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Infánt bis Infanteriemunitionskolonnen (Bd. 6, Sp. 817 bis 819)
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Artikelverweis Infánt (span. infante; v. lat. infans, »Kind«), in Spanien und Portugal Titel der Prinzen und Prinzessinnen (infanta, Infantin) der königlichen Familie; der Kronprinz heißt in Spanien seit 1388 Prinz von Asturien, während er in Portugal bis zur Lostrennung Brasiliens den Titel Prinz von Brasilien führte. Den Titel I. führen die spanischen Prinzen fort, wenn sie auf fremde Throne gelangen. Das einem Infanten oder einer Infantin als Leibgedinge angewiesene Gebiet hieß Infantado (Infantagium); dieser Name hat sich in dem Gebiet von Infantado erhalten, das König Heinrich IV. von Kastilien an Don Diego Hurtado Mendoza verlieh, und das nachmals durch Heirat an das Haus Silva kam.
 
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Infantado, Gebiet eines Infanten, s. Infant.
 
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Infantado, veraltete Bezeichnung des Negrettischafes; s. Meyers Schaf.
 
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Infantado, Pedro Alcantara de Toledo, Herzog von, geb. 1768, gest. 27. Nov. 1841 in Madrid, Sohn eines spanischen Granden und einer Prinzessin von Salm-Salm, erhielt seine Erziehung in Frankreich, kehrte aber 1793 beim Ausbruch des Krieges nach Spanien zurück und nahm an demselben rühmlichen Anteil. Seine Antipathie gegen Godoy verschaffte ihm die Freundschaft des Prinzen von Asturien, später Ferdinand VII., verwickelte ihn aber, als Godoy 1807 den Prinzen verhaften ließ, in einen Hochverratsprozeß; die Versöhnung des Prinzen mit seinem Vater, König Karl IV., bewirkte aber seine baldige Befreiung. Er begleitete Ferdinand VII. nach Bayonne und schloß sich nach dessen Abdankung Joseph Bonaparte an; indes nach der Kapitulation von Baylen (im Juli 1808) trat er zu den Aufständischen über. 1809 führte I. ein spanisches Korps an, wurde aber bei Ucles und Tarragona völlig geschlagen und infolgedessen des Oberbefehls entsetzt. Er ging dann nach London, bis im Januar 1811 die Cortes ihn zum Präsidenten des Regentschaftsrats von Spanien und Indien ernannten. Er war der Führer der Konservativen (Servilen). König Ferdinand-VIl. setzte nach seiner Rückkehr I. in seine alten Ämter wieder ein. Nach der Revolution von 1820 trat er zurück, wurde angeklagt, sich bei der Verschwörung der Garden beteiligt zu haben, indes erlangte er durch den König seine Freiheit wieder. Nach der Herstellung des Absolutismus 1823 erhielt I. den Oberbefehl über die Garde und ward 1824 Generalkapitän der Armee. Unter dem Minister Zea das Haupt der reaktionären Partei, nahm er 1825 dessen Stelle als Präsident des Ministerrats ein, verlor aber auch diesen Posten im August 1826 wieder. Später nahm er wenig Anteil an den politischen Ereignissen. Nach dem Tode Ferdinands VII. begab er sich nach Paris, kehrte jedoch später nach Spanien zurück.
 
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Infantagĭum (Infantaticum, neulat.), soviel wie Infantado, s. Infant.
 
