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Kronenorden bis Krone von Indien (Bd. 6, Sp. 733 bis 735)
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Artikelverweis Kronenorden, 1) bayrischer K. oder Verdienstorden der bayrischen Krone (s. Tafel Meyers »Orden I«, Fig. 27), entstanden aus dem Orden des pfälzischen Löwen und gestiftet 19. März 1808 von König Maximilian für Zivilstaatsdiener aller Klassen und um Bayern verdiente Ausländer. Der Orden hatte zuerst drei, jetzt hat er vier Klassen: Großkreuze, Großkomture (1855 hinzugefügt), Komture und Ritter; damit verbunden sind goldene und silberne Medaillen. Die Dekoration ist ein achtarmiges, sechzehnspitziges, weiß emailliertes, mit einem Eichenkranz umgebenes Kreuz mit der Königskrone. Im Avers des Mittelschildes befinden sich die blauen und weißen Rauten und die Umschrift: »Virtus et honos« (»Tugend und Ehre«), im Revers das Bild des Stifters mit der Umschrift: »Maximilianus Josephus Bojoariae Rex«. Die Großkreuze tragen außer dem Kreuz über die Schulter einen achtspitzigen Silberstern mit obigem Mittelschilde, die Großkomture das Kreuz am Hals und einen kleinern Stern, die Komture keinen Stern, die Ritter den Orden im Knopfloch. Das Band ist blauseiden mit weißem Rand. Inländern verleiht der Orden den persönlichen Adel, und hatten Vater und Großvater den Orden ebenfalls, so gibt dies Anspruch auf den erblichen Adel.
   2) Italienischer K. (Orden der Krone von Italien, s. Tafel Meyers »Orden II«, Fig. 11), gestiftet 20. Febr. 1868 von Viktor Emanuel II. zum Andenken an die Einigung Italiens. Der König ist Großmeister, und der Orden hat fünf Klassen: Großkreuze (60), Großoffiziere (150), Komture (500), Offiziere (2000), Ritter. Die Dekoration besteht in einem goldenen, weiß emaillierten Kreuz, dessen abgerundete Flügel durch vier Liebesknoten verbunden sind. Im Avers des blauen Mittelschildes befindet sich die Eiserne Krone in Gold, im Revers der schwarze Adler und das savoyische Kreuz. Das Band ist rot, durch einen weißen Streifen geteilt. Die Großkreuze tragen außer dem Kreuz noch einen silbernen, achtstrahligen Stern mit der Krone im blauen Mittelschild und im weißen, vom schwarzen Adler gekrönten Ring: »Vict. Eman. II. Rex Italiae MDCCCLXVI«, die Großoffiziere das Kreuz am Hals und einen achteckigen Stern mit daraufliegendem Kreuz, die Komture jenes ohne Stern, die Offiziere das Kreuz am Bande mit einer Rosette im Knopfloch, die Ritter ebenso ohne Rosette.
   3) Preußischer K. (s. Tafel Meyers »Orden I«, Fig. 23), gestiftet 18. Okt. 1861 von König Wilhelm I. zum Andenken an seine Krönung. Der dem Roten Adlerorden im Range gleichstehende Orden hat vier Klassen. Die Dekoration besteht in einem goldenen, weiß emaillierten, ausgeschweiften Kreuz, in dessen Mitte auf Goldgrund sich die Königskrone in einem goldbordierten, dunkelblau emaillierten Reise befindet, umgeben von der Inschrift: »Gott mit uns«; auf dem Revers steht der gekrönte Namenszug mit dem Datum der Stiftung als Umschrift. Die erste Klasse trägt außer dem Kreuz noch einen achtspitzigen, silbernen Stern mit dem Medaillon der Vorderseite, die zweite Klasse neben dem Kreuz um den Hals entweder einen Stern, der vierstrahlig ist und das Kreuz obenauf hat, oder Kreuz ohne Stern; die dritte Klasse das Kreuz im Knopfloch, die vierte Klasse das vergoldete Kreuz ohne Email. Der Orden hat innerhalb der vier Klassen dieselben Abstufungen mit besondern Abzeichen wie der Rote Adlerorden (s. Meyers Adlerorden 3). Das Band ist blau. Vgl. Höftmann, Der preußische Rote Adlerorden und der K. in Urkunde und Bild (Berl. 1879).
