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Insensībel bis Insignĭen (Bd. 6, Sp. 869 bis 870)
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Artikelverweis Insensībel (lat.), unempfindlich, unmerklich.

[Bd. 6, Sp. 870]



 
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Inséparables (franz., spr. ängßëparábl, Unzertrennliche), s. Meyers Papageien.
 
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Inserieren (lat.), einschalten, einfügen, besonders etwas in ein öffentliches Blatt einrücken lassen; Inserat, eine solche Nachricht oder Anzeige (s. Meyers Annonce und Meyers Annoncenbureau). Der verantwortliche Redakteur der Zeitung ist auch für den Inseratenteil verantwortlich, neben ihm auch der Einsender (Inserent), sofern das Inserat zu einer Klage eines dadurch Verletzten Anlaß gibt. Bei großen Zeitungen zeichnet nicht der politische Redakteur, sondern ein Angestellter der Expedition verantwortlich für den Inseratenteil.
 
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Insertion (lat., »Einfügung«), das Einrückenlassen in öffentliche Blätter (s. Meyers Inserieren); in der Botanik die Stelle, an der ein Pflanzenteil einem andern angefügt ist; in der Anatomie der Ansatz des Muskels an den zu bewegenden Körperteil.
 
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Insessōres, Nesthocker, s. Meyers Vögel.
 
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Ins Freie fallen (Freifall), die bergamtliche Entziehung einer Bergbauberechtigung, z. B. wegen Versäumnis der Frist zur Belehnung, wegen Unterlassung der Zubußezahlung, wenn eine Grube nicht in gesetzlicher Weise betrieben wird, etc.
 
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Insgemein, in der Buchführung eine Rubrik für verschiedenartige Ausgaben, die in keine der gewöhnlichen Ausgabekategorien passen. Eine andre Bezeichnung dafür ist »Diverse« (s. Divers).
 
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In sich, ein Börsenausdruck zur Bezeichnung zweier sich gegenseitig deckender Geschäfte. Ein Bankier führt ein Geschäft »in sich« aus, wenn ihm von der einen Seite Papiere zum Verkauf zugestellt werden, während ihm gleichzeitig von einer andern Seite Aufträge zum Ankauf derselben Papiere zugehen.
 
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Insidĭen (lat.), Hinterhalt, Nachstellung; insidiös, heimtückisch, ränkevoll.
 
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Insiegel, Klumpen Erde oder Schnee, der dem Hirsch zuweilen an den Schalen hängen bleibt, nachher abfällt und den Abdruck der Fährte zeigt.
 
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Insignĭen (lat.), Kenn-, Ehrenzeichen, besonders Symbole einer Würde; so bei Fürsten: Krone und Zepter, bei den frühern deutschen Kaisern die Reichskleinodien (s. d., Bd. 4, S. 732), bei Rittern: Schild und Helm, bei Kriegern: Fahnen und Adler etc.; ferner Abzeichen einer öffentlichen Amtswürde, wie die Beile der römischen Liktoren, die Stäbe und Zepter, die in Deutschland die Rektoren der Universitäten und in England der Sprecher im Hause der Gemeinen sowie die Lord-Mayors bei feierlichen Gelegenheiten führen; auch die Amtsketten der Magistratspersonen u. dgl. Hierher gehören ferner die Marschallstäbe, die Roßschweife der türkischen Paschas etc. Die I. der katholischen Bischöfe sind: Stab, Ring, Insul, Brustkreuz, Sitz unter einem Baldachin, Pontifikalkleidung, für die Erzbischöfe noch das Pallium etc. und für den Papst insbes. noch die Tiara, die der protestantischen Geistlichen: ein Kelch mit Strahlen oder einer Kirche. Auch jedes Gewerbe hat seine besondern Abzeichen, die aus seiner Beschäftigung hergenommen sind.

 

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71) Herloßsohn
 ... (das. 1842, 3. Aufl. 1872); »Wallensteins erste Liebe« (das. 1844); »Weihnachtsbilder« (das. 1847); »Die Mörder Wallensteins« (das. 1847). Auch veröffentlichte
 
72) Heyse
 ... Es folgten: »Der Roman der Stiftsdame« (1886, 12. Aufl. 1903), »Weihnachtsgeschichten« (1891), »Aus den Vorbergen« (1892), »In der Geisterstunde und andre
 
73) Hildebrandt
 ... (1830), die seine realistische Tendenz nicht zu beeinflussen vermochten. Der Weihnachtsabend (1840), Empfang des Kardinals Wolsey im Kloster (1842), Doge und
 
74) Hirsch
 ... gelt sind, auch mehr, Spießer etwa ebensoviel und Kälber zur Weihnachtszeit 2025 kg. Die Zahl der Enden entscheidet nicht sicher
 
75) Hofmann
 ... frische Gelegenheitsdichtungen und durch schriftstellerische Unternehmungen zu wohltätigen Zwecken (»Weihnachtsbaum für arme Kinder«, 25 Jahrgänge) verdient. Eine Auswahl seiner Gedichte
 
76) Homilĭus
 ... der Kreuzschule daselbst. H. war seinerzeit als Komponist hochgeschätzt (Passionen, Weihnachtsoratorien, Motetten, Kantaten u. a.), schrieb auch ein Lehrbuch des Generalbasses.
 
77) Hutzelbrot
 ... Hutzelbrot ( Hutzel - , Birnenwecken ), süddeutsches Weihnachtsgebäck aus Roggenmehlteig mit zerschnittenen getrockneten Birnen und Pflaumen ( Hutzeln
 
78) In
 ... süßem Jubel«), Anfangsworte eines alten, halb deutsch, halb lateinisch geschriebenen Weihnachtsliedes, das früher dem Petrus Dresdensis (gest. 1440) zugeschrieben wurde, in
 
79) Jensen
 ... schwerer Vergangenheit«, ein Geschichtenzyklus (das. 1888, 3. Aufl. 1901), »Vier Weihnachtserzählungen« (das. 1888), »Jahreszeiten« (das. 1889), »Sankt - Elmsfeuer« (das. 1889),
 
80) Jesus
 ... die aufblühende Kultur des Bürgertums gefördert wurde (s. Weihnachtsspiele , Passionsspiele , Osterspiele). Neues Leben
 
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