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Infanterie (Fußtruppen, Fußvolk, franz., v. spanischen und italienischen infante, »Knabe, Knecht, Fußsoldat«). Nach Zahl und Gefechtsbedeutung die erste Waffe der europäischen Heere. Der Kavallerie an Schnelligkeit, der Artillerie an Fernwirkung nachstehend, ist sie die selbständigste und vielseitigste Waffe, da sie in jedem Gelände, bei jeder Witterung und Tageszeit, im Angriff und Verteidigung, im Bewegungs- und Stellungskrieg tätig sein und den Kampf bis zur Entscheidung durchführen kann. Das Feuergefecht in zerstreuter Ordnung ist das Hauptkampfmittel der heutigen I., die nur im Handgemenge, in Nachtgefechten von dem Bajonett, dem aufgepflanzten Seitengewehr oder dem Kolben Gebrauch macht. Für den Ausgang des Gefechts ist lediglich die Feuerwirkung ausschlaggebend, was jedoch den Kampf Mann gegen Mann durchaus nicht ausschließt. Den andern Waffen gegenüber hat sie außerdem den Vorteil der leichtern Aufbringung, Ausbildung und Billigkeit. Sie erträgt die Anstrengungen und Entbehrungen eines Feldzugs besser als die auf die Verwendung von Pferden angewiesenen Waffen, Erhaltung und Verpflegung bieten geringere Schwierigkeiten. Die Fechtweise der I. kennzeichnet die allgemeine Fechtweise