   4) Rumänischer K., gestiftet von König Karl I. von Rumänien 14. März 1881 (mit Statut vom 10. Mai) zur Erinnerung an die Erhebung Rumäniens zum Königreich. Der Orden hat fünf Grade: Großkreuze, Großoffiziere, Kommandeure, Offiziere, Ritter. Die Dekoration besteht in einem achtspitzigen, rot emaillierten Kreuz mit weißem Rande, zwischen dessen Armen sich verschlungene C befinden, bei sämtlichen Graden von Gold, bei Rittern von Silber. Der rote Mittelschild zeigt im Avers die Stahlkrone und auf dem weißen Ring die Inschrift »Prin noi insine« (»Durch uns selbst«), und unten das Datum 14. Martie 1881, im Revers das Datum 10. Maiu, in der Mitte 1866, 1877, 1881 im Ring. Die Großkreuze tragen zum Kreuz einen achtstrahligen Silberstern mit daraufliegendem Kreuz, die Großoffiziere ebenfalls einen Silberstern, mit der weißen Königskrone in der Mitte, umgeben vom Reif des Averses des Kreuzes. Das Band ist blau mit zwei Silberstreifen.
   5) Siamesischer K. (s. Tafel Meyers »Orden III«, Fig. 9), gestiftet vom König Somdech Chulalongkorn 29. Dez. 1869 für der Regierung und dem Lande geleistete Dienste, in den fünf Klassen der Ehrenlegion. Die Dekoration ist ein blau emaillierter runder Schild mit einem Perlenring, abwechselnd von grünen und roten Lotosblumen umsäumt. Der Mittelschild zeigt die siamesische Königskrone und zwei als hohe Auszeichnung geltende siebenreihige Sonnenschirme, auf dem Revers die Namens-Chiffer des Königs »Ch. P. R.« Die fünfte Klasse ist in Silber. Der Bruststern ist nur durch die Größe unterschieden und entbehrt der goldenen Blätter, an denen die Dekoration hängt. Das Band ist blau mit grünen Randstreifen. Der Orden wird von den Großkreuzen über die Schulter, von den Großoffizieren an einer Rosette auf der Brust, von den Kommandeuren um den Hals, von den Offizieren und Rittern auf der Brust getragen. Nach der Klasse ist die Größe des Ordens verschieden.
   6) Württembergischer K. (s. Tafel Meyers »Orden I«, Fig. 5). König Wilhelm I. vereinigte 27. Sept. 1817 den aus dem Jagdorden entstandenen goldenen Adlerorden und den Zivilverdienstorden mit Zugrundelegung der Statuten des letztern zu einem Zivil- und Militärverdienstorden in drei Klassen, die König Karl zu vier Klassen mit goldenen und silbernen Zivilverdienstmedaillen erweiterte. König Wilhelm II. gab 11. Aug. 1892 neue Statuten und teilte den fortan als »Haus- und Verdienstorden« bestehenden Orden in Großkreuze, Komture mit und ohne Stern, Ehrenkreuze und Ritter, diese in solche mit und ohne Löwen scheidend. Die Dekoration der Großkreuze besteht in einem achtspitzigen, weiß emaillierten Goldkreuz mit Löwen in den Winkeln; auf dem weißen Mittelschild befindet sich der goldene Namenszug König Friedrichs I., umschlossen von einem karminroten Ring mit dem Wahlspruch: »Furchtlos und trew«; auf dem Revers befindet sich eine goldene Königskrone, und das Ganze ist von einer Krone überragt. Dazu tragen die Großkreuze einen achtspitzigen Silberstern, dessen karminrot eingefaßter Mittelschild eine Krone zeigt. Die Komture mit dem Stern tragen ein kleineres Kreuz, dazu einen achtspitzigen Stern mit goldenen Strahlen in

