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Josua bis Joubert (Bd. 6, Sp. 317 bis 318)
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Artikelverweis Josua (hebr. Jeschûa, soviel wie Jesus), Sohn Nuns vom Stamm Ephraim, nach dem Tode des Moses Führer der Israeliten. Als solcher soll er das Volk über den Jordan geführt, von dem befestigten Lager in Gilgal aus einen beträchtlichen Teil von Palästina erobert, das Land unter die israelitischen Stämme verteilt haben und im Alter von 110 Jahren gestorben sein. Das im alttestamentlichen Kanon befindliche, legendenhaften Charakter tragende Buch J. schließt sich eng an den Pentateuch, besonders an das Deuteronomium, an, sowohl im Stil als im Inhalt, und hat jedenfalls eine ähnliche Entwickelungsgeschichte durchgemacht wie der Pentateuch (s. d.), auch seine Schlußredaktion mit diesem von derselben Hand empfangen. Ein ganz andres und noch späteres Werk ist das samaritanische Buch J., herausgegeben von Juynboll (Leiden 1848). Kommentare schrieben Dillmann (2. Aufl., Leipz. 1886), Steuernagel (Götting. 1899) und Holzinger (Tübing. 1901).
 
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Jota, Jotazismus, s. unter J (i), S. 4.
 
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Jotapata, Festung in Meyers Galiläa (s. d.).
 
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Jōten (altnord. jotnar; Einzahl jotunn, d. h. »Fresser«, auch Thursen, altnord. thursar), in der nord. Mythologie ungeheure Riesen und Zauberer, die, über die Kräfte der Natur gebietend, in ihrem Reich Jotunheim, das sich rings um den Rand der Erde erstreckt. in finstern Höhlen und Felsenschluchten wohnten und in ewiger Feindschaft mit den Asen lebten. Ursprünglich sind die Thursen trotzige, finstere Sturm- und Wetterriesen; daher auch ihre Beziehung zu Reif und Eis und die Gegnerschaft des Donnerers Thor, der sie stets bekämpft, um den Himmel vor ihrem titanischen Andrang zu schützen. Ihre Töchter sind oft von wunderbarer Schönheit, die nicht selten die lichten Götter, die Asen, verlockt, sich mit ihnen zu vermählen.
 
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Jotham, 1) Sohn des Richters Gideon, entging nach Richt. 9 dem Blutbade, das sein Halbbruder Abimelech den übrigen Gideonssöhnen bereitet hatte. Er trat dem Brudermörder, den man in Sichem zum Könige gewählt hatte, in einer am Berge Gerisim gehaltenen Rede, der berühmt gewordenen Parabel »Von den Bäumen, die da gingen, einen König über sich zu salben«, entgegen.
   2) König von Juda (758742, nach andrer Chronologie 750734 v. Chr.), Sohn und Nachfolger Usias, regierte in theokratischem Sinne, sorgte für die

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äußere Sicherheit des Landes durch Anlegung fester Plätze sowie durch ein kriegstüchtiges Heer und überwand die Ammoniter. In die Regierungszeit Jothams fällt die Tätigkeit des Meyers Jesaias (s. d.).
 
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Jotschou, chines. Stadt, s. Meyers Yotschou.
 
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Jotunfjelde (»Riesengebirge«, Jotunheim), Gebirgsstrecken im westlichen Norwegen, im O. und N. vom Gudbrandstal, im S. vom Valdrestal und im W. vom Sognefjord begrenzt, bestehen aus mehreren Ketten zackiger Berge, wesentlich Gabbroformationen, mit einem Areal von ca. 2480 qkm (45 QM.) und bilden die höchste und wildeste Gebirgspartie Norwegens. Sie wurden erst 1820 von Keilhau und Chr. Boeck entdeckt. Schneehörner und Gletscher, Felsplateaus, schöne Seen (Gjende, Bygdin und Tyin) und Alpenbäche bilden hier eine wunderbare Landschaft, und die Täler gehen nicht tiefer als bis 970 m. Zu den Jötunfjelden gehören: der Galdhöpig (2560 m, höchster Berg Norwegens und Nordeuropas), das Horunger Gebirge mit den Skagestölstinder (2354 m) und mehrere Schreckhörner. Sie bilden ein Hauptziel der Touristen.
 
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Jotunheim, s. Joten und Jötunfjelde.
 
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Jouan (spr. schuáng), Golf von, s. Meyers Cannes.
 
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Jouarre (spr. schuár'), Flecken im franz. Depart. Seine-et-Marne, Arrond. Meaux, hat eine Kirche (15. Jahrh.) mit Krypte, die Grabmäler aus dem 8. bis 13. Jahrh. enthält, Mühlsteinbrüche und (1901) 1323 (als Gemeinde 2319) Einw.
 