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einer gewissen Zeitperiode, so daß man von einer Linear-, Kolonnen-, Stoß- und Feuertaktik spricht. In der berittenen I., die auf dem südafrikanischen Kriegsschauplatz zu größerer Bedeutung gelangte, will man die schnellere Beweglichkeit des Reiters mit den Vorzügen der geländegewandten und feuerkräftigen I. verbinden. Die Einführung von berittener I. in größerm Maßstabe verbieten die Schwierigkeiten der Ausbildung und des schnellen Ersatzes im Felde. Vgl. auch Dragoner. Einen gewissen Ersatz für berittene I. bilden die Meyers Radfahrabteilungen (s. d.), in weit höherm Maß aber sind schnelle Beweglichkeit und kräftige Feuerwirkung in den Maschinengewehrabteilungen vereint, s. Meyers Maschinengewehr.
   Das Fußvolk, seit dem 17. Jahrh. allgemein I. genannt, bildet von jeher den Hauptbestandteil und den Kern der geordneten Heere. Vorübergehend tritt vor Einführung der Feuerwaffen die Bedeutung der I. für den Ausgang der Schlacht, gegenüber der Reiterei, mehr in den Hintergrund. Bewaffnung, Ausrüstung und Kampfweise der I. ist in den nationalen Heeren des Altertums nach Sitten und Kulturzustand der Völker sehr mannigfaltig. Überall findet sich jedoch bei den Heeren der Kulturvölker, den Ägyptern, Persern, Griechen, Phönikern und Römern, die Unterscheidung zwischen Fußkämpfern für den Fern- und solchen für den Nahkampf. Erstere, die leichte I., ist mit Schleudern, Speeren, Bogen bewaffnet und leicht bekleidet, meist ohne Schutzwaffen, sie führt den Kampf in der Einzelordnung gemäß der Eigenart ihrer Waffen. Letztere, die schwere I., ist mit schwerem oder leichterm Spieß, pilum (s. d.), und mit kurzem Schwert bewaffnet, sie trägt Schild und Panzer, rückt in geschlossenen Gliedern vor und erschüttert durch den starken Stoß den Gegner, um im Handgemenge ihn vollends niederzuringen. Die leichte I. leitet das Gefecht ein, bedroht den Rücken und die Flanke des Gegners; die schwere I. entscheidet den Kampf. In ähnlicher Weise vollzieht sich dasselbe auch bei der I. des 15.18. Jahrh., mit dem Unterschiede, daß das leichte Fußvolk jener Zeit jetzt die Feuerwaffe führte. Die zweckentsprechende Ausstellung und Gliederung der geschlossenen Manipel (Schlachthaufen) der Römer, die wohlbeabsichtigte Wechselwirkung zwischen Fern- und Nahkampf, Angriff und Verteidigung und die geschickte Verwendung der Reserven kennzeichnet die hochentwickelte Kriegskunst jener Völker und den ausschlaggebenden Anteil der I. am Erfolg. Der Niedergang der römischen I. geht Hand in Hand mit dem politischen und sozialen Verfall des Reiches und Volkes in der spätern Kaiserzeit. Dem geschlossenen, ungekünstelten, aber todesverachtenden Ansturm der Goten und Germanen konnte das römische Fußvolk nicht widerstehen. Im Laufe der Jahrhunderte, bis zur Einführung der Handfeuerwaffen, tritt die I. immer mehr hinter der Reiterei des Rittertums zurück. Nur in den Freiheitskämpfen der Schweizer gegen die österreichischen und burgundischen Ritter zeigt sich die I., allerdings begünstigt durch die Gunst des Kriegsschauplatzes, der Reiterei gewachsen. Die Hauptwaffe der I. ist zu dieser Zeit die Helmbarte, die jedoch bald der Pike und dem Spieß weicht. Mit der allmählichen Einführung von Handfeuerwaffen vollzog sich eine wesentliche Änderung in der Organisation und dem Gefechtsverfahren des Fußvolks, das als »Landsknechte« bis zum 17. Jahrh. die europäischen Kriegsschauplätze beherrschte. Jetzt tritt, wie im Altertum, die Unterscheidung wieder ein zwischen leichter und schwerer I. Letztere, Pikeniere genannt, waren zuerst noch mit Rüstung und langer Pike ausgerüstet und erhielten im 16. Jahrh. eine schwere Flinte. Sie waren in Vierecken zu 34000 Mann formiert und führten auch in diesem Schlachthaufen das Gefecht. An den Flügeln oder rings um die Haufen herum, führten die Musketiere, mit leichter Flinte, Muskete, bewaffnet, das Gefecht in zerstreuter Ordnung. Von einer Gefechtsleitung finden sich wenig Spuren, jeder Haufen kämpft für sich.
   Zu Ende des 17. Jahrh. war die I. einheitlich mit Bajonettflinten und Patrontaschen ausgerüstet. Es findet eine Einteilung in kleinere Verbände, Regimenter, Bataillone, Kompagnien, statt. Das regelrechte Exerzieren und ein bis zur Grausamkeit gesteigerter Drill erzielt straffe Zucht und festen Zusammenhalt der geschlossenen Truppe. Die Verwendung leichter Truppen, als Schützen, hört auf, an ihre Stelle treten vorübergehend ausgesuchte Leute zum Werfen von Handgranaten, Grenadiere. Die Tiefe der Ausstellung, früher 810 Glieder tief, macht einer breitern Entwickelung Platz. Die schwedische I. focht noch in sechs Gliedern. Aus den tiefen Massenformationen entstanden Linien, durch welche die Lineartaktik ihren Namen erhielt. Ein besonderes Verdienst für die Ausbildung der I. erwarb sich Leopold von Anhalt-Dessau durch Einführung des Gleichschrittes u. des eisernen Ladestockes; die Ladegeschwindigkeit steigerte sich bis zu 8 Schuß in der Minute. Der Schwerpunkt der Kampftätigkeit bestand im Schnellfeuer geschlossener dreigliederiger Bataillonslinien, dem der Sturmmarsch mit gefälltem Bajonett auf dem Fuße folgte. Die Lineartaktik Friedrichs d. Gr. gründete sich auf die Ausstellung seiner I. in zwei Schlachtlinien (Treffen, s. d.). Das zweite Treffen stand in einem Abstand von 300 Schritt hinter dem ersten. Der Raum zwischen den beiden Treffen wurde gewöhnlich durch eine Bataillonslinie geschlossen, welche die Front nach der Flanke hatte. Für den Marsch- und Vorpostendienst und zum Gefecht in Dörfern, Wäldern etc. schuf Friedrich in seinen Freibataillonen eine Art von leichter I. Nach dem glorreichen Ausgang des Siebenjährigen Krieges nahmen die Nachbarstaaten die preußische I. zum Muster. Die französische I. der Revolutionskriege entbehrte der Vorbedingungen für die erfolgreiche Anwendung der Lineartaktik, vor allem der für die sichere Handhabung langer Linien unentbehrlichen Ausbildung. Napoleon I. gründete sein besonderes System der Infanterieverwendung auf die Ungebundenheit der schnell zusammengerafften Massen von Konskribierten. Unter ihm entstand das Tirailleur- oder Plänklersystem, das seine Ergänzung und Spitze in dem geschlossenen Stoß von kleinen und großen Kolonnen fand. Auf die Entfaltung einer überlegenen Feuerwirkung vor dem Einbruch in den Gegner wird jetzt der entscheidende Wert gelegt. Hiermit waren auch die Unterschiede zwischen leichter und schwerer I. verwischt. Napoleons Ausspruch: »Il ne faut qu'une infanterie, mais une bonne«, fand in der Einheitsinfanterie in allen Heeren praktische Anwendung. Die Bezeichnungen Grenadiere, Musketiere und Füsiliere haben nur noch in der Erhaltung geschichtlicher Erinnerungen Bedeutung. Die Napoleonischen Kriege hatten die ausschlaggebende Bedeutung des Feuers im Infanteriekampfe, selbst bei minderwertigem Gewehr, unwiderleglich erwiesen. Nichtsdestoweniger zog man in allen Armeen während der langen Friedensperiode, die den Befreiungskriegen folgte, wenig Nutzen aus den Erfahrungen der Feldzüge. Schieß- und Felddienst wurden allenthalben