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den Winkeln und der Krone im Mittelschilde, der von dem Wahlspruch umsäumt ist. Die Komture ohne Stern tragen nur das Kreuz um den Hals. Die Ehrenkreuze bestehen in einem nur auf der Vorderseite emaillierten Kreuz mit der goldenen Krone auf dem weißen Feld mit den Löwen des württembergischen Wappens. Es wird an einer Nadel auf der Brust getragen. Die Ritter tragen das auf beiden Seiten emaillierte Kreuz, ohne die darüber angebrachte Krone des württembergischen Ordens; dieses Kreuz wird als besondere Auszeichnung mit den Löwen in den Winkeln der Kreuzarme verliehen. Die Söhne des Königs erhalten den Orden als Hausorden mit dem 7., die übrigen königlichen Prinzen mit dem 14. Jahr. Das Zivilverdienstkreuz ist jetzt in besonderer Form dem K. und dem Friedrichsorden affiliiert. Das Band ist karmesinrot mit schwarzer Einfassung. Die inländischen Inhaber des Ordens mit Ausnahme der Ritter mit und ohne Löwen erhalten den persönlichen Adel.
 
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Kronenrand, s. Meyers Hus.
 
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Kronenrost, s. Meyers Rostpilze.
 
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Kronentaler (Krontaler), eine 170918 in Frankreich geprägte Silbermünze (Écu aux trois couronnes) von 5,12 Mk. Soll- und 4,954 Mk. wirklichem Wert der Talerwährung, = 6 Livres, später durch den Laubtaler ersetzt und in dieser Form seit 1755 für die österreichischen Niederlande nachgeahmt; hier nach dem Reichsfuß zu 8 Stück aus der rauhen Mark von 251 Grän Feinheit oder bei geringer Verminderung = 4,594 Mk. sowie in Halb- und Viertelstücken geprägt, trug er (Brabanter Kreuz- [] Taler, Krone, franz. Couronne) Kronen in den drei obern Winkeln des burgundischen Andreaskreuzes. Die verhältnismäßige Festigkeit seines Gehalts machte ihn weithin beliebt und förderte seine Überschätzung auf 2,7 statt 2,637 Gulden des 24-Guldenfußes, daher ihn andre deutsche Münzherren unter verschiedenem Gepräge in ihre Währung aufnahmen. Im Westen des preußischen Staates massenhaft umlaufend und zur Übervorteilung kleiner Leute benutzt, wurde sein Wert 1821 auf 451/6 Silbergroschen bestimmt, dann seit 1828 die Einschmelzung bewirkt. In Süddeutschland verschwand der ganze K., auf 162 Kreuzer Wert bestimmt und bis 1837 ungleich zwischen 4,603 und 4,634 Mk. ausgeprägt, erst nach Einführung der Reichswährung.
 
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Kronentaube (Megapelia Ep., Goura Flem.), Gattung der Taubenvögel, die größten Vögel der Ordnung, mit fast kopflangem, vor der Spitze etwas verdicktem Schnabel, hochläufigen, kurzzehigen Füßen, mittellangen, stumpfen Flügeln, langem, breitem, abgerundetem Schwanz und fächerartiger, aufrichtbarer Haube aus zerschlissenen Federn. Von den fünf Arten auf Neuguinea und den benachbarten Inseln ist die K. (M. coronata Flem.) 75 cm lang, licht schieferblau, auf dem Mantel und den Schultern braunrot, mit weißer Flügelbinde und licht schiefergrauer Schwanzbinde. Sie lebt nach Art der Fasanen und hält sich meist auf dem Boden auf. Die Gefangenschaft erträgt sie gut. Die etwas größere Fächertaube (M. Victoriae Flem.) ist ebenfalls schieferblau, aber unterseits rotbraun mit blaugrauer Flügelbinde und breiter, weißgrauer Schwanzendbinde; die Federn der Kopfhaube haben an den Enden kleine Fahnen.
 
