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Jodkalĭum bis Jodobromīt (Bd. 6, Sp. 262 bis 263)
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Artikelverweis Jodkalĭum, soviel wie Kaliumjodid.
 
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Jodkalĭumsalbe (Jodsalbe), s. Meyers Salben.
 
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Jodkupfer, soviel wie Kupferjodür.
 
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Jodl, Friedrich, philosophischer Schriftsteller, geb. 23. Aug. 1849 in München, studierte daselbst Philosophie, wurde 1873 Lehrer der Geschichte an der Kriegsakademie in München, habilitierte sich 1880 an der dortigen Universität, ging 1885 als ordentlicher Professor der Philosophie an die deutsche Universität in Prag, wo er Mitbegründer der Gesellschaft zur Förderung deutscher Wissenschaft, Kunst und Literatur in Böhmen war, und wurde 1896 an die Wiener Universität berufen. 189396 war er zweiter Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für ethische Kultur (s. Meyers Ethische Bewegung), seit 1890 ist er Mitglied des Komitees zur Herausgabe des »International Journal of Ethics«. Er schrieb: »Leben und Philosophie David Humes« (Preisschrift, Halle 1872); »Die Kulturgeschichtschreibung, ihre Entwickelung und ihr Problem« (das. 1878); »Geschichte der Ethik in der neuern Philosophie« (Stuttg. 188289, 2 Bde.); »Volkswirtschaftslehre und Ethik« (Berl. 1886); »Wesen und Ziele der ethischen Bewegung in Deutschland« (Frankf. a. M. 1893, 2. Aufl. 1898); »Abriß der Geschichte der Ethik« (Langensalza 1896); »Lehrbuch der Psychologie« (Stuttg. 1896; 2. Aufl. 1902, 2 Bde.); »Gedanken über Reformkatholizismus« (Frankf. 1902) und die Monographie »Ludwig Feuerbach« (Stuttg. 1904), dessen Werke er in Gemeinschaft mit W. Bolin neu herausgibt (das. 1903 f.). J. gehört der positivistischen Richtung in der Philosophie an und hai sich besonders an J. Stuart Mill angeschlossen.

[Bd. 6, Sp. 263]



 
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Jodlauge, die bei der Verarbeitung von Kelp oder Varech nach Abscheidung der Alkalisalze resultierende jodreiche Mutterlauge, aus welcher das Jod abgeschieden wird.
 
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Jodler, s. Meyers Jodeln.
 
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Jodmetalle (Jodide), Verbindungen der Metalle mit Jod, finden sich z. T. als Mineralien in der Natur, wie Jodsilber, Jodblei, Jodquecksilber, und entstehen bei Einwirkung von Jod auf Metalle, von Jodwasserstoffsäure auf Metalle, Metalloxyde oder Kohlensäuresalze der Metalle, die unlöslichen durch Wechselzersetzung. Sie gleichen im allgemeinen den Meyers Chlormetallen (s. d.); die der Alkali-, Erdalkali- und Erdmetalle sind farblos und gleichen den Chloriden auch in der Löslichkeit; die Jodverbindungen der Schwermetalle sind oft anders gefärbt und zeigen auch andre Löslichkeitsverhältnisse (scharlachrotes unlösliches Quecksilberjodid, schwarzes unlösliches Palladiumjodür); Jodsilber, Jodblei, Quecksilber- und Kupferjodür sind unlöslich. Alle werden durch Chlor zersetzt. Verbindet sich ein Metall in mehreren Verhältnissen mit Jod, so nennt man die jodärmern Verbindungen Jodüre, die jodreichern Jodide. Viele J., namentlich Jodkalium, Jodsilber, auch Jodeisen, Jodquecksilber etc., finden technische oder medizinische Verwendung.
 
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Jodmethyl, soviel wie Methyljodid.
 
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Jodnatrĭum, soviel wie Natriumjodid.
 
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Jodobenzōl, s. Jodosoverbindungen.
 
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Jodobromīt, Mineral, Chlorbromjodsilber, findet sich bei Dernbach in Nassau in kleinen gelben bis olivengrünen regulären Kristallen, die dem Miersit (s. Jodit) entsprechen.

 

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71) Herloßsohn
 ... (das. 1842, 3. Aufl. 1872); »Wallensteins erste Liebe« (das. 1844); »Weihnachtsbilder« (das. 1847); »Die Mörder Wallensteins« (das. 1847). Auch veröffentlichte
 
72) Heyse
 ... Es folgten: »Der Roman der Stiftsdame« (1886, 12. Aufl. 1903), »Weihnachtsgeschichten« (1891), »Aus den Vorbergen« (1892), »In der Geisterstunde und andre
 
73) Hildebrandt
 ... (1830), die seine realistische Tendenz nicht zu beeinflussen vermochten. Der Weihnachtsabend (1840), Empfang des Kardinals Wolsey im Kloster (1842), Doge und
 
74) Hirsch
 ... gelt sind, auch mehr, Spießer etwa ebensoviel und Kälber zur Weihnachtszeit 2025 kg. Die Zahl der Enden entscheidet nicht sicher
 
75) Hofmann
 ... frische Gelegenheitsdichtungen und durch schriftstellerische Unternehmungen zu wohltätigen Zwecken (»Weihnachtsbaum für arme Kinder«, 25 Jahrgänge) verdient. Eine Auswahl seiner Gedichte
 
76) Homilĭus
 ... der Kreuzschule daselbst. H. war seinerzeit als Komponist hochgeschätzt (Passionen, Weihnachtsoratorien, Motetten, Kantaten u. a.), schrieb auch ein Lehrbuch des Generalbasses.
 
77) Hutzelbrot
 ... Hutzelbrot ( Hutzel - , Birnenwecken ), süddeutsches Weihnachtsgebäck aus Roggenmehlteig mit zerschnittenen getrockneten Birnen und Pflaumen ( Hutzeln
 
78) In
 ... süßem Jubel«), Anfangsworte eines alten, halb deutsch, halb lateinisch geschriebenen Weihnachtsliedes, das früher dem Petrus Dresdensis (gest. 1440) zugeschrieben wurde, in
 
79) Jensen
 ... schwerer Vergangenheit«, ein Geschichtenzyklus (das. 1888, 3. Aufl. 1901), »Vier Weihnachtserzählungen« (das. 1888), »Jahreszeiten« (das. 1889), »Sankt - Elmsfeuer« (das. 1889),
 
80) Jesus
 ... die aufblühende Kultur des Bürgertums gefördert wurde (s. Weihnachtsspiele , Passionsspiele , Osterspiele). Neues Leben
 
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