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vernachlässigt, Ererzierdrill und Ererzierkünsteleien geschlossener Bataillone bildeten den Schwerpunkt der Friedensausbildung. Erst mit der Einführung des Zündnadelgewehrs gelangte in der preußischen Armee die Kompagniekolonnentaktik, die eine gesteigerte Selbständigkeit der Unterführer, einen hohen Grad von Schießfertigkeit und Geländegewandtheit der Soldaten zur Voraussetzung hat, zur Anwendung. Das in seine Kompagnien zerlegte Bataillon bildet fortan die Gefechtseinheit, das Gefecht wird in Schützenschwärmen, unterstützt durch kleine geschlossene Abteilungen, geführt. Die Erfolge der deutschen I. im Kriege 1870/71 bewirkten, daß die I. aller Militärstaaten im wesentlichen nach deutschem Muster ausgebildet wird. In einem zukünftigen Kriege wird die Tüchtigkeit und Intelligenz der Offiziere, die Feuerdisziplin, Schießausbildung u. Geländegewandtheit der Mannschaften den Ausschlag im Infanteriekampfe geben.
   Die I. des deutschen Heeres ist in Brigaden, Regimenter, Bataillone und Kompanien gegliedert (s. die Einzelartikel). Über die I. der verschiedenen Heere s. die betreffenden Staaten. Vgl. Rüstow, Geschichte der I. (2. Ausg., Nordh. 1864, 2 Bde.); Jähns, Handbuch der Geschichte des Kriegswesens (Leipz. 1880) und Heeresverfassungen und Völkerleben (2. Aufl., Berl. 1885); v. Boguslawski, Die Hauptwaffe in Form und Wesen (das. 1880); Prinz von Hohenlohe-Ingelfingen, Militärische Briefe, 2. Teil: Über I. (3. Aufl., das. 1890); v. d. Goltz, Das Volk in Waffen (5. Aufl., das. 1899); Meckel, Grundriß der Taktik (4. Aufl., das. 1897); Balck, Die Französische Infanterietaktik seit dem Kriege 1870/71 (das. 1902); »Der deutsche Infanterieangriff, nach praktischen Erfahrungen auf dem Truppenübungsplatz Döberitz« (das. 1902); Neff, Gedanken über Burenkämpfe und Infanteriegefecht (das. 1902); »Infantry-Training« (Lond. 1902); v. Meerscheidt-Hüllessem, Die Ausbildung der I. (Berl. 1903 f.); v. Falkenhausen, Ausbildung für den Krieg, 2. Teil: Die Übungen der Truppen (das. 1904).
 