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Kronentritt, s. Meyers Hufkrankheiten.
 
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Kronenzehner, s. Meyers Geweih, S. 781.
 
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Kröner, 1) Adolf, Verlagsbuchhändler, geb. 26. Mai 1836 in Stuttgart, gründete daselbst 1859 ein Verlagsgeschäft, das sich besonders der Herstellung von Jugendschriften und künstlerisch illustrierten Prachtwerken (»Aus deutschen Bergen« u. a.) widmete. Durch Erwerbung des Verlags von A. Becher und A. Krabbe erweiterte er das Verlagsgeschäft und gab auch der Druckerei, in welche 1868 sein Bruder Paul (geb. 13. Nov. 1839, gest. 25. Febr. 1900 in Stuttgart) als Teilhaber eingetreten war, eine größere Ausdehnung. Seit 1877 gehörte letzterer auch dem Verlag als Teilhaber an. Ende 1883 erwarb die Firma »Gebrüder K.« das Verlagsgeschäft von Ernst Keil in Leipzig mit Einschluß der »Gartenlaube« (die 1903 in den Besitz von Aug. Scherl in Berlin überging; vgl. Keil 2) und 1. Jan. 1889 die Cottasche Buchhandlung in Stuttgart samt dem Verlag und der Druckerei der »Allgemeinen Zeitung« (s. Meyers Cotta 2). 1890 gingen die Krönerschen Geschäfte in der »Union, Deutsche Verlagsgesellschaft« in Stuttgart auf. 1882 bis 1887 und 188991 war Adolf K. Vorsitzender des Börsenvereins der deutschen Buchhändler. 1904 ging die »J. G. Cottasche Buchhandlung Nachfolger« aus dem Besitz der seit 1899 bestehenden Gesellschaft m. b. H. in den persönlichen Besitz von Adolf K. über. Sein Sohn Alfred K., geb. 1861, erwarb 1898 die von Darmstadt nach Stuttgart verlegte Arnold Bergsträßersche Verlagsbuchhandlung, die er 1903 mit dem Emil Straußschen Verlag in Bonn vereinigte und seit 1904 unter eigner Firma (»Alfred K. Verlag, Stuttgart«) weiterführt.
   2) Christian, Maler, geb. 3. Febr. 1838 in Rinteln, arbeitete bei seinem Bruder, einem Dekorationsmaler, als Lehrling und konnte sich erst 1861 der Kunst widmen. Er ging zunächst nach München, 1862 nach Düsseldorf und bildete sich hier lediglich durch Selbststudium und häufige Reisen nach Oberbayern, Thüringen und besonders Westfalen zu einem Landschafts- und Tiermaler von hervorragender Bedeutung, der, selbst Jäger, das Leben und Treiben des jagdbaren Wildes in der Ruhe wie in dramatischen Momenten beobachtet hat und mit scharfer Charakteristik zu schildern weiß. Seine Landschaften zeichnen sich durch seine Stimmung und kräftige Färbung aus. Besonders gelingt ihm die malerische Wiedergabe des Morgennebels. Sein Hauptstudienfeld bilden der Teutoburger Wald, der Harz und Rügen. Von seinen sehr sorgfältig behandelten Bildern sind die bedeutendsten: Hirsche nach dem Kampf (1870), Wildsauen im Winter, Hirsche nach der Brunstzeit (1876), Herbstlandschaft mit Hochwild am Morgen (1877, Berliner Nationalgalerie), durch die Lappen (1879), durch die Schützen (1884), im schlechten Wind (1891), schlagender Hirsch, der Ruhestörer, bei der Wildfütterung im Winter (1892), auf der Damhirschbirsch beim Fürsten von Putbus auf der Insel Rügen (1893), Siesta auf der Robbenbank (1894), Treibjagd am Niederrhein (1895), Auerhahnbalz (1896), zur Brunstzeit im Teutoburger Wald und Sauen im Winter (1901). Er hat auch radiert, zahlreiche Zeichnungen für den Holzschnitt geliefert und viele landschaftliche Aquarelle, zum Teil mit Wildstaffage, nach Motiven aus Rügen, dem Harz und andern deutschen Waldgegenden ausgeführt. K. besitzt die große goldene Medaille der Berliner Ausstellung und ist Mitglied der Berliner Akademie und königlicher Professor. Seine Gattin Magda K. ist eine hervorragende Blumen- und Stillebenmalerin.
 
