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Interimswechsel bis Interkurrént (Bd. 6, Sp. 886)
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Artikelverweis Interimswechsel, s. Meyers Interimsschein.
 
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Interimswirtschaft (Setzwirtschaft), die Bewirtschaftung eines Bauerngutes während der Minderjährigkeit des Anerben (s. Meyers Anerbenrecht) durch einen hierzu bestellten Dritten (Interimswirt) auf dessen eigne Rechnung und auf eine bestimmte Zeit (Mahljahre, Wohnjahre), die regelmäßig mit der Volljährigkeit des Anerben endigt. Für seine Aufwendungen hat der Interimswirt, gewöhnlich zugleich Vormund und Stiefvater des Minderjährigen, wenn er auch kein Vermögen in das Gut einbrachte, Anspruch auf Entschädigung (Zusicherung einer Leibzucht, einer Abfindung für seine Kinder, auch für die zugebrachten, und selbst ein bedingtes Erbrecht an dem Gute), wie er während der Mahljahre auch verpflichtet ist, das Gut in Bau und Besserung zu erhalten, die Lasten desselben zu tragen und Ersatz für den von ihm etwa verschuldeten Schaden zu leisten. Die I. kommt in Deutschland nur noch vereinzelt (in Waldeck, Braunschweig etc.) vor. Vgl. Runde, Abhandlungen der Rechtslehre von der I. (2. Aufl., Götting. 1832).
 
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Interjektion (lat.), Gefühlswort, ein Laut oder eine Lautgruppe, welche die Gefühle des Schmerzes, der Freude, der Überraschung, der Furcht, der Entschlossenheit etc. ausdrückt, wie ach! a u! Sie gehören zu den ursprünglichsten Bestandteilen aller Sprachen.
 
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Inter jocos et serĭa (lat.), zwischen Scherz und Ernst.
 
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Interkalār (lat.), eingeschaltet; intercalaris annus, Schaltjahr; intercalaris dies, Schalttag.
 
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Interkalarfrüchte, im katholischen Kirchenrecht die Einkünfte erledigter Pfründen von der Erledigung an bis zu ihrer Wiederbesetzung. Diese Zwischenzeitsfrüchte, auf die früher die Bischöfe, ja selbst der Papst unter Umständen Ansprüche erhoben, treten jetzt dem Vermögensstock der Kirche, resp. der Pfründe hinzu, wenn sie nicht, wie z. B. in Baden, Österreich, Württemberg u. a., gewissen allgemeinen Kirchenfonds zugute kommen. Die Kosten der Vakanz werden aus den Interkalarfrüchten vorweg bestritten. In der protestantischen Kirche werden die I. vielfach den Pfarrwitwenkassen überwiesen, soz. B. in Bayern.
 
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Interkalarzinsen, soviel wie Meyers Bauzinsen (s. d.).
 
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Interkolumnĭe (lat., griech. Mesostylon), bei altgriechischen und altrömischen Tempeln der von Achse zu Achse reichende Zwischenraum zwischen je zwei Säulen, dessen Weite durch die Säulendurchmesser bedingt wird.
 
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Interkonfessionell (lat.), auf das Verhältnis der Konfessionen zueinander bezüglich, dasselbe regelnd, z. B. staatliche Gesetze.
 
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Interkostāl (lat.), zwischen den Rippen gelegen; Interkostalneuralgie, Neuralgie im Verlauf der Zwischenrippennerven.
 
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Interkurrént (lat.), dazu-, dazwischenkommend.

 

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71) Herloßsohn
 ... (das. 1842, 3. Aufl. 1872); »Wallensteins erste Liebe« (das. 1844); »Weihnachtsbilder« (das. 1847); »Die Mörder Wallensteins« (das. 1847). Auch veröffentlichte
 
72) Heyse
 ... Es folgten: »Der Roman der Stiftsdame« (1886, 12. Aufl. 1903), »Weihnachtsgeschichten« (1891), »Aus den Vorbergen« (1892), »In der Geisterstunde und andre
 
73) Hildebrandt
 ... (1830), die seine realistische Tendenz nicht zu beeinflussen vermochten. Der Weihnachtsabend (1840), Empfang des Kardinals Wolsey im Kloster (1842), Doge und
 
74) Hirsch
 ... gelt sind, auch mehr, Spießer etwa ebensoviel und Kälber zur Weihnachtszeit 2025 kg. Die Zahl der Enden entscheidet nicht sicher
 
75) Hofmann
 ... frische Gelegenheitsdichtungen und durch schriftstellerische Unternehmungen zu wohltätigen Zwecken (»Weihnachtsbaum für arme Kinder«, 25 Jahrgänge) verdient. Eine Auswahl seiner Gedichte
 
76) Homilĭus
 ... der Kreuzschule daselbst. H. war seinerzeit als Komponist hochgeschätzt (Passionen, Weihnachtsoratorien, Motetten, Kantaten u. a.), schrieb auch ein Lehrbuch des Generalbasses.
 
77) Hutzelbrot
 ... Hutzelbrot ( Hutzel - , Birnenwecken ), süddeutsches Weihnachtsgebäck aus Roggenmehlteig mit zerschnittenen getrockneten Birnen und Pflaumen ( Hutzeln
 
78) In
 ... süßem Jubel«), Anfangsworte eines alten, halb deutsch, halb lateinisch geschriebenen Weihnachtsliedes, das früher dem Petrus Dresdensis (gest. 1440) zugeschrieben wurde, in
 
79) Jensen
 ... schwerer Vergangenheit«, ein Geschichtenzyklus (das. 1888, 3. Aufl. 1901), »Vier Weihnachtserzählungen« (das. 1888), »Jahreszeiten« (das. 1889), »Sankt - Elmsfeuer« (das. 1889),
 
80) Jesus
 ... die aufblühende Kultur des Bürgertums gefördert wurde (s. Weihnachtsspiele , Passionsspiele , Osterspiele). Neues Leben
 
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