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Kryptomēr bis Krystall (Bd. 6, Sp. 759)
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Artikelverweis Kryptomēr (griech.), s. Phaneromer.
 
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Kryptōn, ein in der atmosphärischen Luft in sehr geringer Menge vorkommendes gasförmiges, farb- und geruchloses Element vom Atomgewicht 81,8, bildet bei -152° eine farblose Flüssigkeit vom spez. Gew. 2,2 und strahlt in der Pücklerschen Röhre ein hellviolettes Licht aus. Es ist chemisch höchst indifferent. Vgl. Ladenburg u. Krügel, Über das K. (Berl. 1900).
 
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Kryptonisziden, parasitische, an andern Krebsen lebende Asseln, die sich durch starke Umwandlung ihrer Körpergestalt auszeichnen.
 
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Kryptonym (griech.), mit verborgenem Namen.
 
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Kryptopentameren (Tetrameren), Unterordnung der Meyers Käfer (s. d., S. 416).
 
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Kryptophōn (griech.), von R. Henry 1883 erfundenes und 1887 von ihm und Berthon verbessertes Instrument, soll Zusammenstöße von Schiffen verhüten. Das K. besteht aus einem Vibrator, der durch die Lufterschütterungen, die jedes Geräusch verursacht, in Schwingungen versetzt wird; letztere werden auf ein Mikrophon übertragen und von da durch Drahtleitung einem Fernsprecher zugeführt. Der Apparat soll so empfindlich sein, daß der Schaufel- oder Schraubenschlag eines 3 km entfernten Dampfers deutlich vernommen wird. Die Schiffe werden am Bug sowie an der Steuer- und an der Backbordseite mit je einem K. versehen, mit dem der Fernsprecher im Wachtzimmer zu verbinden ist. Jedes Geräusch setzt an letzterm zunächst ein Läutewerk in Bewegung, um den Wachthabenden zu warnen. Bei Versuchen in Brest und Cherbourg ist Kurs und Umdrehungsgeschwindigkeit der Schraube eines Dampfers in angegebener Entfernung festgestellt worden. Das K. kann auch benutzt werden, um einen Raum aus der Ferne zu überwachen, indem es alle Geräusche anzeigt, die dort durch Bewegung von Personen oder auf andre Weise erzeugt werden.
 
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Kryptorchide (griech.), ein mit Kryptorchie (s. d.) behaftetes Individuum; s. Meyers Spitzhengst.
 
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Kryptorchīe (Kryptorchismus, griech.), Entwickelungshemmung, bei der das während des Wachstums des Fötus normale Herabsteigen des Hodens aus der Bauchhöhle in den Hodensack nicht stattfindet. Die Gründe hierfür sind Hemmungsbildung oder auch fötale Krankheit. Meist bleibt nur ein Hoden in der Bauchhöhle (einseitige K., Monorchismus), doppelseitige K. kommt unter 12 Fällen kaum einmal vor. In einer Reihe von Fällen steigt der Hoden allmählich bis zum Eintritt der Pubertät in den Hodensack herab. Bei Wehrpflichtigen kommt K. ungefähr bei 0,1 Proz. vor, links etwas häufiger als rechts. (Ein nicht in den Hodensack herabgestiegener Hoden macht in Deutschland den Betreffenden dienstunbrauchbar.) Der Hoden bleibt nun entweder ganz in der Bauchhöhle liegen (retentio abdominalis), oder im innern Leistenring (retentio iliaca), oder im Leistenkanal, oder im äußern Leistenring (retentio inguinalis). Nur die letztere Lage macht störende Symptome, besonders wenn bei Eintritt der Pubertät der Hoden anschwillt, oder wenn ihn Krankheiten betreffen. Es kann alsdann z. B. der entzündete Hoden mit einem Bubo oder der nicht entzündete Hoden mit einem Bruch verwechselt werden, zumal auch zuweilen die retentio inguinalis bei gleichzeitig bestehendem Bruch vorkommt. Werden die Beschwerden zu groß, so muß man durch blutigen Eingriff den Hoden in den Hodensack verlagern oder bei zu kurzem Samenstrang exstirpieren. Bei doppelseitiger K. bestehen häufig auch noch andre Bildungsfehler der Genitalien, so daß zuweilen ein Scheinzwitterzustand vorgetäuscht wird. Vgl. Spitzhengst.
 
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Kryptoskop, s. Meyers Röntgenstrahlen.
 
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Kryptotetrameren (Trimeren), Unterordnung der Meyers Käfer (s. d., S. 416).
 
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Krystall, s. Meyers Kristall.

 

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91) Koleda
 ... des heidnischen Festes der Wintersonnenwende getretene Feier der Zeit von Weihnachten bis zum Tage der heiligen drei Könige. Heutigestags versteht man
 
92) Krag
 ... Berl. 1897), »Rachel Strömme« (1898), »Aus den niedrigen Hütten« (1898), »Weihnachten«, »Marianne« (1899) und die unterhaltenden kulturhistorischen Romane: »Isaak Seehufen« (1900)
 
93) Kremser,
 ... mit Orchester (»Balkanbilder«, »Prinz Eugen«, »Das Leben ein Tanz«, »Altes Weihnachtslied«), Operetten, Gesänge für gemischten Chor, Lieder, Klaviersachen etc.
 
94) Krippe
 ... Pappe gefertigt. Seitdem der heil. Franziskus 1223 zur Feier des Weihnachtsfestes die erste K. errichtete, hat sich die fromme Gewohnheit, zur
 ... bayrische Nationalmuseum in München (vgl. darüber Hager , Die Weihnachtskrippe, Münch. 1901, illustriert). Mit dem Wort K. ( Crèche
 ... die erste K. errichtete, hat sich die fromme Gewohnheit, zur Weihnachtszeit Krippen (auch Präsepien genannt) zu bauen, in allen katholischen
 
95) Kurz
 ... 1905; auch in Hendels »Bibliothek der Gesamtliteratur«, Halle 1905); »Der Weihnachtfund« (Berl. 1855, 2. Aufl. 1862); »Erzählungen« (Stuttg. 185861, 3 Bde.)
 
96) Ladenschluß
 ... 40 von der Ortspolizeibehörde zu bestimmenden Tagen (meist um die Weihnachtszeit, bei Jahrmärkten, Kirchweihen, Messen etc.), jedoch bis spätestens 10 Uhr
 
97) Lametta
 ... hauptsächlich als Christbaum - L . zum Schmücken der Weihnachtsbäume und wird für diesen Zweck auch gefärbt, indem man sie
 
98) Lauff
 ... von O. Eckmann, das. 1897, 2. Aufl. 1898), »Advent«, drei Weihnachtsgeschichten (das. 1898, 4. Aufl. 1901), »Die Geißlerin«, epische Dichtung (das.
 
99) Lewald
 ... Deutschland und Frankreich« (das. 1880); »Helmar«, Roman (das. 1880); »Zu Weihnachten«, drei Erzählungen (das. 1880); »Vater und Sohn«, Novelle (das. 1881);
 ... die Frauen«, Briefe (das. 1870, 2. Aufl. 1875); »Nella, eine Weihnachtsgeschichte« (das. 1870); »Die Erlöserin«, Roman (das. 1873, 3 Bde.); »Benedikt«
 
100) Lostage
 ... im allgemeinen die »Zwölften«, d. h. die zwölf Tage zwischen Weihnachten (dem frühern Jahresanfang) und Epiphanias, weil nach der bis in
 ... Martin (10. November), Lucia (13., früher 25. Dezember), Weihnachten . In frühern Zeiten, in denen neben Bibel und Gebetbuch
 
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