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Kronerbämter, s. Meyers Erbämter.
 
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Krones, 1) Therese, Schauspielerin, geb. 7. Okt. 1801 zu Freudenthal in Österreichisch-Schlesien als Tochter eines herumziehenden Schauspieldirektors, gest.

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28. Dez. 1830 in Wien, wurde nach mehreren Engagements an Provinzialbühnen 1821 Mitglied des Leopoldstädter Theaters in Wien, wo sie Raimund zum Kollegen hatte, auf den sie bei seinen dichterischen Arbeiten starken Einfluß übte. Mit einem lebhaften und heitern Temperament und einem graziösen Äußern begabt (man nannte sie die »Grazie der Trivialität«), leistete sie im Lustspiel und im Volksstück Ausgezeichnetes, verfaßte auch selbst einige Volksstücke (»Sylphide«, »Nebelgeist« etc.). Ihr Leben behandelten Bäuerle in einem Roman und Haffner in einem Bühnenstück.
   2) Franz Xaver K., Ritter von Marchland, österreich. Geschichtschreiber, geb. 19. Sept. 1835 zu Ungarisch-Ostrau in Mähren, gest. 17. Okt. 1902 in Graz, verlebte seine Jugend im mährischen Kloster Neureisch, studierte in Wien Philosophie und Geschichte, ward 1857 Professor der österreichischen Geschichte an der Rechtsakademie in Kaschau, 1861 am Gymnasium in Graz und habilitierte sich an der Universität daselbst, an der er seit 1865 als Professor der österreichischen Geschichte wirkte. Er schrieb: »Umrisse des Geschichtslebens der deutsch-österreichischen Ländergruppe vom 10.16. Jahrhundert« (Innsbr. 1863); »Zur ältesten Geschichte der Freistadt Kaschau« (Wien 1864); »Die österreichischen, böhmischen und ungarischen Länder 14371526« (das. 1864); »Zur Geschichte Ungarns im Zeitalter Franz Rákóczys II.« (das. 1870); »Ungarn unter Maria Theresia und Joseph II.« (Graz 1870); »Handbuch der Geschichte Österreichs« (Berl. 187679, 5 Bde.); »Grundriß der österreichischen Geschichte« (Wien 188183,4 Abtlgn.); »Die Freien von Saneck und ihre Chronik als Grafen von Cilli« (Graz 1883); »Geschichte der Karl Franzens-Universität in Graz« (das. 1886); »Zur Geschichte Österreichs im Zeitalter der französischen Kriege und der Restauration. 17921816« (Gotha 1886); die Biographie »Moritz von Kaiserfeld« (Leipz. 1887); »Die deutsche Besiedelung der östlichen Alpenländer« (Stuttg. 1889); »Aus dem Tagebuch Erzherzogs Johann von Österreich. 18101815« (Innsbr. 1891); »Aus Österreichs stillen und bewegten Tagen. 18101812 und 18131815« (das. 1892); »Verfassung und Verwaltung der Mark und des Herzogtums Steier von ihren Anfängen bis zur Herrschaft der Habsburger« (Graz 1897); »Die Markgrafen von Steier« (Wien 1897) u. a.
 