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Joubert (spr. schubǟr), Barthélemy Catherine, franz. Feldherr. geb. 14. April 1769 in Pont-de-Vaux (Ain), gest. 15. Aug. 1799, trat 1791 als Freiwilliger in ein Infanteriebataillon bei der Rheinarmee und avancierte 1792 zum Leutnant. 1794 als Generaladjutant zur italienischen Armee beordert, avancierte er 1795 nach der Schlacht bei Loano zum Brigadegeneral. Im italienischen Feldzug von 1796 erwarb er sich durch seine Tapferkeit und Geschicklichkeit die Achtung Bonapartes und ward 1797 zum Divisionsgeneral erhoben. An der Spitze von drei Divisionen brach er (20. März) in Tirol ein und drang unter fortwährenden Gefechten bis zum Eingang des Pustertals vor, durch das er Bonaparte mit dem Hauptheer die Hand reichte. Im Oktober 1798 erhielt er an Brunes Stelle das Oberkommando der italienischen Armee. Er nahm Turin und die übrigen festen Plätze in Piemont und zwang den König von Sardinien zur Abdankung, als das Direktorium ihm Halt gebot. Ergrimmt darüber, ließ er sich von Sieyès' Partei gewinnen, die mit Hilfe eines populären Generals das Direktorium zu stürzen suchte und seine Ernennung zum Kommandanten von Paris durchsetzte (Juni 1799). Doch sollte er sich zuvörderst noch mehr Kriegsruhm erwerben und ward daher abermals mit dem Oberbefehl über die Armee in Oberitalien betraut. Bei Novi wurde er aber 15. Aug. plötzlich von der ganzen russisch-österreichischen Armee unter Suworow angegriffen. stürzte sich in das Tirailleurgefecht und fiel durch eine feindliche Kugel. Sein Leichnam ward nach Toulon gebracht und in dem Fort Lamalgue beigesetzt, das seitdem »Fort J.« hieß. Vgl. Chevrier, Le général J., d'après sa correspondance (2. Aufl., Par. 1884).

 

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71) Herloßsohn
 ... (das. 1842, 3. Aufl. 1872); »Wallensteins erste Liebe« (das. 1844); »Weihnachtsbilder« (das. 1847); »Die Mörder Wallensteins« (das. 1847). Auch veröffentlichte
 
72) Heyse
 ... Es folgten: »Der Roman der Stiftsdame« (1886, 12. Aufl. 1903), »Weihnachtsgeschichten« (1891), »Aus den Vorbergen« (1892), »In der Geisterstunde und andre
 
73) Hildebrandt
 ... (1830), die seine realistische Tendenz nicht zu beeinflussen vermochten. Der Weihnachtsabend (1840), Empfang des Kardinals Wolsey im Kloster (1842), Doge und
 
74) Hirsch
 ... gelt sind, auch mehr, Spießer etwa ebensoviel und Kälber zur Weihnachtszeit 2025 kg. Die Zahl der Enden entscheidet nicht sicher
 
75) Hofmann
 ... frische Gelegenheitsdichtungen und durch schriftstellerische Unternehmungen zu wohltätigen Zwecken (»Weihnachtsbaum für arme Kinder«, 25 Jahrgänge) verdient. Eine Auswahl seiner Gedichte
 
76) Homilĭus
 ... der Kreuzschule daselbst. H. war seinerzeit als Komponist hochgeschätzt (Passionen, Weihnachtsoratorien, Motetten, Kantaten u. a.), schrieb auch ein Lehrbuch des Generalbasses.
 
77) Hutzelbrot
 ... Hutzelbrot ( Hutzel - , Birnenwecken ), süddeutsches Weihnachtsgebäck aus Roggenmehlteig mit zerschnittenen getrockneten Birnen und Pflaumen ( Hutzeln
 
78) In
 ... süßem Jubel«), Anfangsworte eines alten, halb deutsch, halb lateinisch geschriebenen Weihnachtsliedes, das früher dem Petrus Dresdensis (gest. 1440) zugeschrieben wurde, in
 
79) Jensen
 ... schwerer Vergangenheit«, ein Geschichtenzyklus (das. 1888, 3. Aufl. 1901), »Vier Weihnachtserzählungen« (das. 1888), »Jahreszeiten« (das. 1889), »Sankt - Elmsfeuer« (das. 1889),
 
80) Jesus
 ... die aufblühende Kultur des Bürgertums gefördert wurde (s. Weihnachtsspiele , Passionsspiele , Osterspiele). Neues Leben
 
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