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Johannisblut bis Johannisgürtel (Bd. 6, Sp. 285 bis 286)
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Artikelverweis Johannisblut, s. Meyers Cochenille, S. 206.

[Bd. 6, Sp. 286]



 
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Johannisblut, Pflanze, s. Hypericum.
 
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Johannisbrotbaum, s. Ceratonia; falsches Johannisbrot, s. Meyers Cercis.
 
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Johannisbruch, s. Meyers Halsbrücke.
 
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Johannisbrunn, Kurort in Österreichisch-Schlesien, Bezirksh. Troppau, Gemeinde Meltsch, mit kohlensäurehaltigem Eisensäuerling.
 
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Johannisburg, 1) Kreisstadt im preuß. Regbez. Gumbinnen, am Ausfluß des Pischflusses aus dem Roschsee und an der Staatsbahnlinie Allenstein-Insterburg, 122 m ü. M., hat eine evang. Kirche, Präparandenanstalt, landwirtschaftliche Winterschule, Amtsgericht, Hauptzollamt, 2 Oberförstereien, Sägemühlen. Holzflößerei, Fischerei und (1900) 3481 meist kath. Einwohner. Das 1345 erbaute Schloß J. lag nordöstlich am Roschsee. Der Johannisburger Kanal (6 km lang) verbindet J. mit dem Spirdingsee (s. Meyers Masurische Kanäle). Westlich von J. dehnt sich die Johannisburger Wildnis (Heide und Forst) aus, die 100 km lang und 45 km breit ist. 2) Schloß, s. Meyers Aschaffenburg. 3) Stadt in Südafrika, s. Meyers Johannesburg.
 
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Johannis Empfängnis, zu Ehren des Täufers von der römischen Kirche am 24. September, von der griechischen Kirche am 23. gefeiert.
 
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Johannis Enthauptung, der 29. August, in der griechischen Kirche durch Fasten gefeiert.
 
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Johannisfest (Johannistag, Johannisnacht), das von der abendländischen Kirche früh dem Weihnachtsfest gegenübergestellte Geburtsfest Johannis des Täufers (24. Juni), kirchlich jetzt meist am nächstliegenden Sonntag gefeiert; in der morgenländischen Kirche das Fest Johannis Meyers Enthauptung (s. d.). Da das J. um die Zeit der Sommersonnenwende fällt, wo in vorchristlicher Zeit im Norden das Fest der Sonnenhöhe gefeiert wurde, so heißt das J. noch jetzt häufig Sonnenwendfest oder Mittsommerfest (engl. Midsummerday, schwed. Midsommarsdag), und viele daran haftende Gebräuche stammen aus heidnischer Zeit. So namentlich das Johannnisbad, die Blumenopfer an die Flüsse und die Johannisfeuer, die noch heute in vielen Gegenden am Vorabend angezündet werden und früher oft unter Teilnahme der Obrigkeit und Fürsten auf Markt- und Spielplätzen üblich waren. Man tanzte singend um sie herum, sprang durchs Feuer, die jungen Brautpaare zusammen, um sich von allen bösen, kranken Stoffen zu reinigen, und warf nicht nur Blumen und Kräuter in die Flammen, damit gleich ihnen alles Unglück in Rauch ausgehe, sondern auch Pferdeköpfe, Knochen und selbst lebende Tiere, die einst als Opfergaben gedient haben. In Skandinavien wird die ganze helle Nacht von dem jungen Volke durchjubelt. Die hier und da herrschende Sitte, am J. die Gräber mit Blumen zu schmücken, ist wahrscheinlich von den Johanniskirchhöfen ausgegangen, auf denen an diesem Tag ihr Kirchweihfest gefeiert wurde. Dagegen sind die zahlreichen Mittel, am J. die Zukunft zu erforschen, Überbleibsel aus heidnischer Zeit, wo der Johannistag als sogen. Lostag galt. Vgl. die Literatur unter Art. »Sonnenfestfeuer«.
 
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Johannisfeuer, s. Meyers Johannisfest.
 
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Johannisgürtel, s. Lycopodium.

 

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71) Herloßsohn
 ... (das. 1842, 3. Aufl. 1872); »Wallensteins erste Liebe« (das. 1844); »Weihnachtsbilder« (das. 1847); »Die Mörder Wallensteins« (das. 1847). Auch veröffentlichte
 
72) Heyse
 ... Es folgten: »Der Roman der Stiftsdame« (1886, 12. Aufl. 1903), »Weihnachtsgeschichten« (1891), »Aus den Vorbergen« (1892), »In der Geisterstunde und andre
 
73) Hildebrandt
 ... (1830), die seine realistische Tendenz nicht zu beeinflussen vermochten. Der Weihnachtsabend (1840), Empfang des Kardinals Wolsey im Kloster (1842), Doge und
 
74) Hirsch
 ... gelt sind, auch mehr, Spießer etwa ebensoviel und Kälber zur Weihnachtszeit 2025 kg. Die Zahl der Enden entscheidet nicht sicher
 
75) Hofmann
 ... frische Gelegenheitsdichtungen und durch schriftstellerische Unternehmungen zu wohltätigen Zwecken (»Weihnachtsbaum für arme Kinder«, 25 Jahrgänge) verdient. Eine Auswahl seiner Gedichte
 
76) Homilĭus
 ... der Kreuzschule daselbst. H. war seinerzeit als Komponist hochgeschätzt (Passionen, Weihnachtsoratorien, Motetten, Kantaten u. a.), schrieb auch ein Lehrbuch des Generalbasses.
 
77) Hutzelbrot
 ... Hutzelbrot ( Hutzel - , Birnenwecken ), süddeutsches Weihnachtsgebäck aus Roggenmehlteig mit zerschnittenen getrockneten Birnen und Pflaumen ( Hutzeln
 
78) In
 ... süßem Jubel«), Anfangsworte eines alten, halb deutsch, halb lateinisch geschriebenen Weihnachtsliedes, das früher dem Petrus Dresdensis (gest. 1440) zugeschrieben wurde, in
 
79) Jensen
 ... schwerer Vergangenheit«, ein Geschichtenzyklus (das. 1888, 3. Aufl. 1901), »Vier Weihnachtserzählungen« (das. 1888), »Jahreszeiten« (das. 1889), »Sankt - Elmsfeuer« (das. 1889),
 
80) Jesus
 ... die aufblühende Kultur des Bürgertums gefördert wurde (s. Weihnachtsspiele , Passionsspiele , Osterspiele). Neues Leben
 
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