Artikelverweis 
Infanteriebrigadebezirk, s. Meyers Ersatzwesen.
 
Artikelverweis 
Infanteriedivision, s. Meyers Division.
 
Artikelverweis 
Infanteriefeldwerke, in der Feldbefestigung selbständige Werke für Infanteriebesetzung, die den übrigen Teilen einer Stellung als Stützpunkte dienen. Ihre Anwendung, von der man etwas abgekommen war, hat sich im russisch-japanischen Krieg, insbes. bei Liaujang, als äußerst nützlich für die Russen erwiesen.
 
Artikelverweis 
Infanteriekanonen, leichte Geschütze, die von Gustav Adolf den Regimentern, später den Bataillonen (Regiments-, Bataillonsartillerie) der Infanterie beigegeben wurden. Auch in andern Armeen vorübergehend gebraucht, gelangten sie erst durch Friedrich II. zu größerer Bedeutung. Napoleon folgte dem Beispiel des letztern im Feldzug 1809 gegen Österreich. Die ehemaligen Gründe für die Einführung der I., der Infanterie eine kräftige Stütze zu geben, wurden hinfällig, als die Feldartillerie größere Beweglichkeit erlangte. Ähnlicher Art waren die Meyers Amüsetten (s. d.). Vgl. »Die Einführung einer Infanteriekanone« (Paderb. 1884).
 
Artikelverweis 
Infanteriemunitionskolonnen, s. Meyers Munitionskolonnen.

 

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71) Herloßsohn
 ... (das. 1842, 3. Aufl. 1872); »Wallensteins erste Liebe« (das. 1844); »Weihnachtsbilder« (das. 1847); »Die Mörder Wallensteins« (das. 1847). Auch veröffentlichte
 
72) Heyse
 ... Es folgten: »Der Roman der Stiftsdame« (1886, 12. Aufl. 1903), »Weihnachtsgeschichten« (1891), »Aus den Vorbergen« (1892), »In der Geisterstunde und andre
 
73) Hildebrandt
 ... (1830), die seine realistische Tendenz nicht zu beeinflussen vermochten. Der Weihnachtsabend (1840), Empfang des Kardinals Wolsey im Kloster (1842), Doge und
 
74) Hirsch
 ... gelt sind, auch mehr, Spießer etwa ebensoviel und Kälber zur Weihnachtszeit 2025 kg. Die Zahl der Enden entscheidet nicht sicher
 
75) Hofmann
 ... frische Gelegenheitsdichtungen und durch schriftstellerische Unternehmungen zu wohltätigen Zwecken (»Weihnachtsbaum für arme Kinder«, 25 Jahrgänge) verdient. Eine Auswahl seiner Gedichte
 
76) Homilĭus
 ... der Kreuzschule daselbst. H. war seinerzeit als Komponist hochgeschätzt (Passionen, Weihnachtsoratorien, Motetten, Kantaten u. a.), schrieb auch ein Lehrbuch des Generalbasses.
 
77) Hutzelbrot
 ... Hutzelbrot ( Hutzel - , Birnenwecken ), süddeutsches Weihnachtsgebäck aus Roggenmehlteig mit zerschnittenen getrockneten Birnen und Pflaumen ( Hutzeln
 
78) In
 ... süßem Jubel«), Anfangsworte eines alten, halb deutsch, halb lateinisch geschriebenen Weihnachtsliedes, das früher dem Petrus Dresdensis (gest. 1440) zugeschrieben wurde, in
 
79) Jensen
 ... schwerer Vergangenheit«, ein Geschichtenzyklus (das. 1888, 3. Aufl. 1901), »Vier Weihnachtserzählungen« (das. 1888), »Jahreszeiten« (das. 1889), »Sankt - Elmsfeuer« (das. 1889),
 
80) Jesus
 ... die aufblühende Kultur des Bürgertums gefördert wurde (s. Weihnachtsspiele , Passionsspiele , Osterspiele). Neues Leben
 
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