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Krone von Indien, kaiserlicher Orden der, gestiftet 1. Jan. 1878 von der Königin Viktoria von England zu Ehren des Tages der Annahme des Titels einer Kaiserin von Indien. Der Orden, dessen Souverän der regierende Monarch von England und Indien ist, wird für weibliche Verdienste im Interesse der englisch-indischen Kolonien an Prinzessinnen des kaiserlichen Hauses, ausgezeichnete indische Damen, hervorragende Engländerinnen und Frauen von Vizekönigen, Gouverneuren von Madras und Bombay, Staatssekretären für Indien verliehen und hat nur eine Klasse. Die Dekoration ist ein ovaler, mit Perlen besetzter Reif, in dessen Mitte die kaiserliche Chiffer: »V. R.« und »I.« in Diamanten, Perlen und Türkisen, überragt von der indischen Kaiserkrone. Der Orden wird an blaßblauem, weiß gerändertem, silbergefranztem Band an der linken Schulter getragen.

 

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81) Johann
 ... krönte Karl den Kahlen ungeachtet der Ansprüche der deutschen Karolinger Weihnachten 876 zum Kaiser, offenbar mit dem Anspruch, über die Kaiserkrone
 
82) Johannisfest
 ... Johannistag, Johannisnacht ), das von der abendländischen Kirche früh dem Weihnachtsfest gegenübergestellte Geburtsfest Johannis des Täufers (24. Juni), kirchlich jetzt meist
 
83) Jūlfest
 ... Julbrot etc., an das alte heidnische Fest (s. Weihnachten ). Vgl. Bilfinger , Das germanische J. (Stuttg.
 ... Gelübde abzulegen. An die Stelle des Julfestes trat später unser Weihnachtsfest; aber noch heute erinnern im skandinavischen Norden sowie im frühern
 ... die Namen verschiedener Gebräuche und Gerichte, wie der Julklapp (Weihnachtsgeschenk, das vom Geber heimlich, aber mit lautem Schall ins Haus
 
84) Jundt
 ... lebe Frankreich!, die französischen Internierten verlassen die Schweiz und der Weihnachtsbaum. Jundts Arbeiten atmen Poesie, Natürlichkeit und Humor. Auch als Karikaturenzeichner
 
85) Kalender
 ... Januar, Epiphanias 6. Januar, Johannis 24. Juni, Michaelis 29. September, Weihnachten 25. Dezember, teils beweglich. Die beweglichen Feste richten sich sämtlich
 
86) Karageorgiević
 ... Alexander 23), der vom 14. Sept. 1842 bis Weihnachten 1858 Fürst von Serbien war, und Michael, der 1875 eine
 
87) Karl
 ... die Großen um sich, hier feierte er am liebsten das Weihnachtsfest (19 mal in Aachen, nur 6 mal in Gallien). Stets
 ... Herrschaft brachte endlich die Tatsache zum Ausdruck, daß ihm am Weihnachtstage (25. Dez.) 800 Leo III. in der Peterskirche zu Rom
 
88) Kinderlieder
 ... Gebiet. Luther z. B. dichtete »ein sein Kinderlied, auf die Weihnacht zu singen« (»Vom Himmel hoch, da komm' ich her« etc.);
 
89) Kirchenjahr
 ... - und Festtage. Das K. mit seinen drei Festzyklen, dem Weihnachts - , Oster - und Pfingstfestkreis, beginnt, unabhängig vom bürgerlichen
 
90) Knecht
 ... zottiger Kleidung, mit einer Rute und einem Sack versehen, vor Weihnachten den Kindern erscheint und den ungehorsamen mit Schlägen droht, den
 
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