der Back und dem Achterdeck, früher überhaupt der tiefliegende Teil des Oberdecks zwischen Back und Schanze (Kampanje).

[Bd. 6, Sp. 774]



 
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Kuhl, bei Tiernamen für Heinrich Kuhl, geb. 1797 in Hanau, gest. 1821 in Batavia; schrieb: »Die deutschen Fledermäuse« (Hanau 1817); »Beiträge zur Zoologie und vergleichenden Anatomie« (Frankf. 1820); »Conspectus Psittacorum« (Bonn 1820).
 
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Kühl, Gotthard, Maler, geb. 28. Nov. 1850 in Lübeck, bildete sich anfangs auf der Akademie in Dresden und dann auf der in München unter W. Diez und trat zuerst auf der Kunstausstellung von 1879 mit drei Genrebildern: im Atelier, Mußestunden und Flötenspieler, in die Öffentlichkeit, die sich in ihrer kecken Auffassung und pikanten Malweise an die Art Fortunys anschlossen. Bald darauf siedelte er nach Paris über, wo er sich durch den dortigen Naturalismus beeinflussen ließ, aber auf seinen Studienreisen nach Holland sich auch nach den niederländischen Interieurmalern Pieter de Hooch und Jan van der Meer bildete. In der Art der letztgenannten sind die mit einer Näharbeit beschäftigten Lübecker Waisenkinder (1886), die Segelnäher, die Kartenspieler und Sonntag Nachmittag in Holland (Neue Pinakothek in München) behandelt. Außerdem malte er Landschaften, Architekturstücke und Kirchen- und andre Interieurs. 1888 kehrte er wieder nach München zurück, wo er sich der naturalistischen Richtung zuwandte. In dieser Art sind ausgeführt: Musizierende Chorknaben, traurige Nachrichten (in der Dresdener Galerie), Essigbrauerei, Mädchen Geschirr putzend, Inneres einer Brauerei und Lübeck aus der Vogelschau. Im Frühjahr 1895 wurde er als Leiter des Ateliers für Genremalerei an die Kunstakademie in Dresden berufen, wo er außer Motiven aus Holland und Lübeck (Im Lübecker Waisenhaus [Triptychon, 1896, in der Dresdener Galerie], auf einer Lübecker Diele) solche aus Dresden (Brühlsche Terrasse, Augustusbrücke im Schnee [in der Dresdener Galerie], katholische Kirche, Kreuzkirche) bei verschiedenen Tages- u. Abendstimmungen behandelt hat.
 
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Kuhladen, s. Meyers Viehversicherung.
 
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Kuhländchen, Landschaft im nordöstlichen Mähren, Bezirksh. Neutitschein, an der Oder, sehr fruchtbar, mit großenteils deutscher Bevölkerung, die Landwirtschaft, insbes. Viehzucht und Obstkultur, betreibt. S. Karte »Böhmen etc.«
 
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Kühlapparate, zur Herabsetzung der Körpertemperatur im ganzen oder einzelner Körperteile dienende Vorrichtungen. Dahin gehört zunächst der Eisbeutel sowie Eiskissen, Eismatratzen. Gegenwärtig fertigt man die Eisbeutel aus Kautschuk oder Durit mit einem leicht verschließbaren Mundstück. Man zerkleinert das Eis ohne Geräusch, indem man einen Pfriem od. dgl. auf dasselbe setzt und auf diesen einen leichten Hammerschlag führt; mit dem zerkleinerten Eise füllt man den Beutel. Bei empfindlicher Haut ist zwischen diese und den Gummibeutel ein Stück dünnen Flanells zu legen. Um den Druck großer Eisbeutel zu vermindern, befestigt man am Bett einen Bügel, an den man den Beutel so hängt, daß er zwar die Haut berührt, aber nicht drückt (s. Tafel Meyers »Krankenpflege I«, Fig. 8). Über den Chapman-Beutel s. d. Die Leiterschen Röhren (Kühlschlingen) sind weiche, dünne Bleiröhren, die nach der Form des Körperteils, auf denen sie gelegt werden sollen, gebogen werden können; aus einem hoch aufgehängten Irrigator läßt man dann permanent kaltes Wasser durch die Röhren fließen, das in ein unter dem Bett stehendes Gefäß geleitet wird, und kann so eine dauernde Abkühlung erzeugen. Die neuen Leiterschen Apparate bestehen aus dünnen, biegsamen Metallplatten statt der Röhren. Über technische K. s. Meyers Kühlen.
 
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Kuhlau, Friedrich, Komponist, geb. 11. Sept. 1786 zu Ülzen im Lüneburgischen, gest. 12. März 1832 in Lyngbye bei Kopenhagen, erhielt seine Ausbildung durch Schwenke in Hamburg, flüchtete, um der französischen Konskription zu entgehen, 1810 nach Kopenhagen, wo er zunächst ohne Gehalt als Geiger in das Orchester trat, aber in der Folge zum Hofkomponisten und Professor ernannt wurde. Außer Opern: »Die Räuberburg«, »Elisa«, »Lulu«, »Die Zauberharfe«, »Hugo und Adelheid«, »Der Erlenhügel« (mit Benutzung dänischer Volkslieder etc., schrieb er Gesangskompositionen sowie Instrumental- und Klaviersachen, von denen seine Sonatinen zum besten Unterrichtsmaterial für Anfänger gehören). Vgl. Thrane, Friedr. K. (a. d. Dän., Leipz. 1886).
 
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Kuhlaus, s. Meyers Pelzfresser.
 
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Kuhldecker (Kuhldeckschiff), soviel wie Welldecker (s. Meyers Dampfschiff, S. 463).

 

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91) Koleda
 ... des heidnischen Festes der Wintersonnenwende getretene Feier der Zeit von Weihnachten bis zum Tage der heiligen drei Könige. Heutigestags versteht man
 
92) Krag
 ... Berl. 1897), »Rachel Strömme« (1898), »Aus den niedrigen Hütten« (1898), »Weihnachten«, »Marianne« (1899) und die unterhaltenden kulturhistorischen Romane: »Isaak Seehufen« (1900)
 
93) Kremser,
 ... mit Orchester (»Balkanbilder«, »Prinz Eugen«, »Das Leben ein Tanz«, »Altes Weihnachtslied«), Operetten, Gesänge für gemischten Chor, Lieder, Klaviersachen etc.
 
94) Krippe
 ... Pappe gefertigt. Seitdem der heil. Franziskus 1223 zur Feier des Weihnachtsfestes die erste K. errichtete, hat sich die fromme Gewohnheit, zur
 ... bayrische Nationalmuseum in München (vgl. darüber Hager , Die Weihnachtskrippe, Münch. 1901, illustriert). Mit dem Wort K. ( Crèche
 ... die erste K. errichtete, hat sich die fromme Gewohnheit, zur Weihnachtszeit Krippen (auch Präsepien genannt) zu bauen, in allen katholischen
 
95) Kurz
 ... 1905; auch in Hendels »Bibliothek der Gesamtliteratur«, Halle 1905); »Der Weihnachtfund« (Berl. 1855, 2. Aufl. 1862); »Erzählungen« (Stuttg. 185861, 3 Bde.)
 
96) Ladenschluß
 ... 40 von der Ortspolizeibehörde zu bestimmenden Tagen (meist um die Weihnachtszeit, bei Jahrmärkten, Kirchweihen, Messen etc.), jedoch bis spätestens 10 Uhr
 
97) Lametta
 ... hauptsächlich als Christbaum - L . zum Schmücken der Weihnachtsbäume und wird für diesen Zweck auch gefärbt, indem man sie
 
98) Lauff
 ... von O. Eckmann, das. 1897, 2. Aufl. 1898), »Advent«, drei Weihnachtsgeschichten (das. 1898, 4. Aufl. 1901), »Die Geißlerin«, epische Dichtung (das.
 
99) Lewald
 ... Deutschland und Frankreich« (das. 1880); »Helmar«, Roman (das. 1880); »Zu Weihnachten«, drei Erzählungen (das. 1880); »Vater und Sohn«, Novelle (das. 1881);
 ... die Frauen«, Briefe (das. 1870, 2. Aufl. 1875); »Nella, eine Weihnachtsgeschichte« (das. 1870); »Die Erlöserin«, Roman (das. 1873, 3 Bde.); »Benedikt«
 
100) Lostage
 ... im allgemeinen die »Zwölften«, d. h. die zwölf Tage zwischen Weihnachten (dem frühern Jahresanfang) und Epiphanias, weil nach der bis in
 ... Martin (10. November), Lucia (13., früher 25. Dezember), Weihnachten . In frühern Zeiten, in denen neben Bibel und Gebetbuch
 
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